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Literatur Wettbewerb um Bachmann-Preis in Klagenfurt eröffnet

28.06.2002 ·  Am Mittwoch sind in Klagenfurt die 26. Tage deutschsprachiger Literatur eröffnet worden. 16 Autoren konkurrieren um den Bachmannpreis.

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Mit der Auslosung der Lese-Reihenfolge hat am Mittwochabend in Klagenfurt (Österreich) der Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis begonnen. Bei den 26. Tagen der deutschsprachigen Literatur stellen sich 16 Autorinnen und Autoren der Jury. Sieben der Teilnehmer kommen aus Deutschland, fünf aus Österreich und vier aus der Schweiz. Insgesamt sind Preise im Wert von 52.800 Euro ausgelobt. Die Sieger werden am Sonntag (30. Juni) bekannt gegeben.

Der Hauptpreis, der nach der in Klagenfurt geborenen Lyrikerin Ingeborg Bachmann (1926-1973) benannt ist, war vor einem Vierteljahrhundert (1977) erstmals verliehen worden. Er gilt inzwischen als eine der wichtigsten Auszeichnungen für literarische Erstveröffentlichungen und als Eintrittskarte in das literarische Establishment. Er ist mit 21.800 Euro dotiert. Neu ist der Publikumspreis in Höhe von 5.000 Euro, über dessen Vergabe das Publikum über Internet-Votum entscheidet. Zudem werden der Preis der Jury in Höhe von 10.000 Euro und der von 27 Verlagen gestiftete Ernst-Willner-Preis mit 8.500 Euro sowie der 3sat-Preis mit 7.500 Euro vergeben.

Unter den Bewerbern finden sich Newcomer wie die 1980 geborene Autorin Melanie Arns aus Leipzig ebenso wie bekanntere Namen, etwa die 1950 geborene Österreicherin Elfriede Kern. Mit Mirko Bonné aus Dassendorf, dem gebürtigen Österreicher Peter Glaser und Nina Jäckle aus Berlin, Jörg Matheis aus Ingelheim und Anette Pehnt aus Freiburg sowie Norbert Zähringer aus Berlin ist Deutschland zwar stark vertreten, hat aber gegenüber den Beteiligten aus Österreich und der Schweiz nicht ein so starkes Übergewicht wie in den vergangenen Jahren.

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