24.03.2002 · Mit Porträts junger Autoren, Randbemerkungen zum Geschehen und einer Rezensionsauswahl hat FAZ.NET die Leipziger Buchmesse begleitet.
Mit Rekordergebnissen geht die diesjährige Leipziger Buchmesse zu Ende: Mehr Besucher als je zuvor sind in den vier Tagen auf das Messegelände und zu den Veranstaltungen des Literaturfestivals „Leipzig liest“ gekommen, auch die Zahl der Fachbesucher und die der Journalisten ist gestiegen. Ebenso die der auf der Buchmesse verliehenen Preise.
Dieses Dossier versammelt die Porträts, Rezensionen und Notizen, die auf FAZ.NET zur Leipziger Buchmesse 2002 erschienen sind.
Leipziger Allerlei: Fundstücke und Fallstudien
FAZ.NET hat mit den täglichen Notizen „Leipziger Allerlei“ von der Buchmesse berichtet, Kuriositäten und kleine Katastrophen beim Namen genannt, Begegnungen und Bedeutungen geschildert.
Ob das Interesse an Zahlen oder das an Buchstaben die Leute auf die Buchmesse führt, dass es, wenn es denn nötig sein soll, geeignetere Instrumente zum Entstauben der Literatur gibt als den Deutschen Bücherpreis, von welcher Mischung aus Neugier und Scheu die Begegnung mit Autoren geprägt ist, hat die Kolumne untersucht.
Lesen & Schreiben: Porträts junger Autoren
In einer Reihe von vier Porträts sind zudem die jungen Autoren Andreas Maier, Heike Geißler, Christina Griebel und Stefan Beuse vorgestellt worden. Ob noch vor der Veröffentlichung des ersten Bandes oder mit bereits drei Büchern im Buchhandel: Die Beiträge zeigen die Schriftsteller zwischen 25 und 35 als nachdenkliche Kundschafter ihres eigenen Schreibens und als begeisterte Leser, die auch über die ihnen selbst wichtigen Bücher und Autoren sprechen.
Andreas Maier, Autor des jüngst erschienenen Romans „Klausen“, nennt Dostojewski. Heike Geißler, deren Debüt „Rosa“ in diesem Frühjahr in den Buchhandel gekommen ist, bezieht sich auf Marieluise Fleißer. Christina Griebel - ihr erster Erzählungsband soll im Frühjahr 2003 veröffentlicht werden - verbindet ein „Trillern“ tanzender Füße mit Thomas Mann. Und Stefan Beuse, dessen drittes Buch „Die Nacht der Könige“ vorliegt, war von Philippe Djian bewegt.
Ausgewählte Rezensionen
Ausgewählte Rezensionen aus der „Frankfurter Allgemeinen“ zu wichtigen Neuveröffentlichungen im Belletristik- und Sachbuchsegment vervollständigen das Angebot zur Leipziger Buchmesse.