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Lafontaines Lektion Warum die Linke oft recht hat, es aber nur selten bekommt

 ·  In der Krise müssten linke Ideen und Argumente den Diskurs bestimmen. Doch nach wie vor dominieren jene Begriffe und Ideologien, die uns ins Verderben geführt haben. Das liegt am strukturellen Ungleichgewicht der Öffentlichkeit. Doch auch das lässt sich ändern.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (127)

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ortwin mohnkern

Warum die Linke oft recht hat, es aber nur selten bekommt

Wir alle kennen Albert Einsteins formel: E = m mal c-hoch-2, was in der Bourgeois-Presse zwar anders geschrieben wird, im Kontext zu Lafontaine, der im vorliegenden Artikel mehr Wirksamkeit linker Ideen und Ansichten mit griffigeren Begriffen fordert, aber mehr bewirken kann.
Setzen wir in Einsteins formel m = Geldmasse+Ständemasse+Bildungsmasse, so haben wir bei jeweiligem Vorkommen jeweiliger Masse in jeweiliger Gesellschaft eine jeweilige Wirksamkeit jedes einzelnen Individuums in seiner Gesellschaft, woraus sich ableiten läßt, dass es in einer Demokratie ohne Gleichheit auch keine Freiheit gibt.
Für das Wort Freiheit gibt es keinen besseren Begriff als Freiheit, auch wenn der Bourgeois dieses Wort so leicht von den Lippen geht wie es leider leicht wirkt, wenn nicht Freiheit mit Gleichheit neu begriffen wird:
gleiches m = gleiche gesellschaftliche Wirkmöglichkeit als unabänderliches Grundrecht für jeden Einzelnen in einer wahren Demokratie:
Freiheit in Gleichheit!
ortwin mohnkern

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Sven Meier
Sven Meier (stpindar) - 13.09.2012 09:51 Uhr

Richtig zitieren II

... und das Zitat von Perikles stammt nicht von Perikles, sondern findet sich bei Thukydides (Leichenrede 2,37), der Perikles eben nicht zitiert, sondern ihm im Sinne seiner Darstellung Worte in den Mund legt, die er so oder ähnlich gemäß seinem Charakter hätte sagen können (vgl. Methodenkapitel).

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Peter Klar
Peter Klar (Peklar) - 13.09.2012 09:23 Uhr

Richtig zitieren!

Das Rousseau zugeschriebene Zitat stammt von dem Dominikanerpater Henri-Dominique Lacordaire. Es findet sich in einer Rede aus dem Jahr 1845, abgedruckt in: ders., Conférences de Notre-Dame de Paris, T. III, Paris 1872, S. 494. Im originalen Wortlaut: "qu’entre le fort et le faible, entre le riche et le pauvre, entre le maître et le serviteur, c’est la liberté qui opprime, et la loi qui affranchit". An keiner Stelle in Rousseaus überliefertem Werk ist dagegen eine Stelle zu finden, die dem Zitat aus dem Artikel auch nur sinngemäß entspricht.
Wenngleich das in dem Auspruch geäußerte Urteil durchaus zu unterschreiben ist, sollte es an so prominenter Stelle mit der richtigen Quelle zitiert werden. Leicht könnte man sonst auf weitere Oberflächlichkeiten in der Analyse schließen ...

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Thomas Gaugen

Honecker hätte es nicht besser gesagt

Lafontaine möchte alle den Mund verbieten, die seine Begriffe nicht verwenden und Sprachkommissare einsetzen.

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Adrian Barwasser

Nicht nur die Linken

Mir hat der Artikel wider erwarten sehr gut gefallen, jedoch kann ich mir einen Kommentar zum letzten Abschnitt nicht verkneifen.
Denn in Griechenland haben nicht nur die Linken von der katastrophalen Lage des Landes profitiert. Auch eine gewisse Partei mit einem unangenehm vertrauten schwarz weiß rotem Abzeichen ist wieder da...

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Rüdiger Kalupner

Wer hat das machtstürzende Durchsetzungspotenzial der globalen Systemkrise erkannt?

Um das machtstürzende Durchsetzungspotenzial der globalen Systemkrise freizusetzen ist eine revolutionäre Gruppe nötig. Diese entsteht durch die Erkenntnis des Exodusansatzes aus dem Ancien régime und der Inhalte evolutionsprozess-logischen Übergangsprojekts in die nächste Fortschrittsordnung (= Evolutionsprojekt-/Epochenwechsel-Wissen). Erst mit diesem Evolutionsprojekt-Wissen kommt es zur vorrevolutionären Lage u n d erst dann wird es für das Ancien régime eng. In der Formulierung von Herrn L. "Bekanntlich entsteht eine revolutionäre Situation dann, wenn die da unten nicht mehr wollen und die da oben nicht mehr können. " wird die 3. Bedingung der dominomächtigen Revolution völlig: die evolutionsprojekt-informierte Gruppe.

Er ist wohl auch nicht an dieser interessiert, denn diese evolutionsprozess-informierten Akteure wären das Ende der LINKEN. Letztere gehören in bizarrer Weise gerade zum Ancien régime der Kapitalstock- und Staatsverschuldungs-Maximierer.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.09.2012 13:52 Uhr
Rüdiger Kalupner

Organisations-/Machtinteresse und Verrat statt subjektive 'Denkverbiegungen'

Die Vorstände der Links-Institutionen - Gewerkschaften, SPD, Grüne, LINKE, usf. - haben eine Priorität, der sie alles andere unterordnen: Organisations- und Machterhalt als Teil des jeweiligen Macht-Nr.1-Systems/Ancien régime. Das liegt doch für jeden Einstiegsdenker auf der Hand.

Vergessen Sie Ihr moralisch-subjektives Denkmodell. Die Genialität-im-Evolutionsprozess zielt in der Systemkrise immer auf den selbstläuferischen Sturz des Ancien régime - und hat alle Sturzpotenziale heute beim Bruttoarbeitskosten-Verrat der IGMetall-Vorstände an den Arbeitnehmern angehäuft.

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 13.09.2012 08:38 Uhr

Neoliberale Denkverbiegungen

@Rüdiger Kalupner
Wenn Sie mit Ihrem Beispiel auf das "Kapitalistische Negativ-Ergebnis des jahrtausende alten Menschheitstraumes von der Befreiung von Arbeit durch die Maschine" anspielen, der entstand, "weil der Kapitalismus Einkommen und Sozialsysteme nicht an die stetig steigende maschinelle Wertschöpfung gekoppelt hat, sondern ausgerechnet an die ständig zurückgehende Menschenarbeit" (Günther Moewes), bin ich ganz bei Ihnen.
Dies allerdings nur den Linken, Gewerkschaften etc. anzulasten ist zu ungenau. Die unsere Gegenwart beherrschende neoliberale Denkverbiegung (s. Rolf Stürner) ist von all denen zu verantworten, die ihre Verstandesentwicklung trotz vorhandener Potenz nicht bis zur klaren inneren Wahrnehmung des Moralischen Gesetzes (aus Mangel der Entschließung und des Mutes?) voran trieben - das Problem der heute sich zu den Eliten Zählenden.

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Rüdiger Kalupner

hohe, steigende Bruttoarbeitskosten erzwingen steigenden, rentablen Kapitalstock/Investitionen

Das Interesse der sog. Kapitalisten, konkret als Kapitalstock-/ Verschuldungs-Maximierer/Ancien régime zu erkennnen, richtete interessenlogisch alle wirtschaftlich-gesellschaftlichen Steuerungshebel und -Institutionen auf die Maximierung der Nachfrage nach Hightech-Investitions- und Kredit-Angeboten aus.

Der Nr.1-Hebel zur Kapitalstock-Nachfragesteigerung war und ist die Faktorkostenschere, d.h. steigende Bruttoarbeitskosten und nicht-steigende/subventionierte Energie- und Kapitalstock-Kosten. Sie zwingt alle Unternehmen, alle Teile der Wirtschaft und den Lebensstil zum Ersatz von Arbeitsstunden durch Energie- und Sachkapitaleinsatz.

Der IGM-Vorstand sorgte mit seiner gewerkschaftsinternen Führungsrolle dafür, die 'Rationalisierungspeitsche' via Lohn- und Lohnnebenkosten-Steigerung zu schwingen. Er hätte z.B. auch fordern können, den Arbeitgeberanteil an den Sozialvers.-Beiträgen mittels Maschinen-/Sachkapital-Abgabe - rd. 200 Mrd. € p.a. - zu finanzieren. Das tat er aber nie.

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 12.09.2012 18:44 Uhr

@Rüdiger Kalupner

Können Sie den letzten Absatz bitte etwas anschaulich-konkret begründen?

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Shora Fix
Shora Fix (shorafix) - 12.09.2012 16:33 Uhr

Unternehmerisches Risiko?

Welcher Arbeitnehmer, so er immerhin über das nötige Fachwissen verfügt, ist denn bereit sein Privatvermögen einzusetzen und einen Kredit aufzunehmen, um seine "Geschäftsidee" umzusetzen? Richtig, es ist der zukünftige Unternehmer. Alle anderen ziehen eine abhängige Beschäftigung vor. Man braucht dabei nicht unbedingt ein Hochschulstudium, um erfolgreich zu sein. Die Linke sieht dagegen immer nur die "abhängig" beschäftigten und versucht deren soziale Hängematte immer höher aufzuhängen - auf Kosten derer, die die Jobs anbieten könnten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.09.2012 09:20 Uhr
Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 13.09.2012 09:20 Uhr

Das Faszinosum neoliberaler Weltanschauung

Klingt merkwürdig übersichtlich: der Kreative und Fleißige hier, der Unentschlossene und bequem Fordernde da.
Weiterführend könnte da die zu googelnde Rede von Prof. Rolf Stürner (Marktwirtschaft - Verlust des gesellschaftlichen Gleichgewichts?) sein, die er 2008 auf dem Buchmesse-Empfang in Frankfurt hielt.

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Dirk Sonntag

Hier fehlt mir doch ein wenig Selbstkritik

"Linke wirkt wie aus der Zeit gefallen" - dem möchte ich widersprechen. Das Hauen und Stechen, der Verdrängungswettbwerb in der "linken Bewegung" spiegelt nämlich ebenfalls den "Geist der Zeiten" bestens wieder. Ich spreche hier nicht von kolportierenden Geschichtchen der bürgerlichen Presse, sondern eigene Erfahrungen. Reinstes Besitzdenken, von DerLinke bis hin zu "Anonymous", wo mir einmal bedeutet wurde, der Begriff Anonymous gehöre in Köln bereits jemanden, einem Häuflein Jugendlicher, die eine Facebookgruppe betreiben. Ich möchte nicht so weit gehen, zu behaupten, dass der Platz der Opposition von Leuten besetzt ist, die eine echte Opposition verhindern. Aber ohne sich an die eigene Nase zu fassen ist der Diskurs von Lafontaine doch reichlich banal.

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M. Woller

Fehlende Bildung oder einfach nur Fehlbildung?

Es ist immer wieder erstaunlich, was die Leute alles als Sozialismus bezeichnen und wie sehr sie nach Plaketten gehen. Auf eine Tüte Hundekot Schokolade geklebt und schon ist das Schokolade - und wird wahrscheinlich auch gegessen.

Ebenso erstaunlich, wie leicht sich viele manipulieren lassen. Inzwischen wird ALLES, egal wie gegenteilig es zum Sozialismus steht ...sozialismus genannt. Nur zwei Worte kombiniert ergeben ein neues Wort, mit eigenem Sinn. Bankensozialismus, Schuldensozialismus usw. das sind alles stinknormale Mechaniken des Kapitalismus, die dort ablaufen, der die Masse verarmt, um die steigenden "Ansprüche" der Kapitalelite zu bedienen.

Sozialismus, das bedeutet, dass die societas, also die Gemeinschaft, die Gesellschaft, das Volk, über die allgemeinen Produktionsgüter bestimmt. Es darf nun jeder gerne erläutenr,w o das in der DDR der Fall gewesen ist. Die Verantwortlichen der SED haben sich nebenbei verzogen und sind nicht in der PDS geblieben, logisch.

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 12.09.2012 11:19 Uhr

Sollte doch ein aufgeklärtes Zeitalter möglich werden?

"Das Faszinosum, weltweit der Verführung durch die Erotik des Geldes und eines simplen Profitmaximierungskonzepts ohne die Kontrolle des gesunden Menschnverstandes zu erliegen, erklärt sich aber nur teilweise aus einer wirtschaftswissenschaftlich verursachten Fehlsteuerung des öffentlichen Bewusstseins. Die Gesellschaft westlicher Zivilisation war für diese Verführung offen, hat sie förmlich herbeigesehnt." (Prof. Rolf Stürner)
Ideologischer (hier neoliberaler) Verblendung ist nur in kritischem, vernunftgeübtem, der Aufklärung verpflichtetem Diskurs beizukommen. Zu diesem Zweck, wie hier geschehen, auch linke Ideen und Argumente einzubeziehen, gibt der FAZ Gewicht und Ansehen.
Entscheidend bleibt jenseits aller -ismen, wie uns eine Vernunftentwicklung gelingt, die in weltbürgerlicher Verantwortung ein vom Moralischen Gesetz bestimmtes Urteilen und Handeln ermöglicht. Das ist nun mal die Nagelprobe für alle Weltanschauungen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.09.2012 09:02 Uhr
Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 13.09.2012 09:02 Uhr

Physikmodell versus biologisches Modell

@ Rüdiger Kalupner
Stimme weitgehend zu, warne jedoch vor einem -Physikmodell. Verstandestätigkeit und Verstandesentwicklung lassen sich nun mal nur evolutionsbiologisch einigermaßen treffend beschreiben (zur Zeit zugegeben noch nicht in allem vollkommen - "reden Nervenzellen miteinander??"). Situativ entwicklungsbedingte Einschränkungen beispielsweise bedürfen spezieller, störungszugeschnittener Vorgehensweisen (z.B. Psychotherapie). Das weist auf die überragende Bedeutung einer förderlichen Kultur und zeitgemäß sorgfältig organisierter Bildungsgegebenheiten. Und gerade hier sehe ich schwarz. Derzeit bietet sich mir das neue Äon nur als drohend vorzivilisatorische Horrorvorstellung an.

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Rüdiger Kalupner

'aufgeklärtes Zeitalter' erfordert wahre, politikprojektfähiges Evolutionsprozess-Theorie

Alles Große ist genial einfach. Das gilt auch für Ihre Ziel- und Bedingungsansprache: "Entscheidend bleibt jenseits aller -ismen, wie uns eine Vernunftentwicklung gelingt, die in weltbürgerlicher Verantwortung ein vom Moralischen Gesetz bestimmtes Urteilen und Handeln ermöglicht."

Einfach wird es, wenn wir die abendländische Philosophie in einer wahren, politik- und alltagsprojekt-fähigen Evolutionsprozess-Theorie/-Physikmodell vollenden, die in einer Basisversion 'Steuerungssystemtheorie des Evolutionsprozesses' schon vorliegt - und nach meinem Urteil von Angela Merkel u.a. Politikern schon angewendet wird.

Die Nagelprobe aller Erkenntnisversuche ist immer der Praxistest, d.h. der Durchsetzungstest des Vernünftigen/Nachhaltigen/Friedenstiftenden/Höchstwünschbaren und -Effizienten/Kreativen in der Welt der Erscheinungen und der Erkenntnisse gegenüber den hinterhältigen, niederträchtigen Gewalt- und Konfliktausbeuter-Optionen.

Die EURO-Krise wird den Sprung ins neue Äon vorbereiten.

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Günter Mayer
Günter Mayer (g.mayer) - 12.09.2012 11:14 Uhr

Ach Lafo!

Ach Lafo, du kapierst es nicht. Der Charme linker Theorien besteht in der "süffigen" Analyse der Wirklichkeit mit schönen Begriffen und scheinbar zwingender Logik. Z.B. der Materialismus, der die zutreffende Erkenntnis der Wirklichkeit für sich in Anspruch nimmt.
Der Fehlschluss ist nun die Annahme, dass aus der "tollen" Analyse nun eben so "tolle" Rezepte zur Problembewältigung (bis hin zur Schaffung eines Arbeiterparadieses auf Erden) folgen.

Das Problem ist nur, dass die "real existierenden" Menschen nicht zur Utopie passen. Die wollen keine Ergebnisgleichheit, sondern Exzellenz, Wettbewerb und Individualität im Wortsinne. Gegen 2 Millionen Jahre Evolution hat ein schönes Konstrukt keine Chance. Darum konnte noch kein sozialistisches System marktwirtschaftliche Bestrebungen erfolgreich unterdrücken.

Und Lafo tickt genau so. Er sucht Exzellenz eben auf dem Gebiet der Demagogie, weil er es ohne Applaus und Weihrauch nicht aushält. Die Sache selbst ist ihm dabei zweitrangig.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.09.2012 08:03 Uhr
Nils Büngener

"Exzellenz, Wettbewerb und Individualität"

sind tolle und wichtige Dinge. Die Menschen interessieren sich aber in erster Linie für die eigene Situation. Solange die erträglich ist, halten SIe still. Exzellent können eben nur wenige sein.

Nur mit Arroganz kommen Sie gegen Lafo nicht an. Sie liefern aber einen weiteren wichtigen Aspekt, weshalb die Linke scheitert, der in dem Artikel fehlt: Zumindest in Deutschland ist sie bei der Mehrheit mit dem Hinweis auf die DDR ganz leicht auszugrenzen.

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Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 13.09.2012 07:35 Uhr

die "real existierenden" Menschen

von denen Sie reden sind das wirklich alle Menschen? Oder ist es nur ein besonders agressiver Typus Mensch mit diversen "menschlichen" Defiziten, u.a. Geltungssucht, ausgeprägtem Egoismus, Mangel an Empathie und Sensibilität, der obwohl klar in der Minderheit, sich dummerweise seit Jahrhunderten durchsetzt. Sind es beispielsweise nicht vorrangig "männliche" Eigenschaften, die die Grundlage für Erfolg in unserer aktuellen Gesellschaft bilden (leider noch, vielleicht liegt hier ja Stückchen bessere Zukunft) . Ihre Argumentation zeugt von einer, resignativen, fatalistischen Grundhaltung, die meist gleichzeitig als Entschuldigung herhalten muss. Dafür, dass man es (sein Leben) sich seinen Möglichkeiten entsprechend bequem aber meist auch recht langweilig, einrichtet und vorallem dass man keine Verantwortung übernehmen muss ( " der Mensch ist halt so, da kann man nichts machen"). Ein solches Leben (langweilig, bequem, angespasst) kann man Lafo zumindest nicht vorwerfen.

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Amal Younis

Nur noch eine ergaenzende Tatsache.

Ein System, das sich bewaehrt hat, wechselt man nicht. Die soziale Marktwirtschaft wie sie in Deutschland noch praktiziert wird, ist zweifellos das beste System, was es bis dato gab.
Sozialismus dagegen, dass seit 1917 in vielen Staaten der Erde praktiziert wurde und in manchen Staaten immer noch praktiziert wird, hat sich als ein sehr faules untaugliches System erwiesen.
Solange die Linken uns keine realistischen Alternativen zum bestehenden System anbieten werden, werden wir sie weiter belaecheln.
Persoenlich glaube ich weder an den Gruenen noch an der SPD geschweige denn an den Linken. Denn diese Parteien haben sich, sobald sie regiert haben oder gar nur in den Bundestag eingezogen waren, schlagartig von dem entfernt, was sie uns gepraedigt haben.
Es sind eben Parteien die Wasser praedigen aber selber Wein saufen.

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Holger Schreck
Holger Schreck (Osztrak) - 12.09.2012 09:22 Uhr

Solidarität ist kein Patent der Linken

Solidarität wird von den Menschen in D als hohes Gut begriffen wie erst kürzlich eine Umfrage zeigte.

Es ist aber auch die Linke, die den natürlichen Zusammenhalt der Menschen zerstört. Der Zusammenhalt des Volkes, ein nationaler Zusammenhalt, ist den Linken nicht genug, er ist gar des Teufels. Ihre Ideologie verlangt den internationalen Zusammenhalt und so wird alles andere bekämpft. Nicht Schritt für Schritt. Nein, alles auf einmal!

Dieses Wochenende in meiner Stadt: Demo gegen jede Form der Abschiebung und unbeschränkter Zuzug nach Deutschland. Absurd und verantwortungslos, aber praktische Politik der Linken. Die Linke spielt va banque: Alles oder nichts. Und so stehen sie denn auch vor dem Nichts. Sie selbst verhöhnen nämlich in der Praxis ihre eigenen Ideen.

Und wo kein einiges Volk Widerstand leisten kann, da haben die Mächtigen leichtes Spiel. Auch dank der Politik der Linken, die nicht weniger stupide ist als jene der anderen Figuren in Berlin.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.09.2012 08:21 Uhr
Holger Schreck
Holger Schreck (Osztrak) - 13.09.2012 08:21 Uhr

Diffamierung ist kein Argument

Eine Nation ist eine gewachsene Volksgemeinschaft und als solche eine Solidargemeinschaft. Wer die im nationalen Rahmen nicht verwirklichen kann, der wird erst recht keine internationale Solidarität zustandebringen.

Ihre Argumentation erschöpft sich darin, mir Biologismus zu unterstellen. Ich darf darauf verweisen, dass ich einer der wenigen hier bin, die gegen die Islamhetze schreiben. Aber diffamieren Sie nur weiter, wenn Sie keine Argumente zur Verfügung haben.

Dazu passt auch, dass Sie die Mordversuche von Rostock Lichtenhagen und Abschiebung gleichsetzen. Absurd. Im Übrigen werden gerade nicht politisch Verfolgte in Deutschland abgeschoben, nicht, wie Sie unterstellen: politisch, etc. Verfolgte.

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Ebiliane Santos

Da verwechseln die wohl Nationalismus mit Solidarität!

Bei diesem "natürliche Zusammenhalt" von dem Sie sprechen, komme ich nicht umhin, an eine nationalistische Volksgemeinschaft zu denken, zu der nur der "biologisch" Deutsche, Zugang erfährt.
Solidarität bedeutet eben nicht Volkseinheit und Nächstenliebe mit den anderen weißen Deutschen dieses Landes -
Solidarität heißt über ethnische, religiöse, biologische, sexuelle Grenzen hinweg sich zu vergemeinschaften für eine bessere Idee als die Nation unter dem Kapitalismus.

Ich möchte an dieser Stelle an Rostock Lichtenhagen erinnern, wenn Sie der Meinung sind, Abschiebung für politisch, sexuell, religiös oder ethnisch Verfolgte u.a. wäre in irgendeiner Form zu akzeptieren.

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Cornelia  Holtmann

Was die Linken einfach nicht begreifen:

Die Staaten verdanken ihren Reichtum den großen Unternehmer- und Erfinderpersönlichkeiten. Noch heute profitiert Deutschland von dem Erfindergeist, der Risikobereitschaft und Leidenschaft von Menschen wie Gottfried Daimler, Werner von Siemens oder Carl Benz.

Der für linke Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie zentrale Begriff des Mehrwerts, um den der Unternehmer seine Arbeiter betrügt, verkennt das Wesentliche:
1. Entweder gäbe es ohne den Unternehmer die Produktionsmittel gar nicht.
2. Oder ein Arbeiter wüsste gar nicht, wozu er sie einsetzen könnte (es bedarf nämlich einer Geschäftsidee).

Aus diesem Grund verkennt auch die Aussage, die Lafontaine als die zentrale Wahrheit begreift ("Eigentum entsteht durch eigenes Tun, durch eigene Arbeit und nicht dadurch, dass man andere für sich arbeiten lässt."), auf welche Weise die Güter erst entstehen, die als Eigentum verteilt werden können.

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 12.09.2012 00:28 Uhr

Vermögen

Lafontaines Rhetorik ist zuallererst eine etymologische: Ich vermag - Vermögen - wer Vermögen hat, vermag. Es sind diese kleinen Umkehrungen, die zunächst beeindrucken, weil sie ungewöhnlich sind. Nachfragestärkung. Kleine, in sich schlüssige Konzepte. Dann noch geschichtliche Abfolgen, die man so oder so sehen kann. Insgesamt ein Überrumpler.

Wer dem nicht erliegt, ist gegen ihn immun. Deshalb diese Polarisierungen.

Der Essay enthält diese Elemente. Mich überzeugt er nicht. Das Problem der Linken ist die Brille, die sie aufhaben, nicht die Welt, die sie umgibt. Es müsste auch Herrn L. auffallen, mit welchen Leichen er sich ins Bett legt, tut es aber nicht, die riecht er nicht. Ich glaube daher auch nicht, dass er einen Riesling und einen Müller-Thurgau unterscheiden kann und die vielen Photos mit den Weingläsern sollen diesen Umstand nur kaschieren.

Seine Energie und Frustrationstolerenz ist aber Vorbild.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.09.2012 13:17 Uhr
Michael Anton
Michael Anton (u33klm) - 12.09.2012 13:17 Uhr

Vermögen

Sehr treffend Ihre Anmerkungen, insbesondere Ihre Feststellung der Überrumpelung.Wie immer geht es Herrn Lafontaine um plumpe Demagogie und des Mißbrauchs von Zeitzeugen und das Zitieren deren Weisheiten.Was er bei dem Wortspiel Vermögen - vermögen - vermag nicht sieht, ist dass jeder, der über Geld verfügt, etwas vermag - darin liegt unsere Chance aber auch unsere Verantwortung, um dem schädlichen Finanzkapitalismus die Nahrung ( die auch von den privatzen Anlegern kommt )zu entziehen. Damit geben wir uns Raum, den verbleibenden Unternehmer-Kapitalismus zu einem ökonomischen, sozialen und ökologischen Einklang weiter zu entwickeln: Zu einer neuen Finanz- und Vermögenskultur- mehr vermögen wollen.
Viele Grüße
Michael Anton

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Closed via SSO

Das mit der Leichenmetapher hätten Sie sich besser gespart

Die Leiche wenigstens im Keller versteckt. Sonst haben Sie recht. Ob Lafo Riesling von Müller-Thurgau unterscheiden kann, könnte ein Test beweisen. Können Sie es? Die Herren Helden Helmut Schmidt und Peer Steinbrück kennen dagegen offensichtlich nicht den Unterschied zwischen Mühle, Dame und Schach.

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Closed via SSO

Seit 30 Jahren wähle ich CDU (ab und an war es auch die FDP), aber wie ich es drehe und wende,

haben diejenigen, denen die Freiheiten der Märkte eingeräumt wurden und die diese Freiheiten in Anspruch nahmen, kläglich versagt. Mir fällt dazu nichts mehr ein, als vielleicht die theoretisch weiterhin richtigen Argumente, die in der Praxis aber kontinuierlich ad absurdum geführt werden und nun obsolet sind.

Was für ein gewaltiger Mißbrauch von Freiheiten und was für eine ungeheure Verantwortungslosigkeit.

Das kann und wird nicht gut enden.

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Mika Keller
Mika Keller (mikaK) - 11.09.2012 21:28 Uhr

Keine Lösungen, keine Moral, nur Frust

Ich kann nicht verstehen, was an diesem Text "lesenswert" sein soll. Es geht hier schließlich nicht um einen Entertainment-Channel auf Sky, sondern um die Wort- und Werteäußerung eines Menschen, der in der politischen Landschaft einiges Gewicht hat.

Wenn so ein bedeutender Mensch wieder und nimmersatt die pauschale Formel vom bösen Unternehmer und vom notleidenden Arbeitnehmer predigt, dann muss man sich ob seiner sozio-strukturellen Analysefähigkeiten und deren Folgen einige Sorgen machen.

Differenzierung gibt es im Artikel kaum, alles entweder schwarz oder weiß, gut oder böse. Dass gesellschaftlicher Wohlstand wesentlich mit Menschen zu hat, die sich aufmachen, etwas zu unternehmen, etwas zu gestalten und zu schaffen, dafür hat Herr L. keinen Sinn. Beim kleinsten Miniunternehmer scheint es sich um eine bösartige Person zu handeln.

Viel schlimmer ist noch das bewusste innere Inkaufnehmen der vielen Toten, die mit jener supersehnlich herbei gewünschten Revolution einher gingen.

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Hans Lutz Oppermann

Danke Faz

Danke an die FAZ Redaktion dafür - Oskar Lafontaine zu Wort kommen zu lassen. Jetzt noch eine Erwiderung vom Altmeister H. Schmidt und eine aus der Feder von Angela Merkel! Ein lesenswerter Text, wie auch die Kommentare dazu, unterhaltsam und Aufmerksamkeit bindend. Die FAZ - ein Leitmedium, wunderbar!

Den Kommentar von @emilsm will ich hervorheben! Wie recht er doch hat, bezogen auf die ungestümen Hasstiraden gegen die Person O. Lafontaine - wenige dt. Politiker subsumieren so viel Antipathie - mir fällt da nur noch F.J.Strauss ein. Lafontain ist kein Rattenfänger, er polarisiert und profoziert die Gegenrede und das ist gut so. Der oft so hochgelobte TV-Kanzler H.Schmidt, macht einen dagegen mundtot mit seinen weisen Vorträgen über seine Okzident-Orient-Analysen.

Ich kann Lafontain besser ertragen, wenn ich ihn lese, so ging es mir auch schon mit H.Böll, zuhören kann ich beiden nur schwer - es tut weh, ihren Worten zu folgen.

Wahrheit ist unbequem, direkt und schonungslos!

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Ophthalmologische Probleme

Die Analyse Lafontaines liest man nicht zuletzt dank der zahlreichen gutgewählten und treffenden Zitate nicht ohne Vergnügen. Doch je näher er sich an die aktuelle Krise heranpirscht, desto deutlicher wird die Einäugigkeit des Analytikers Lafontaine. Mit dem rechten Auge sieht er scharf wie ein Adler, auf dem linken dagegen ist er blind wie ein Grottenolm. Staatsschuldenkrise, Leistungsbilanzungleichgewichte, staatliche Mißwirtschaft – was man nicht sieht, das gibt es nicht, lautet die Devise. Im übrigen ist ja die jetzige EU-Politik mit dem früheren UDSSR-Staatssozialismus viel stärker verwandt, als L. es wahrhaben möchte. Die kalte Abschaffung der Marktwirtschaft zugunsten einer staatsinterventionistischen Günstlingswirtschaft heißt die gegenwärtige Handlungsmaxime aller Euro-Länder. Dagegen aber kann die Linke nicht glaubwürdig in Stellung gebracht werden, und das ist letztlich auch der Grund dafür, daß sie von der Krise nicht profitiert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.09.2012 15:09 Uhr
M. Woller

Was bitte soll Staatssozialismus sein?

Was Sie meinen ist Staatskapitalismus, denn die UdSSR war weder sozialistisch (hat sie selbst nie behauptet), noch kommunistisch (so hat sie sich nur genannt), da ein Kommunismus faktisch unmöglich eine Diktatur sein kann, die nun Mal das Maximum an Klassenunterschied hat, nämlich rechtloses Volk und quasi allmächtige/r Führer/Partei.

Das ist ein simpler Fakt, den man akzeptieren sollte, sofern man sich nicht selbst als ideologisch verblendet hinstellen will.

Natürlich waren UNSERE Kapitalisten darauf erpicht, den Trick der anderen Kapitalisten für ihre eigenen Zwecke zu benutzen.

Die FÜhrung der UdSSR nutzte die simple Lüge, den Leute Garden Eden zu versprechen und sie dann doch in die Hölle zu führen. Unserer Führung macht es etwas anders und versprach den Leuten gleich die Hölle, log aber schlichtweg über das, was eine dort erwartet (praktisch: wir konnten erstmal andere Völker verheizen). Und wer darauf kam, der hatte ja den bösen "Garten Eden" vor Augen, aus dem Osten...

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Rudolf März
Rudolf März (maerkur) - 11.09.2012 18:48 Uhr

Warum soll es künftig kein staatliches Versagen mehr geben ?

Das sollte Herr Lafontaine erklären.
Die Finanzkrise beruht fast zur Gänze auf staatlichem Versagen bzgl. Finanzmarktaufsicht und
fehlender Durchsetzung der Regeln einerseits und schuldenfinanzierten Wohltaten andererseits.
Selbst in den Bereichen, in denen die Linke Recht hat, bedeuted das noch lange nicht, dass sie es besser macht.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.09.2012 14:37 Uhr
Rudolf März
Rudolf März (maerkur) - 12.09.2012 14:37 Uhr

man bedenke den Unterschied in den Konsequenzen !

die hat der private Bürger allein zu tragen, bis hin zu Freiheitsstrafen.
Die Verantwortung des Staates bleibt immer für ihn und damit seinen Angestellten konsequenzenlos! Die Konsequenzen haben die Bürger in ihrer Gesamtheit zu tragen.
Entscheiden Sie selbst was Ursache und Symptom ist , wenn vor Ihrem Haus die Polizei
steht und dabei zuschaut wie es durch eine Bande ausgeraubt wird.

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Anna Menz
Anna Menz (Anna_Menz) - 11.09.2012 20:34 Uhr

Es gibt eigentlich kein staatliches Versagen - der Staat ist nur ein Konstrukt

dass von seinen Subjekten mit Leben gefüllt wird.

Es ist eigentlich alles menschliches Versagen - und da die Menschen sich nicht ändern und alle gleich gierig, dumm, nachlässig, verantwortungs- und gedankenlos und ichbezogen sind, machen es die Linken nicht besser als die rechten.

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