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Kunstraub Dalí aus Gefängnis befreit

03.03.2003 ·  Ganz so sicher war es offenbar doch nicht: Aus einem New Yorker Hochsicherheitsgefängnis ist ein Gemälde Salvador Dalís gestohlen worden. Der Täter ersetzte es unbemerkt durch eine Fälschung.

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Ganz so sicher war es offenbar doch nicht: Aus einem New Yorker Hochsicherheitsgefängnis ist ein Gemälde Salvador Dalís gestohlen worden. Der Täter ersetzte es unbemerkt durch eine Fälschung.

Das in Braun und Schwarz gehaltene Gemälde war eine von Dalí 1965 in kurzer Zeit erstellte Darstellung von Christus am Kreuz. Der Künstler hatte eigentlich mit Gefangenen des Rikers-Island-Gefängnisses sprechen wollen, war dann aber erkrankt und hatte als Entschädigung der Haftanstalt das Bild überlassen.

Seit zehn Jahren war es dort im Eingangsbereich des in einem mit Schlössern versehenen Kasten ausgestellt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Ein Wärter habe am Samstag bemerkt, dass an die Stelle des Werks eine Kopie geheftet worden sei. Als das Gemälde 1985 zum letzten Mal geschätzt wurde, hatte es einen Wert von rund 162.000 Euro. Nach Dalís Tod 1989 dürfte sein Wert gestiegen sein.

Ein Dalí-Experte teilte der "New York Times" mit, daß Dalí eine Vielzhal von Reproduktionen, aber auch blankes Papier signiert habe; einige dieser Blätter seien später von Fälschern genutzt worden. Dalí sei damals allein daran interessiert gewesen, Geld zu machen; insofern hätte er die Motive des Kunstdiebes wohl verstanden.

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