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Nomaden-Galerie in Berlin Ohne festen Wohnsitz

 ·  Pop-Up-Galerie: Zwei Frauen aus Berlin haben eine Galerie gegründet, die bloß als geistiges Gebäude existiert. Sie zeigen Kunst an temporären Orten und nutzen dabei Häuser, die vor der Sanierung stehen.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (1)
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Peter Schiebulski

sehr trendig...

Das Haus Gutschow in der Friedrichstrasse mag ja auch ein langjähriger Hort und ein Mekka der Zauberei gewesen sein, indem ein berühmter Magier wohnte. Vor allem aber waren die Gebrüder Gutschow frühe Unterstützer der NSDAP und in unmittelbarer Nähe gegenüber des Hauses befand sich einer der ersten Folterkeller der SA. Ein schöner Zauber, der diesem Ort innewohnt. Der Genius loci einer zeitgeistigen Erscheinung einer trendigen Pop-Up-Galerie, die sich anscheinend nur oberflächlich mit der Geschichte des Ortes auseinandergesetzt hat und Kunst damit in den Dienst der Beförderung der Interessen des Bauträgers gestellt wird.

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21.02.2013, 20:30 Uhr

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