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Frankfurter Antiquariatsmesse : Auch mit Frankreich

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Parallel zur Frankfurter Buchmesse präsentieren 37 Aussteller aus dem In- und Ausland Bücher, Graphiken und Autographen auf der Antiquariatsmesse. Das Gastland der Buchmesse wird dabei auch bedacht.

          Es gehört schon einiges Geschick dazu, sich während des Schwimmens die Fußnägel zu schneiden. Diesen und weitere hilfreiche Ratschläge erteilt Melchisédech Thévenot in „L’art de nager“ von 1696; Den Band gibt es auf der diesjährigen Frankfurter Antiquariatsmesse bei Hatry aus Heidelberg (6800 Euro). Parallel zur Frankfurter Buchmesse haben sich 37 internationale Aussteller in Halle 4.1 zusammengefunden, die vom 11. bis zum 15. Oktober Bücher, Graphiken und Autographen anbieten. Der Schwerpunkt liegt bei Frankreich, dem Gastland der Buchmesse. Eines der Spitzenwerke findet sich bei Reiss & Sohn aus Königstein, das prachtvolle „Missale Cathalaunense“ von 1543, das die Messordnung des Bistums Châlons-sur-Marne enthält (120 000 Euro). Aber es gibt auch andere Entdeckungen: wie Tolstois Erstlingswerk, das seine Sevastopoler Erzählungen vereint, in der russischen Originalausgabe bei Bookvica, Tiflis (29 700 Euro). Das Antiquariat Die Schmiede aus Amsterdam präsentiert ein Konvolut expressionistischer Schriften der „Dachstube Darmstadt“; zu ihrem Umfeld zählten Kasimir Edschmid, Carlo Mierendorff und Max Beckmann (von 200 bis 1700 Euro). Einer der fünf neuen Aussteller hat das teuerste Stück dabei: ein Paar Globen aus dem 17. Jahrhundert, die 2008 bei Christie’s in Amsterdam aus der Fürstlichen Sammlung Liechtenstein versteigert wurden. Bei Iris Antique Globes and Maps aus Eerbeek lautet der Preis 1,7 Millionen Euro.

          Frankfurter Antiquariatsmesse: vom 11. bis 15. Oktober in Halle 4.1 der Frankfurter Messe.

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