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Raffaels Apostelkopf Die teuerste Zeichnung der Welt

 ·  Das Bietgefecht führte zu einem Hammerpreis: Für 26,5 Millionen Pfund wechselte am Mittwoch bei Sotheby’s in London Raffaels Zeichnung eines Apostelkopfes den Besitzer. Voilà, das teuerste Blatt der Welt.

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Eine der letzten großen Raffael-Zeichnungen in privater Hand hat in einem spannenden Bietgefecht im Londoner Auktionshaus Sotheby’s nach dreihundert Jahren für einen Hammerpreis von 26,5 Millionen Pfund den Besitzer gewechselt. Das Aufgeld für den Käufer eingerechnet, kostete das Blatt umgerechnet 36,6 Millionen Euro.

Der Apostelkopf, ein sogenannter Hilfskarton für Raffaels letztes Gemälde, die „Verklärung Christi“ im Vatikan, schlägt somit den bisherigen Rekord für die teuerste jemals versteigerte Altmeisterzeichnung, der vor drei Jahren bei Christie’s ebenfalls von einer Raffael-Studie - dem für 26 Millionen Pfund erworbenen Kopf einer Muse -  gesetzt wurde.

Die schwarze Kreidezeichnung des jungen Apostels ist nach dem Ölgemälde des „Bethlehemitischen Kindermord“ von Rubens das wertvollste Altmeisterwerk, das je zur Auktion gelangte.

Am Mittwochabend rangen vier Bieter siebzehn Minuten lang um die schwarze Kreidezeichnung aus der Sammlung der Herzöge von Devonshire. Sie wurde schließlich einer in der Privatkundenabteilung tätigen Mitarbeiterin des Auktionshauses unter lautem Applaus zugeschlagen, die im Auftrag eines über das Telefon bietenden unbekannten Käufers handelte.

Es wird vermutet, dass es sich wieder um den amerikanischen Finanzier und Sammler Leon Black handelt, dem auch den Musenkopf gehört.

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