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Turner-Preis Mit dem Wasserstoff-Rad durch die Wüste

06.12.2005 ·  Der in Berlin und Glasgow lebende britische Installationskünstler Simon Starling hat den Turner-Preis, den bedeutendsten britischen Kunstpreis, gewonnen.

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Der britische Installationskünstler Simon Starling hat den mit umgerechnet 37.000 Euro dotierten Turner-Preis gewonnen. Der bedeutendste britische Preis für zeitgenössische Kunst wurde am Montag abend in London verliehen.

Wie die BBC berichtete, konnte der 38 Jahre alte Starling Mitbewerber wie den Maler Gillian Carnegie und den Video-Künstler Darren Almond aus dem Rennen werfen. Starling lebt und arbeitet in Berlin und Glasgow. Einen Namen machte er sich vor allem mit seinen Installationen, für die er Objekte recycelt und verformt. Bekannt wurde Starling unter anderem durch den Umbau eines Schuppens in ein schwimmendes Boot und dessen anschließende Rückverwandlung („Shetboatshed“). Ein anderes Projekt führte ihn in die etwa 30 Kilometer nördlich von Almería gelegene spanische Tabernas-Wüste, die er mit einem selbstkonstruierten und mit Wasserstoff betriebenen Fahrrad durchquerte.

Der Turner-Preis wird seit 1984 jährlich an einen britischen Künstler unter 50 „für eine hervorragende Ausstellung oder andere Präsentation seines Werks“ verliehen. Für seinen Film über die Heimatstadt des amerikanischen Präsidenten George W. Bush in Texas war der Preis im vorigen Jahr an Jeremy Deller vergeben worden. Zu den Turner-Preisträgern gehören Künstler wie Rachel Whiteread, Anish Kapoor oder Damien Hirst.

Quelle: FAZ.NET mit Material von AP
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