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Für den Deutschen Bundestag zeichnete Simon Schwartz im Auftrag des Kunstbeirats zwanzig Comicbiographien von Parlamentariern aus der Zeit zwischen 1848 und 1933. Ausschnitt aus dem Blatt zur Biographie von Hugo Haase.

Parlamentarier-Biographien : Vom Schicksal grundiert

Der Comiczeichner Simon Schwartz hat für den Deutschen Bundestag eine Reihe von Parlamentarier-Biographien verewigt. Erzählt wird von tragischen Begebenheiten und umstrittenen Persönlichkeiten.

Elefantenrunde : Fehler in der 24. Minute

Was mussten wir da in der Berliner Runde vernehmen: Die AfD hat ihre stärksten Zahlen unter Migranten? Das würde sogar noch Michel Houellebecqs Roman „Unterwerfung“ in den Schatten stellen.

Kommentar : Erste Hilfe zur Bundestagswahl

Nach der Diagnose „Totalschaden“ leistet der Chaos Computer Club mit einer Softwarespende erste Hilfe bei der deutschen Wahlsoftware. Die hat nämlich eine große Sicherheitslücke.

Lage der deutschen Sprache : Sprachpolizei

Sprache verändert sich, auch die unsere. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Sprache selbst. Eine Glosse zur aktuellen Lage der deutschen Sprache.

Kommentar : Privat war gestern

Berlin will’s wissen: Lehrpersonen von sechzig Berliner Schulen sollten in einer Studie Informationen von sich preisgeben – auch über ihre sexuelle Orientierung.
Ein Einzelgänger und Spezialist für melancholische Interieurs: François Barrauds „La Séance de peinture“ von 1933.

Neue Sachlichkeit : Mit Alten Meistern in die neue Zeit

Rückkehr der Wirklichkeit: Auch in der Schweiz blühte die Neue Sachlichkeit – und zwar auf ganz eigene Weise. Daran erinnert eine konzise Schau im Museum Oskar Reinhart in Winterthur.

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  • „Venerina“ (Kleine Venus) nennt sich diese lebensgroße zerlegbare Wachsfigur, die Clemente Susini 1782 in Florenz für das Museum im Palazzo Poggi in Bologna modellierte.

    Wachsfiguren : Am Anfang war die Anatomie

    Morbider Reiz: Joanna Ebenstein arbeitet am „Morbid Anatomy Museum“ in Brooklyn. In einem Buch erkundet sie die Geschichte der zerlegbaren Wachsfiguren und widmet sich der ästhetischen Verarbeitung des Todes.
  • Action Man and Wonder Woman: Für „Plates/Teller, No. 18“ schmust Lili Sumner mit einer Teller-Puppe, aufgenommen in diesem Jahr.

    Jürgen Teller : Übertreibung ist nicht genug

    Derbe Fotografie in fränkischen Portionen: Die Bundeskunsthalle in Bonn feiert mit Jürgen Tellers schamlosen, fragwürdigen, komisch-ironischen Inszenierungen den offenen Kulturbegriff.
  • Neue Kunstserie im Feuilleton : Der andere Kanon

    Menschen aus dem Museum, dem Ausstellungsbetrieb, der Universität, der Kunstkritik oder dem Kunstschaffen schreiben über ein gutes Werk eines schlechten Künstlers oder ein schlechtes Werk eines guten Künstlers.
  • Beuys in Berlin : Die Axt im Museum erspart den Manager

    Wie meinte Beuys seine Installation „Das Kapital“? Der Hamburger Bahnhof zu Berlin weiß es. Dort wird sie derzeit in bester Gesellschaft ausgestellt, bis sie ins neue Museum des 20. Jahrhunderts umziehen kann.
  • „Die Ära Velázquez“ in Berlin : Land ohne Lächeln

    Mit der Ausstellung über das Goldene Zeitalter in Spanien leistet die Gemäldegalerie in Berlin Großes: Von Velázquez bis Zurbarán teilen Maler und Bildhauer in diesen Jahren ein dunkles Geheimnis.