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Documenta 13 Ein Hund mit rosafarbenem Bein

 ·  Bundespräsident Joachim Gauck hat in Kassel die weltgrößte Ausstellung für Gegenwartskunst eröffnet: Warum die dreizehnte Documenta trotz vieler Einwände sehenswert ist.

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egon soppe
egon soppe (egonsoppe) - 10.06.2012 14:28 Uhr

Vor die Hunde

Dieser Hund könnte symbolisch sein, so geht die Documenta vor die Hunde, mit recht. Ich hätte noch so einen Wusch:" Ich hätte gern gewußt was unser Bundespräsident bei der Eröffnung wirklich gedacht hat - hätte mich wirklich interessiert.

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Moleque Perro

Auf den Hund gekommen

... und dann ist es auch noch die falsche Rasse: Das zarte Wesen ist ein Galgo, kein Podenco.

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egon soppe
egon soppe (egonsoppe) - 09.06.2012 18:56 Uhr

Also, also, also, ich weiß nicht

Ich bin auch Künstler, Maler. Ich habe in den letzten 20 Jahren ca. dreitausend Bilder verkauft und das muß nichts bedeuten. Davon heute, am Samstag, allein fünf. Die habe ich selbst an die Wand gehängt und die Kunden hatten Tränen in den Augen. Die Kundin sagte mir, sie habe jahrelang darauf gespart um diese Bilder sich leisten zu können, obwohl meine Bilder nicht teuer sind.
Das zur Einleitung.
Ich wollte damit nur sagen, ich meine, wir Künstler sollten unseren Kunden mit unserer Kunst Freude bereiten. Wir sollten sie glücklich machen und das ist mir mit meinen Bildern immer gelungen. Das haben mir meine Kunden - auch heute, immer wieder bestätigt.
Mit dieser akademischen Kunst a.la. Documenta glaube ich nicht, daß man damit Menschen glückliche machen kann. Aber wozu soll denn Kunst sonst da sein? Diese immer teurer werdenden Kunst mit den übersättigten Käufern, die das wohl brauchen um vor sich selbst bestehen zu können, da frage ich mich, was ist das? Ist das wirklich Kundt?

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Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 09.06.2012 15:01 Uhr

Hündischer Großmut

Dazu fällt mir nur die münsterländische Bewertung ein:

"Dat soll nu so wat sein!"

Der Hund wird es gelassen hinnehmen und sich seinen Teil dazu denken.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 09.06.2012 14:12 Uhr

Die Documenta dokumentiert die Einfallslosigkeit unserer Kunst - ab nach Kassel

Ein Hund mit einem rosa Bein ist das Symbol dafür. Irgendwie hat man den Eindruck dass viele Ausstellungsobjekte das Spiegelbild der Gehirnstruktur ihrer Künstler ist. Kunst verkommt zum Schwachsinn. Die Documenta ist hier der Trendsetter. Ist man politisch korrekt, darf man das allerdings nicht sagen sondern höchstens denken. Eine kleine Elite mit Sektglas in der Hand und der Deutungshoheit was Kunst ist, übt sinnfreien Smalltalk und labt sich daran. Die breite Bevölkerung, auch die Kunstbanausen genannt, schaut verstört auf die Objekte und sorgt sich um die vielen Staatsmittel die wieder dafür ausgegeben wurden um eine Stadt die auch Bielefeld sein könnte, kurzfristig aus der Bedeutungslosigkeit zu holen. Kunst kommt von können. Langsam gerät diese Interpretation wohl in Vergessenheit.

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Jahrgang 1972, Redakteur im Feuilleton.

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