06.10.2004 · Vier Jahrzehnte lang hat Barbara Klemm, die Redaktionsfotografin dieser Zeitung, die Frankfurter Buchmesse fotografisch begleitet. Das Feuilleton würdigt die Künstlerin mit einer Collage aus ihren Kontaktstreifen.
In den Archiven der Redaktionsfotografin dieser Zeitung, Barbara Klemm, ruht mancher Schatz: darunter die Kontaktstreifen aus beinahe vier Jahrzehnten kontinuierlicher Begleitung der Frankfurter Buchmesse.
1967 fotografierte Barbara Klemm erstmals auf der Messe. Aus den Tausenden seitdem entstandenen Bildern hat die Fotografin eine Auswahl zusammengestellt, die einen Einblick in ihr Labor ermöglicht: Es gibt Fotos zu sehen, die den Weg in die Zeitung schon gefunden hatten, es gibt Varianten dazu, und es gibt verworfene Aufnahmen.
An diesem Mittwoch präsentiert das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine Sammlung von insgesamt 31 Kontaktstreifen: nicht nur eine Hommage an eine große Künstlerin, sondern auch fotografierte Biographie einer literarischen Institution samt deren namhaften und unbekannten Autoren. Soweit es möglich war, sind die abgebildeten Personen identifiziert worden, doch jeder kann sich seine eigene Geschichte der Buchmesse aus 37 Jahren erzählen lassen. Bei FAZ.NET sehen Sie Ausschnitte aus den im Feuilleton der F.A.Z. präsentierten Motiven.