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FAZ Plus Artikel Kongresswahlen in New York : Wenn es regnet und keiner zuhause bleibt

Den New Yorkern ist es einerlei, ob es regnet. Bild: Picture-Alliance

Es hätte noch ärger kommen können: Im Stillen aber hofften viele New Yorker auf die große blaue Welle. Woher kamen die Stimmen der Republikaner in solcher Menge, von denen die Wahlprognosen nichts wussten?

          Viele Herzen brachen in der Nacht zum Mittwoch, als die Ergebnisse der amerikanischen Zwischenwahlen sich abzeichneten. Nicht nur in New York, aber auch dort. Es hätte noch ärger kommen können, hätten die Demokraten nicht einmal die Mehrheit im Kongress gewonnen, die alle Wahlprognosen vorhergesagt hatten. Im Stillen aber hofften viele New Yorker wider besseres Wissen immer noch auf die große blaue Welle, den Erdrutschsieg der Demokraten auch im Senat. Sie trugen „I voted“-Sticker auf ihren Jacken, nachdem sie teilweise vor überfüllten Wahllokalen Schlange gestanden hatten, in denen manche der Wahlautomaten nicht richtig funktionierten. Und das an einem Tag, an dem es bis in den frühen Abend hinein mehr oder weniger ununterbrochen regnete.

          Den New Yorkern ist es einerlei, ob es regnet

          Am Abend zuvor, als es gar nichts mehr zu berichten gab, die Nervosität quälend wurde und der Regen einsetzte, hatte einer der Wettersender die Frage in den Raum gestellt, auf welche Weise das Wetter den Wahlausgang beeinflussen könnte. Vor allem Demokraten, so hieß es dort, blieben zu Hause, wenn es regnete, allerdings nicht in Seattle zum Beispiel, wo Regen Teil der Kultur sei, wie einer der zugeschalteten Experten zu berichten wusste. Den New Yorkern ist es einerlei, ob es regnet. Und also gingen sie wählen und hofften und taten für den Rest des Tages, was sie immer tun.

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          Verena Lueken

          Redakteurin im Feuilleton.

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