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Kirche auf Facebook Das Amen gibt es ganz umsonst

 ·  Das allerälteste Netzwerk im neuesten Medium: Wie die Kirche auf Facebook feiert. Eine Heimsuchung.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 09.04.2012 14:30 Uhr

Kirche in Facebook

Es ist nur ein verzweifelter Versuch die real verlorenen Leute virtuell wieder zurück zu gewinnen. Ich werde meinen Avatar bei Second Life in die virtuelle Kathedrale bei Facebook senden, damit er ein Vater-Unser zum Untergang dieser an externem und internen Personalmangel leidenden Insitution betet.
So sei es AMEN

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Johannes Wahl

Ja und Nein

"Die blaue Online-Kathedrale Facebook hat das soziale Miteinander perfektioniert, ganz ohne theologischen Überbau. Hier wird Nähe gespendet, Trost und Zuversicht. Hier wird das Sakrament der ewigen Gesellschaft gespendet, hier wartet immer ein Mensch, oder wenigstens Zerstreuung. Es ist eine soziale Traumwelt: Zuneigung und Beschäftigung, dauerhaft, in Mausklicknähe."

In der Tat ist es eine Traumwelt. Doch in dieser Traumwelt gibt es auch Fundamentalismus, Xenophobie, Antireligiosität, Intoleranz, Hassbekundungen und mehr. Es gibt zahllose Occupyseiten, "Aufrührer", die nur Polemisieren und die Abschaffung von Religion fordern (und dabei den Atheismus als [wissenschaftlich] erwiesen ansehen). Dabei wissen diese oft gar nicht, was sie wollen oder warum sie etwas wollen. Es ist ein Aktionismus ohne geistigen Background. Die Leute haben keine Philosophen gelesen. "Wer zum Teufel ist Nietzsche?" "Kant? Klar kenn ich den. Was hat der nochmal geschrieben?"Facebook hat auch Schwächen.

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fred meier
fred meier (Sikasuu) - 09.04.2012 11:27 Uhr

Kath. Kirche bei "Facebook":-))

Das passt ja. Da haben sich 2 gefunden denen das Privatleben nichts gilt und die aus dem Wissen darum "Geschäft" machen/gemacht haben/machen möchten.
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In der Vergangenheit mit der "Ohrenbeichte" heute mit der "Timeline"
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Ich stelle mir einmal vor, wieso eine Institution wie die kath. Kirche darauf reagieren wuerde, wenn der Alltag ihrer Amtsträger auf "Facebook" so einsehbar wäre wie dre Alltag von "Lieschen Unbedarft Müller".
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Kopfschüttelnde Gruesse
Sikasuu
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Ps. Der Versuch über solch ein a"soziales" Netzwerk Schäfchen zu erreichen, zeigt entweder:
.
1. Totales unverständniss dieses Mediums
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Oder
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2. Große Not an Gläubigen aka Kirchensteuerzahler.
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Pps. Ich bin mir nicht sicher ob dieser Artikel nicht doch eine Polemik ist. Die Spitze" seit der Erfindung des Buchdruck auf jedes Medium angesprungen...."lässt mich nachdenken:-)

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