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Video-Filmkritik: „Life of Pi“ Schiffbruch mit Zuschauer

 ·  Visuelle Erhabenheit, moralische Größe: Ang Lee benutzt in seinem wunderbaren Film „Life of Pi“ die Technik des 3D, um das Naturschöne zu preisen.

Artikel Video (1) Lesermeinungen (8)
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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 28.12.2012 14:33 Uhr

Warum kritisieren hier einige die Digitaltechnik?

An der fehlenden Perfektion kann es ja heute nicht mehr liegen. Mit der Digitaltechnik kann man Szenen darstellen die normalerweise nicht realisierbar sind, speziell wenn Tiere involviert sind. Die Digitaltechnik ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil von Filmen die den normalen Erlebnisrahmen sprengen. Krieg der Sterne, Jurassic Park, Titanic, Avatar, alles Filme die ohne die Digitaltechnik nicht realisierbar gewesen wären. Wer die Digitaltechnik aus Purismus ablehnt und Filme die sie anwenden ebenfalls ablehnt, denkt ideologisch aber nicht rational.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 18:50 Uhr
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@ Fischer

WO bitte war denn im Film Life of Pi der "Selbstzweck" der Digitaltechnik?

Also, vielleicht irre ich mich, aber es waren doch zu Hauf menschliche echte lebende Schauspieler (u.a. Depardíeu in einer Kurzrolle) zu sehen...

Der Film ist wahrlich kein 3D- bzw. VFX-Spektakel wie z.B. Tron oder Avatar usw. In diesen Filmen überwog die Digitaltechnik immens... aber hier?!

Vielleicht haben Sie einfach einen anderen Film als ich gesehen...

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Ich kritisiere nicht die Digitaltechnik. Sie sollte nur kein Selbstzweck sein. Und mir genügt das

Niveau der von Ihnen zitierten Filme im Gegensatz zu Ihnen nicht.

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Guter Film - trotz bzw. gerade wegen Digitaltechnik

Ich habe gestern den Film in München gesehen. War in 3D, hätte eigentlich nicht sein müssen, aber da die Karten umsonst waren, hab ich's gerne angenommen.

Mir hat zunächst die Anfangssequenz mit der Darstellung verschiedener Tiere im Zoo gefallen. Insgesamt wird natürlich viel Digitaltechnik eingesetzt, aber wie sonst soll man dieses Werk verfilmen?!
Wer darüber jammert, der sollte sich mal überlegen, ob er gerne mit einem echten klatschnassen Tiger in einem Filmstudio auf einem Boot stehen möchte... ich nicht!
Für Leute wie Herrn Hans-Peter Fischer z.B., der den Film als nicht sehenswert einstuft, gibt es ja zum Glück auch das Traumschiff und Rosamunde Pilcher.

Ang Lee setzt auch interessante Filmtechniken zur Darstellung der Einsamkeit des kleinen Pi auf dem Pazifik ein, die die Verlorenheit und vermeintliche Ausweglosigkeit sehr gut transportieren.

Insgesamt macht der Film Spaß und ist farblich auch sehr gut umgesetzt. Nicht umsonst von einem Oscar-Regisseur.

Empfehlenswert!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 18:46 Uhr
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@ Fischer

Glauben Sie mir, Herr Fischer, Optik ist für mich wahrlich nicht ausreichend... Aber Ihnen scheinen wohl die Argumente auszugehen. Oder was sollen die 3 Pünktchen bedeuten?

...

Bin ich Ihnen auf den Schlips getreten???

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Selig sind die, denen Optik genügt.

...

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Wenn die 3 D-Technik schon so betont wird, kann der Film nichts sein, dachte ich mir und...

... habe ihn mir gestern dennoch mit meinen Kindern angesehen.

Eine reine Enttäuschung. Trotz geringer Erwartungshaltung. Keinerlei Tiefgang der Handlung - obwohl die religiösen Themen (der Hauptdarsteller glaubt an alle Weltreligionen) Anlaß und Gelegenheit dazu gewesen wären. So geriet der Film bestenfalls zu einem schwachen Märchen.

Klar, dass die Technik von den Machern des Films überbetont wird. Ja, es gibt ein paar optisch interessante Szenen. Aber von Natur keine Spur. Wie auch? Die Computersimulation ist omnipräsent.

Nicht sehenswert.

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Xenia Mutschera

Trojanisches Pferd

einzelne Passagen hat mir mein Sohn aus dem Buch vorgelesen. Der Tiger mit dem Namen Richard Parker, dies und einiges mehr fand ich amüsant. Schließlich habe ich das Buch selbst gelesen, etwa auf der Seite 102 ließ sich der Autor aus über Jesus, den Sohn Gottes. Spätestens an dieser Stelle ist mir ein Licht aufgegangen. Den ersten Teil des Buches und den Schluss habe ich analysiert und bin der festen Meinung, dass der Autor die Leser einlullt und manipuliert, sein Werk würde ich als Trojanisches Pferd charakterisieren, vom Inhalt her esoterisch und antichristlich.

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26.12.2012, 17:12 Uhr

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