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Video-Filmkritik Im Zeichen der Martial Arts

 ·  „The Raid“ ist weder Sommermainstream noch familientauglich. Aber wen Action mit hoher Oktanzahl in Kombination mit Martial Arts faszinieren, der wird von Gareth Evans Film begeistert sein.

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© Koch Media Video-Filmkritik: „The Raid“

Dies ist kein Film für den Sommermainstream und erst recht keiner für die ganze Familie, aber wen Action mit hoher Oktanzahl in Kombination mit Martial Arts faszinieren, wem in den zugleich filigranen und brutalen Choreographien hinreichend Dramaturgie steckt, der wird von „The Raid“ begeistert sein.

Der Waliser Gareth Huw Evans hat ihn in Indonesien gedreht, wo eine Kampfkunst namens Pencak Silat praktiziert wird: Sie ist, wenn man so will, Hauptdarstellerin.

Der Rest sind verknappte Genresstandards. Rama und Tama; ein Polizist und ein Drogenbaron; ein runtergekommenes Apartmenthaus; ein Kampf um jede Etage; Schüsse, Fäuste, Füße. Der gesamte Dialog passte auf einen Bierdeckel. Ein Thrill für Fans.

Ab Donnerstag im Kino.

Quelle: F.A.S.
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Jahrgang 1958, Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

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