Home
http://www.faz.net/-gs6-762wd
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
Bibliothek

Sundance Filmfestival Mehrere Filmemacher aus Deutschland ausgezeichnet

Erfolgreich in Amerika: Beim renommierten Sundance Filmfestival im Bundesstaat Utah wurden mehrere Filmschaffende aus Deutschland geehrt.

© Danny Moloshok/Invision/AP Vergrößern Ausgezeichnet: Tinatin Gurchiani von der Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen erhielt in Park City den Regiepreis für die deutsch-georgische Dokumentation „Maschine, die alles verschwinden lässt“

Mehrere Filmemacher aus Deutschland sind beim Sundance-Festival in Park City (Utah) ausgezeichnet worden. So wurde Tinatin Gurchiani von der Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ für die deutsch-georgische Dokumentation „Maschine, die alles verschwinden lässt“ mit einem Regiepreis gekürt. Die Verleihung fand in der Nacht zum Sonntag in dem Skiort in den Rocky-Mountains statt.

Der mit deutscher Beteiligung gedrehte Spielfilm „Circles“ gewann den Sonderpreis der Sundance-Jury für Dramen aus aller Welt. Er erzählt die Geschichte eines Soldaten im Bosnienkrieg 1993. Der Film ist das vierte Gemeinschaftswerk der Neuen Mediopolis Filmproduktion (Deutschland) und der serbischen Bas Celik. Die in London tätige Darmstädterin Eva Weber bekam für ihr Filmprojekt „Let the Northern Lights Erase Your Name“ einen mit 10.000 Dollar (etwa 7430 Euro) dotierten Förderpreis verliehen.

Sundance gilt als das weltweit bedeutendste Filmfest für Produktionen, die unabhängig von Hollywoods großen Studios gedreht werden. Es wurde 1984 von dem amerikanischen Schauspieler Robert Redford aus der Taufe gehoben. In diesem Jahr schafften es 113 Spielfilme und Dokus aus 32 Ländern aufs Programm, darunter auch eine erste Filmbiografie („jOBS“) über den gestorbenen Apple-Gründer und -Chef Steve Jobs mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Videokritik Zwei, die sich in Zeitlupe verfehlen

In Ned Bensons Regiedebüt Das Verschwinden der Eleanor Rigby spielen Jessica Chastain und James McAvoy ein junges Paar, über deren Liebe eine dunkle rätselhafte Wolke schwebt. Mehr Von Andreas Kilb

25.11.2014, 17:16 Uhr | Feuilleton
TV-Kritik: Bambi-Verleihung Jetzt dauert’s ein bisschen

Goldene Rehe fürs Doktorspielen, fürs Weltmeisterwerden und fürs Flüchtlingenhelfen: Die Bambi-Verleihung als langer, rätselhafter Fernsehabend und Wechselbad der Gefühle. Mehr Von Stefan Niggemeier

14.11.2014, 03:47 Uhr | Feuilleton
Internationaler Emmy Auszeichnung für Unsere Mütter, unsere Väter

Große Auszeichnung für das deutsche Fernsehen: Der Dreiteiler Unsere Mütter, unsere Väter hat einen Emmy gewonnen. Es ist der weltweite Ableger des wichtigsten Fernsehpreises der Welt. Mehr

25.11.2014, 04:45 Uhr | Gesellschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 27.01.2013, 10:56 Uhr

Thesen am Tresen

Von Jürg Altwegg

Sie setzen sich für die Botschaft von der Geburt Jesu ein und ziehen mit kostenlosen Kinderkrippen und Kugelschreibern in Paris durch die Bars: speziell ausgebildete Christen. Mehr