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Sundance Filmfestival Mehrere Filmemacher aus Deutschland ausgezeichnet

 ·  Erfolgreich in Amerika: Beim renommierten Sundance Filmfestival im Bundesstaat Utah wurden mehrere Filmschaffende aus Deutschland geehrt.

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© Danny Moloshok/Invision/AP Vergrößern Ausgezeichnet: Tinatin Gurchiani von der Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen erhielt in Park City den Regiepreis für die deutsch-georgische Dokumentation „Maschine, die alles verschwinden lässt“

Mehrere Filmemacher aus Deutschland sind beim Sundance-Festival in Park City (Utah) ausgezeichnet worden. So wurde Tinatin Gurchiani von der Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ für die deutsch-georgische Dokumentation „Maschine, die alles verschwinden lässt“ mit einem Regiepreis gekürt. Die Verleihung fand in der Nacht zum Sonntag in dem Skiort in den Rocky-Mountains statt.

Der mit deutscher Beteiligung gedrehte Spielfilm „Circles“ gewann den Sonderpreis der Sundance-Jury für Dramen aus aller Welt. Er erzählt die Geschichte eines Soldaten im Bosnienkrieg 1993. Der Film ist das vierte Gemeinschaftswerk der Neuen Mediopolis Filmproduktion (Deutschland) und der serbischen Bas Celik. Die in London tätige Darmstädterin Eva Weber bekam für ihr Filmprojekt „Let the Northern Lights Erase Your Name“ einen mit 10.000 Dollar (etwa 7430 Euro) dotierten Förderpreis verliehen.

Sundance gilt als das weltweit bedeutendste Filmfest für Produktionen, die unabhängig von Hollywoods großen Studios gedreht werden. Es wurde 1984 von dem amerikanischen Schauspieler Robert Redford aus der Taufe gehoben. In diesem Jahr schafften es 113 Spielfilme und Dokus aus 32 Ländern aufs Programm, darunter auch eine erste Filmbiografie („jOBS“) über den gestorbenen Apple-Gründer und -Chef Steve Jobs mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle.

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