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Streik in Hollywood Zwangspause für „Desperate Housewives“

07.11.2007 ·  Der Streik der Fernsehautoren und Drehbuchschreiber in Hollywood legt immer mehr Fernsehshows lahm. Betroffen ist auch der in Deutschland bekannte Serienhit „Desperate Housewives“.

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Der Streik der Fernsehautoren und Drehbuchschreiber in Hollywood legt immer mehr Fernsehshows lahm. Betroffen ist auch der in Deutschland bekannte Serienhit „Desperate Housewives“. Die Dreharbeiten werden am heutigen Mittwoch eingestellt, nachdem es keine aktuellen Drehbücher mehr gibt, wie Produzentin Alexandra Cunningham erklärte. Mit den Folgen, die bereits gedreht sind, werde man nicht einmal bis Weihnachten kommen.

Ferner betroffen sind sechs Comedy-Serien, die vor einem Live-Publikum gedreht werden, sowie die neuen Ausgaben von Sendungen wie der „Late Show with David Letterman“ oder der „Tonight Show with Jay Leno“. Stattdessen sollen nun Wiederholungen ausgestrahlt werden.

„Desperate Housewives“-Star Eva Eva Longoria verteilte am Dienstag Pizza an die Streikposten, die zum Drehort gezogen waren, und erklärte, sie unterstütze die Autoren. Sie mache sich aber auch Gedanken um Mitglieder der Crew wie ihre Friseuse und Visagistin, die jetzt nicht wüssten, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollten.

Die Drehbuchautoren fordern mit ihrem ersten Streik seit neunzehn Jahren eine höhere Beteiligung an den Erlösen der Produktionsfirmen im Internet und mit DVD-Publikationen. Von einer DVD, die im Laden etwa 20 Dollar (14 Euro) kostet, erhalten die Autoren bislang nur drei Cent. Die Verhandlungen zwischen der Writers Guild of America und der Alliance of Motion Picture and Television Producers wurden am Sonntag abgebrochen. Neue Verhandlungen wurden zunächst nicht angesetzt. Der Konflikt wird auch von Schauspielern und Regisseuren aufmerksam beobachtet. Ihre Abschlüsse richten sich in der Regel nach den Vereinbarungen für die Autoren.

Quelle: FAZ.NET mit Material von AP
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