Home
http://www.faz.net/-gs6-776sx
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Sieben „Goldene Himbeeren“ „Twilight“ mit Abstand zum schlechtesten Film gekürt

Der letzte Teil der Vampirsaga „Twilight“ hat bei der Verleihung der Hollywood-Schmähpreise abgeräumt. „Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2“ erhielt bei der Verleihung am Samstag in Los Angeles gleich sieben „Goldene Himbeeren“.

© dapd Vergrößern Mehr Muskelmasse als Schauspielkunst: „Breaking Dawn - Bi(s)s zum Ende der Nacht 2“ wurde mit Abstand zum schlechtesten Film gekürt - und erhielt sieben Goldene Himbeeren

Spott für Hollywoods schlechteste Filme: Einen Tag vor der Oscar-Gala hat das „Twilight“-Finale sieben Himbeeren-Trophäen erhalten, darunter als schlechtester Film. Kristen Stewart bekam die Goldenen Himbeere als übelste Hauptdarstellerin, Taylor Lautner für seine Nebenrolle in „Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2“. Die Regie-Trophäe ging an Bill Condon.

Auch Adam Sandler hatte bei den „Razzies“ nichts zu lachen.  Der Komiker wurde zum zweiten Mal zum schlechtesten Hauptdarsteller gekürt, diesmal für den Kinoflop „Der Chaos-Dad“. Ihr erster Filmauftritt in dem Science-Fiction-Spektakel „Battleship“ brachte Sängerin Rihanna die Nebenrollen-Himbeere ein.

Mehr zum Thema

Verkündet wurden die Schmähpreise am Samstagabend (Ortszeit) im Frühstücksraum eines Hotels in Hollywood, nur einen Katzensprung vom Dolby-Theatre entfernt, wo die Oscars vergeben werden. Rund 100 Juroren waren erschienen, aber die Nominierten blieben fern.

Literaturdienst - Twilight Saga © dpa Vergrößern Hübsch, aber nach Ansicht der Kritiker nicht besonders talentiert: Kristen Stewart

Dass die Stars sich den Preis persönlich abholen, kommt nur selten vor. „Catwoman“ Halle Berry hatte sich 2005 lachend zur schlechtesten Schauspielerin küren lassen. Sandra Bullock trat 2010 unter lautem Applaus auf die Bühne, um Spott für ihre Rolle in der Komödie „Verrückt nach Steve“ einzustecken. Die „Razzies“ (kurz für Raspberry, auf Deutsch Himbeere) wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Dem Verband gehören knapp 700 Filmkritiker und Kinofans an.

Quelle: FAZ.NET

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Frankfurter Kino Mal seh’n Licht aus, wir sind im Kino

Oft totgesagt, immer noch da: Auch die Macher des Frankfurter Kinos Mal seh’n vermelden seit Jahren sachte steigende Besucherzahlen. Seit 30 Jahren macht der Lichtspielverein Programm - trotz mancher Krise. Mehr Von Eva-Maria Magel

26.10.2014, 17:59 Uhr | Rhein-Main
Roter Teppich und Goldene Palme beim Filmfestival in Cannes

Vom 14. bis zum 25. Mai schlägt das Herz der Kino-Welt an der Côte d’Azur. Am 24. Mai wird hier direkt am Mittelmeer der Gewinner der Goldenen Palme gekürt - der angesehenste Filmpreis der Welt nach den Oscars. Eine Videografik zum 67. Filmfestival von Cannes. Mehr

14.05.2014, 07:00 Uhr | Feuilleton
Al Pacino im Gespräch Mein Ego, mein Alter Ego und ich

Die Rolle gehört immer dem, der sie am Ende spielt: Al Pacino spricht über das Schauspielen und die Schauspielerinnen, über Filmgötter und neue Talente - und erklärt, warum er nicht Sonny Scott heißen will. Mehr

21.10.2014, 07:55 Uhr | Feuilleton
Breaking Bad räumt ab

Die Emmy Awards sind so etwas wie die Oscars des Fernsehens. In L.A. wurden die Primetime Emmy Awards am Montagabend zum 66. Mal verliehen. Mehr

26.08.2014, 10:28 Uhr | Feuilleton
Agentur Kastner&Partners Die Agentur, die Flügel verleiht

Der Aufstieg von Red Bull zur Weltmarke zählt zu den erfolgreichsten Werbegeschichten aller Zeiten. Viele Ideen dazu sind in Frankfurt entstanden – in einem früheren Pferdestall. Mehr Von Tim Kanning

21.10.2014, 11:00 Uhr | Rhein-Main
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 24.02.2013, 15:38 Uhr

Warhol mit Zeitungsbeilage

Von Patrick Bahners

Wie kann man Leser noch schockieren, die man an optische Sensationen gewöhnt hat? Mit der Mittwochsausgabe dieser Woche gelang der „New York Times“ das Kunststück: Die Zeitung wurde in eine Anzeige verpackt. Mehr 2