23.12.2005 · Nach F.A.Z.-Informationen weist Springer die Anforderungen der KEK an einen unabhängigen Fernsehbeirat bei der Sendergruppe Pro Sieben Sat.1 entschieden zurück - eine Einigung ist nicht in Sicht.
Die sich abzeichnende Einigung zwischen dem Axel Springer Verlag und der Medienaufsicht KEK ist gescheitert.
Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung weist Springer die Anforderungen der KEK an einen unabhängigen Fernsehbeirat bei der Sendergruppe Pro Sieben Sat.1 entschieden zurück. „Das ist völlig inakzeptabel und käme einer Enteignung gleich“, heißt es bei Springer.
Springer braucht die Zustimmung der KEK
Der Fernsehbeirat sollte den Weg für eine KEK-Genehmigung der geplanten Übernahme von Pro Sieben Sat.1 durch den Verlag ebnen. Anders als in der vergangenen Woche vereinbart fordere die KEK von Springer, bei dem betroffenen Sender völlig auf wirtschaftlichen Einfluß zu verzichten, heißt es bei dem Medienkonzern.
Springer braucht die Zustimmung der KEK, um seine Fernsehpläne verwirklichen zu können. Diese soll laut Gesetz eine zu große Meinungsmacht einzelner Unternehmen verhindern.
Gott sei Dank, macht Springer diesen Unfug nicht mit!
Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)
- 24.12.2005, 21:11 Uhr