Home
http://www.faz.net/-gs6-rqf3
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Pro-Sieben-Sat.1-Übernahme Einigung zwischen Springer und KEK geplatzt

23.12.2005 ·  Nach F.A.Z.-Informationen weist Springer die Anforderungen der KEK an einen unabhängigen Fernsehbeirat bei der Sendergruppe Pro Sieben Sat.1 entschieden zurück - eine Einigung ist nicht in Sicht.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (1)

Die sich abzeichnende Einigung zwischen dem Axel Springer Verlag und der Medienaufsicht KEK ist gescheitert.

Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung weist Springer die Anforderungen der KEK an einen unabhängigen Fernsehbeirat bei der Sendergruppe Pro Sieben Sat.1 entschieden zurück. „Das ist völlig inakzeptabel und käme einer Enteignung gleich“, heißt es bei Springer.

Springer braucht die Zustimmung der KEK

Der Fernsehbeirat sollte den Weg für eine KEK-Genehmigung der geplanten Übernahme von Pro Sieben Sat.1 durch den Verlag ebnen. Anders als in der vergangenen Woche vereinbart fordere die KEK von Springer, bei dem betroffenen Sender völlig auf wirtschaftlichen Einfluß zu verzichten, heißt es bei dem Medienkonzern.

Springer braucht die Zustimmung der KEK, um seine Fernsehpläne verwirklichen zu können. Diese soll laut Gesetz eine zu große Meinungsmacht einzelner Unternehmen verhindern.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Ab in die eTonne

Von Ursula Scheer

Der „eTown-Index“ rechnet aus, in welcher Stadt Deutschlands es die meisten wirtschaftlichen Internetseiten gibt. Googles System dahinter ist ebenso durchschaubar wie verworren. Mehr