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Kinocharts : Romantik unter Sternen

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Gefangen in der Weite des Weltraums: Jim (Chris Pratt) und Aurora (Jennifer Lawrence) sind im Film „Passengers“ auf sich selbst gestellt. Bild: dpa

Isolierte Liebe schlägt vernetzte Rebellion: „Passengers“ überholt das Star-Wars-Märchen „Rogue One“. Dicht gefolgt von polynesischem Adel und anderen großen Träumen.

          Der Science-Fiction-Film „Passengers“ hat sich an die Spitze der offiziellen deutschen Kinocharts gesetzt. 412.208 Besucher sahen die Romanze im Raumschiff nach vorläufigen Trendzahlen am Startwochenende, wie Media Control am Montag mitteilte.

          Der Star-Wars-Film „Rogue One: A Star Wars Story“ rutschte mit 317.159 Besuchern auf den zweiten Platz ab. Auch „Vaiana“, das Südsee-Abenteuer von Disney, verlor einen Platz und ist mit 270.138 Besuchern nun Dritter.

          Die tierische Castingshow „Sing“ verbesserte sich mit 214.838 Zuschauern vom fünften auf den vierten Platz. Von Vier auf Fünf rutschte dagegen mit 188.838 Zuschauern „Vier gegen die Bank“, die Komödie von Regisseur Wolfgang Petersen mit den Stars Til Schweiger, Matthias Schweighöfer, Jan Josef Liefers und Michael „Bully“ Herbig.

          Der „Star Wars“-Ableger „Rogue One“ und das Drama „Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen“ am Wochenende die Spitzenreiter an den nordamerikanischen Kinokassen. Nach ersten Schätzungen spielte das Weltraummärchen „Rogue One: A Star Wars Story“ an seinem vierten Wochenende rund 22 Millionen Dollar (20,9 Millionen Euro) ein. Damit flossen seit dem Kinostart allein in den USA und Kanada schon 477 Millionen Dollar in die Kasse.

          „Hidden Figures“ landete mit geschätzten 21,8 Millionen Dollar ganz knapp hinter „Rogue One“. Bei der abschließenden Auszählung am Montag könnte der biografische Film um eine Gruppe afroamerikanischer NASA-Wissenschaftlerinnen, die in den 1950er und 1960er Jahren das US-Raumflugprogramm unterstützten, auch noch die Nase vorn haben. Der Film von Theodore Melfi kommt Anfang Februar in die deutschen Kinos.

          Vampir-Nachzügler und La-la-Ländler

          Auf Platz drei landete der Trickfilm „Sing“ mit den Stimmen von Matthew McConaughey, Reese Witherspoon und Scarlett Johansson. Der Erlös seines Kartenverkaufs lag in den USA und Kanada bei knapp 19,6 Millionen Dollar. Nach drei Wochen in den Charts knackte „Sing“ damit die 200-Millionen-Dollar-Hürde.

          Der Neueinsteiger „Underworld: Blood Wars“ spielte auf dem vierten Rang gut 13 Millionen Dollar ein. Der fünfte Teil der Vampirfilmsaga mit Kate Beckinsale in der Rolle der Elitekriegerin Selene war in Deutschland schon im Dezember angelaufen.

          Emma Stone (l) als Mia und Ryan Gosling als Sebastian in „La La Land“.

          Die gefeierte Musical-Romanze „La La Land“, die kommende Woche auch in Deutschland startet, schaffte es mit zehn Millionen Dollar auf den fünften Platz. Der nostalgische Film mit Emma Stone und Ryan Gosling ist in den USA erst in vergleichsweise wenigen Kinos angelaufen. Er gilt als Favorit in der diesjährigen Trophäen-Saison.

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