28.02.2011 · Bei der Oscar-Verleihung triumphiert der britische Film „The King's Speech“ über die amerikanische Konkurrenz. Danach hat es eine ganze Weile lang nicht ausgesehen: Die Preisvergaben waren spannend wie lange nicht mehr, das Drumherum nicht.
Von Andreas PlatthausRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
"Überträllerte Gedenkpflicht" - und Bernd Eichinger?
Die kritik in dem Absatz finde ich etwas zu hart.
Es sollte eher eine cineastische Würdigung aller Personen sein, der Tod einer Film-Berühmtheit steht nicht über der Anderer.
Liege ich falsch oder hat man BERND EICHINGER hierbei übergangen und nicht gewürdigt?
In der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" war er doch öfters vertreten mit "Der Untergang", "Der Baader Meinhof Komplex" und "Nirgendwo in Afrika", der ja auch den Oscar gewann.
Aber die Oscar-Hosts waren wirklich miserabel.
Ich bin nur erschüttert, dass "The Social Network", einer der überbewertesten Filme, überhaupt einige (unbedeutendere) Oscars gewann.
Seitdem Goldman Sachs dort massiver investierte, habe ich ohnehin das Gefühl, dass ein gewisser medialer Hype aufrechterhalten werden soll.
Zum Glück hat ein würdiger Film mit "The King`s Speech" den Oscar für den besten Film gewonnen. Ebenso die Schauspiel-Oscars.
Man denke mit Graus an Sandra Bullock letztes Jahr (deren beste schauspielerische leistung nicht mal annähernd an die "unperfekteste" Leistung einer Merryl Streep herankommt.)
war & ist kein Bob Hope!
Hallo, Herr Platthaus! Wo haben Sie denn die "herrlichen Geschichten in dieser Nacht" gesehen? Sie haben ja völlig zurecht die beiden Moderatoren als absolut enttäuschend und gähnend langweilig beschrieben, aber die Entscheidungen für die Vergabe der Oscars in den "wichtigen" Kategorien waren doch noch viel enttäuschender! Nicht erst, wie Sie schreiben, kurz "bevor Steven Spielberg das Ergebnis bekannt gab", war klar, dass das königliche Stotterer-Drama gewinnt. Ihr brillanter Kollege Andreas Kilb schrieb das schon vor fast zwei Wochen in Ihrer Zeitung. Und dass Colin Firth gewinnt, war ebenso klar. Vielleicht erklärt das auch (entschuldigt es aber nicht!) das an Publikumsbeleidigung grenzende Verhalten von James Franco. Er war ja ebenfalls als best actor (in 127 hours) nominiert und wusste (wie wir alle!), dass er völlig zu unrecht keine Chance hat. A propos 127 hours: Unfassbar, dass dieser grandiose, atemberaubende Film nicht für die beste Kamera nominiert war! Unfassbar, dass er überhaupt keine Trophäe bekam!
Die ganze Veranstaltung (und eben nicht nur die beiden Gastgeber) war öde und geistlos. Und der Gipfel: der hausbackene Kinderchor aus Staten Island! HELP!!!
...ganz oben im FAZnet. Für die Profis mit Äusserungsgenehmigung bin ich zwar nur ein ordinärer Konsument, aber ich ich wage es trotzdem dem Oscar nicht mehr Wert zugestehen als jedem anderen Briefbeschwerer. Diese Frechheit erklärt sich durch meine ganz persönliche Hitliste von Kinofilmen.
Zu den Besten zähle ich z.B.: "City of God", "Brazil", "Fightclub", "Sixth sense" oder "Thank you for smoking". Hat einer dieser Filme einen Oscar gewonnen? Nö.
Gut, kann ja mal passieren, aber wenn man dann sieht welche Filme stattdessen die Trophäe gewannen....
"American Beauty" >>> "Sixth sense" und "Fight club"
"Jenseits von Afrika" >>> "Brazil"
"LA Crash" >>> "Thank you for smoking"
"Der Herr der Ringe 3" >>> "City of god"
Sorry, aber der Oscar hat bestenfalls eine kommerzielle Aussage.
... mag ja hübsche Rehaugen, und auch sonst ein nettes Äußeres haben.
Das qualifiziert aber noch nicht per se für einen langen Moderatorenabend.
Das Charisma eines Billy Chrystal hat die junge Dame beim besten Willen sicher nicht.
Andreas Platthaus Jahrgang 1966, Redakteur im Feuilleton, zuständig für „Bilder und Zeiten“.
Jüngste Beiträge