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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Oscars 2013 „Argo“ ist bester Film – Oscars für Waltz und Haneke

 ·  Der Oscar für den besten Film geht in diesem Jahr an „Argo“. Mit Christoph Waltz und Michael Haneke gehen in diesem Jahr auch zwei Oscars nach Österreich. Steven Spielberg, der mit „Lincoln“ für zwölf Oscars nominiert war, ist der große Verlierer.

Artikel Bildergalerie Lesermeinungen (6)

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Stefan Schulz

Meine aufrichtigen Glückwünsche an Christoph Waltz

Ein Schauspieler, der für meine Begriffe absolut fantastisch ist. Dem ich jeden Erfolg von Herzen gönne. Der Grund ? Seine Rolle in Dienstreise (Was für eine Nacht). Ein Film, den er mit Armin Rohde und Anica Dobra zusammen gedreht hat......Christoph Waltz ist für mich einer wandlungsfähigsten, facettenreichsten, sympathischsten und am meisten unterschätzen Schauspieler der letzten 30 Jahre....Umso schöner, die Erfolge, die er nunmehr feiern darf....

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 21:31 Uhr
Günter Kleindienst

Ich freue mich riesig über den Oscar für Christoph Waltz

Lieber Stefan Schulz, jedes Ihrer Worte kann ich doppelt unterstreichen! Ich, 84, schätze, daß ich viele tausend Filme in meinem Leben gesehen habe und auch beruflich (Journalist und Pressefotograf) mit den bekanntesten deutschen und einigen auskändischen Schauspielern in Interviews zu tun hatte. Vor etwa 15 (oder mehr) Jahren sah ich das erste Mal Waltz als Hauptdarsteller in einem Film, in dem er, ich glaube als Puppenspieler, mordverdächtig war. Einzigartig! Seitdem habe ich keinen Film mit ihm verpaßt, soforn ich davon las. Er gehört zu den etwa drei bis fünf besten deutschsprachigen Schauspielern, vor allem was seine einzigartige Wandlungsfähigkeit betrifft. Unter seinen Kolleginnen und Kollegen wird er als "Bester" neidlos anerkannt. Auch das ist einzigartig. Und auch Hollywood liegt ihm zu Füßen. Wer kann da mithalten? Danke, Stefan Schulz, ohne Sie hätte ich diese Zeilen nicht geschrieben, zumal das selten genug vorkommt . . . (Heute abend guck ich Gert Fröbe(!) im Ersten.)

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Dennis Idaczyk

"...wahren Tatsachen"

Warum nur macht mich diese Formulierung jetzt wiederum stutzig.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 01:02 Uhr
Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 26.02.2013 01:02 Uhr

Weil das Tatsache ist und das das Tatsache ist - ist wiederum eine Tatsache und ein Fakt

wahre Tatsachen kann es grundsätzlich nicht geben, weil es auch keine unwahren Tatsachen gibt. Ähnlich, wie bei Gerechtigkeit gibt es keine positive Definition - sonderen eine Abgrenzung zu Gerechtigkeit.

Deswegen grenzt man Werturteile gegenüber Tatsachen ab. "Das Beste" für ein Produkt in der Werbung ist ein ist zb. ein klassisches Werturteil.

Desweiteren gibt es eine juristische die Feinheit der Inneren Tatsache, ein Bezwecken und das Bewirken kann nie bei inneren Tatsachen unmittelbar bewiesen werden - deswegen erfolgt, wenn es billig ist eine Beweislastumkehr - (z.b. bei Diskriminierung von Behinderten muss nach Vorlage von Indizien der Arbeitgeber nach §15 AGG ein nicht-Bezwecken beweisen)

Ich will Sie nicht belehren, sondern hoffe - das der Autor das ließt und erkennt, das ihn für die Formulierung wahre Tatsachen ein RTL Oskar gebührt

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paul osten
paul osten (posten) - 25.02.2013 09:36 Uhr

soso

"wahre Tatsachen"
weißer Schimmel, PIN-Nummer, LCD-Display... FAZ-Zeitung?

Und wenn wenn wir gerade dabei sind - auch wenn's hier nicht auftaucht:
aktuellsten, anscheinend/scheinbar, hinunter/herunter uswusf...

Früher hat das Zeitunglesen einfach schon deshalb mehr Spaß gemacht, weil man das Gefühl hatte, da ist nicht nur jemand, der irgendwie, irgendwelche Sätze von sich gibt, sondern die Sprache, in der er sich ausdrückt liebt und sie dementsprechend behandelt.

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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 25.02.2013 07:35 Uhr

Selbstgefällige Selbstbeweiräucherung

Mit Werten und Wertschätzung hat das nichts zu, sondern bestenfalls mit Geschäftemachen, wozu das Rasseln gehört. Was heute gut und schön ist, ist morgen schlecht und verfemmt bzw. auch umgekehrt. Mit Kultur hat das nichts zu tun. Tue was und lobe dich dafür. Solange sie dies mit eigenem Geld tun mag das ja OK sein. Aber die europäischen Filme sind alle staatssubventioniert, über dunkle Kanäle durch Lobbyismus.

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