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Medien ZDF-Intendant nahezu einstimmig wiedergewählt

09.12.2005 ·  Markus Schächter ist mit dem besten Ergebnis, das je ein Senderchef erreicht hat, in sein Amt als ZDF-Intendant wiedergewählt worden. Nur eine Gebäudereinigerin aus Mainz hatte sich als Gegenkandidatin ebenfalls zur Wahl gestellt.

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Der Intendant des ZDF, Markus Schächter, ist mit dem besten Ergebnis, das je ein Senderchef erreicht hat, in sein Amt wiedergewählt worden. Schächter erreichte 60 von 61 Stimmen im Fernsehrat. Das Aufsichtsgremium des ZDF hat 77 Mitglieder, von denen 16 bei der Wiederwahl entschuldigt fehlten.

Kurt Beck, der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, sagte nach der Wahl, dies sei „ein nicht überraschend gutes Ergebnis, weil Markus Schächter in der Tat das Haus neu aufgestellt hat, was die Position am Medienmarkt und die Konsolidierung angeht“. Es sei gerechtfertigt, daß Schächter das beste Ergebnis bekommen habe, das je einem Intendanten beschieden war.

Gebäudereinigerin als Gegenkandidatin

Der Vorsitzende des ZDF-Fernsehrates, Ruprecht Polenz, sagte, dies sei ein Ausweis dessen, was Schächter geleistet habe und wie er es geleistet habe. Der Intendant nahm die Wahl an und sagte: „Ich sehe darin einen Vorschuß für die Zukunft.“

Anders als 2002, als die ZDF-Intendantenwahl ein hochspannendes Rennen zwischen mehreren Kandidaten war, gab es diesmal keine Überraschungen. In letzter Minute tauchte jedoch noch eine Gegenkandidatin für Schächter auf. Eine 65jährige Gebäudereinigerin aus Mainz hatte in der Zeitung von der Ausschreibung der Intendantenwahl gelesen. Stimmen bekam sie bei der Wahl jedoch nicht.

Schächter wurde mit 60 Ja-Stimmen gewählt, ein Fernsehrat-Mitglied stimmte gegen ihn.

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Von Ursula Scheer

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