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Kinovorschau Himmelsbräute, Höllenjungs und deutsche Dämonen

14.09.2004 ·  Comic-Helden aus der Hölle, sibirische Himmelsbräute und jungfräuliche Missionarinnen bevölkern vom Donnerstag an die Kinoleinwand. Außerdem zu sehen: Bernd Eichingers Hitler-Film.

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Comic-Helden aus der Hölle, sibirische Himmelsbräute und jungfräuliche Missionarinnen bevölkern vom Donnerstag an die Kinoleinwand. Außerdem zu sehen: Bernd Eichingers Hitler-Film.

Der Untergang

Drama, Deutschland 2004. Die Beschäftigung des Landes mit Hitler tritt fast sechzig Jahre nach Kriegsende in eine neue Phase. Bernd Eichinger hat die letzten Tage in der Reichskanzlei verfilmen lassen. Das Drehbuch zum Film basiert auf den Büchern "Bis zur letzten Stunde" von Hitlers Sekretärin Traudl Junge und Joachim Fests "Der Untergang". Oliver Hirschbiegel führt Regie, es spielen Bruno Ganz (Hitler), Alexandra Maria Lara (Traudl Junge) und Ulrich Matthes (Goebbels).

A Bride of the Seventh Heaven

Dokumentation, Finnland 2003.

Die alte Syarda aus dem Volk der Nemet in der sibirischen Tundra erzählt aus ihrem Leben: Schon als Kind ist sie von ihrem Stamm auserwählt worden, eine Braut Gottes zu werden.

Erst wenn die Zeit als Himmelsbraut abgelaufen ist, darf die Frau sich einen irdischen Ehemann suchen. Regie Markku Lehmuskallio und Anastasia Lapsui, mit Angelina Saraleta, Wiktoria Hudi und Ljuba Filipowa - Amateurschauspieler aus dem Volk der Nemet.

Hellboy

Fantasy, Vereinigte Staaten 2004.

Noch eine Comic-Figur, die im Realfilm zum Leben erweckt wird: Die Figur des amerikanischen Zeichners Mike Mignola ist in der Hölle geboren worden und auf der Erde gelandet. Dort schlägt er sich nun mit allerlei Bösewichten herum, lernt aber auch seine große Liebe kennen. Guillermo Del Toro drehte mit Ron Perlman als „Hellboy“, John Hurt und Selma Blair.

Les Petites Couleures

Drama/Komödie, Frankreich/Schweiz 2003.

Die junge Friseuse Christelle entflieht ihrer Ehe und bleibt in einem Motel hängen, mit dessen Besitzerin sie sich anfreundet. Regie Patricia Plattner, mit Anouk Grinberg, Bernadett Lafont und Philippe Bas.

Goldfish Memory

Komödie, Irland 2003.

Schwule, Lesben und Heteros in Dublin begeben sich auf die Suche nach der großen Liebe. Regie Liz Gill, mit Flora Montgomery, Sean Campion und Fiona Glascott.

Rhythm is it!

Dokumentation, Deutschland 2004.

Thomas Grube und Enrique Sánchez Lansches dokumentieren das erste „Education“-Projekts der Abteilung Zukunft@Phil, die von der Stiftung Berliner Philharmoniker unter Chefdirigent Sir Simon Rattle vor zwei Jahren neu gegründet worden ist. Einige hundert Berliner Schulkinder gaben damals, professionell akkompagniert von den Berliner Philharmonikern, nach wenigen Wochen Training auf der Breitwandbühne in der Arena Treptow eine Tanzperformance zu Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ zum Besten. Man verläßt das Kino mit guter Laune, neuen Ideen und den besten Vorsätzen.

Miffo

Komödie, Schweden 2003.

Der junge Pfarrer Tobias tritt sein neues Amt in einem unwirtlichen Vorort voller Elan an, wird aber rasch mit der grauen Wirklichkeit konfrontiert.

Regie Daniel Lind-Lagerlöf, mit Jonas Karlsson, Livia Millhagen und Ingvar Hirdwall.

Saved - Die Highschool-Missionarinnen

Komödie/Drama, Vereinigte Staaten 2004.

Der Plot macht rasch deutlich, daß es sich nicht um eine der klassischen Highschool-Filmchen handelt. Die selbsternannte Missionarin ist die gottesfürchtige Mary, die sich dazu berufen fühlt, mit einem Freund zu schlafen - um ihn auf diese Weise von seiner als Sünde erkannten Homosexualität zu befreien. Dumm nur, daß Mary daraufhin schwanger wird.

In Brian Dannellys schwarzer Komödie spielen Jena Malone, Mandy Moore und Macaulay Culkin, einst der zweimal zu Haus alleingelassene Kevin.

Zwei Brüder

Tierfilm, Frankreich/Großbritannien 2004.

Mit dem Naturfilm „Der Bär“ feierte Jean-Jacques Annaud einst einen großen Erfolg. Auch bei seinen „zwei Brüdern“ handelt es sich um solche auf vier Pfoten: Kumal und Sangha sind zwei Tigerbabys, die in Kambodscha Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts kurz nach der Geburt getrennt werden. Während der eine im Zirkus landet, wird der andere zum Spielgefährten des Gouverneurssohnes.

Eines Tages dann werden die beiden Brüder in einem Kampf aufeinandergehetzt. Zu den menschlichen Darstellern in Annauds Film zählen Guy Pearce, Jean-Claude Dreyfus und Philippine Leroy-Beaulieu.

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