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Kinocharts : Er spielt mit uns

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Michael Fassbender muss als kluger, aber kaputter Typ durch einen verzwickten Fall stapfen: Szene aus „Schneemann“. Bild: Universal Pictures

Literaturverfilmung folgt auf Literaturverfilmung: Hinter Stephen Kings „Es“ hat sich Jo Nesbøs „Schneemann“ an die Spitze der Kinocharts geschoben. In Nordamerika enttäuschen gleich fünf Neueinsteiger.

          Die Stephen-King-Verfilmung „Es“ steht weiterhin an der Spitze der offiziellen deutschen Kinocharts. Der Horrorfilm von Regisseur Andres Muschietti lockte an seinem vierten Wochenende weitere 170.000 Zuschauer in die Kinos. Insgesamt zählt er damit schon 2,85 Millionen Besucher in Deutschland, wie Media Control mitteilte.

          Neu auf Platz zwei steigt die Krimiverfilmung „Schneemann“ nach dem Bestseller von Jo Nesbø mit Michael Fassbender in der Hauptrolle ein. Sie kommt nach vorläufigen Trendzahlen auf 125.500 Wochenendbesucher.

          Der Science-Fiction-Film „Blade Runner 2049“ von Regisseur Denis Villeneuve fällt mit 118.500 Besuchern vom zweiten auf den dritten Platz zurück. Neu auf der Vier steht der Katastrophenfilm „Geostorm“ von Dean Devlin (100.500 Zuschauer) ganz knapp vor dem Trickfilm „Cars 3 – Evolution“ von Regisseur Brian Fee (100.000 Besucher).

          In den nordamerikanischen Kinos haben am Wochenende gleich fünf Neueinsteiger einen vergleichsweise schwachen Auftakt hingelegt. „Geostorm“ und „Only The Brave“ spielten gemeinsam 19,3 Millionen Dollar (16,4 Mio Euro) ein. Dem Branchendienst „Box Office Mojo“ zufolge landeten die beiden Dramen auf den Plätzen zwei und fünf der Kinocharts in den Vereinigten Staaten und Kanada.

          Noch schlechter schnitten „The Snowman“ und „Same Kind of Different as Me“ (Genauso anders wie ich) um die Freundschaft eines Obdachlosen und eines Ehepaars ab. Zusammen spielten die Filme 6 Millionen Dollar (5,1 Mio Euro) ein und schafften nur die Plätze acht beziehungsweise zwölf der Charts. „Golmaal Again“ über zwei konkurrierende Gangs in Indien brachte eine Million Dollar (850.000 Euro) ein und holte Platz 17.

          An die Spitze der Kinocharts setzte sich immerhin der neu gestartete „Boo 2! A Madea Halloween“. Die Horror-Komödie spielt auf einem verfluchten Campingplatz, wo unter anderem Monster und Goblins Jagd auf eine Gruppe von Freunden machen. Der Film spielte über das Wochenende 21,7 Millionen Dollar (18,4 Mio Euro) ein.

          Der billig gedrehte Horror-Thriller „Happy Death Day“, der die Fortsetzung des Kultfilms „Blade Runner“ übertroffen hatte, hielt sich auf dem dritten Platz der Charts. Das Science-Fiction-Drama „Blade Runner 2049“, das trotz der Star-Besetzung hinter den Erwartungen geblieben war, rutschte ab auf den vierten Platz.

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