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Kinocharts : Und der Rest ist Schweiger

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Neuer Kassenschlager? Die Komödie „Hot Dog“ mit Til Schweiger und Matthias Schweighöfer führt die Spitze der deutschen Kinocharts an. Bild: dpa

Bei den deutschen Kinobesuchern steht Till Schweigers Film „Hot Dog“ hoch im Kurs. „Star Wars: Die letzten Jedi“ fällt nach fünf Wochenenden in Folge an der Spitze auf den sechsten Platz zurück.

          Til Schweiger und Matthias Schweighöfer erweisen sich wieder einmal als populäres Gespann: Mit rund 150.000 Besuchern hat ihre Komödie „Hot Dog“ am Startwochenende die Spitze der deutschen Kinocharts übernommen. „Star Wars: Die letzten Jedi“, fünf Wochenenden in Folge an der Spitze, fiel mit 110.000 Besuchern auf den sechsten Platz zurück.

          In „Hot Dog“ mimen Schweiger und Schweighöfer zwei Polizeibeamte, die eine entführte Präsidententochter befreien sollen. Dass die beiden gemeinsam vor der Kamera stehen hat eine gewisse Tradition: So spielten Schweiger und Schweighöfer vor zehn Jahren im Kassenschlager „Keinohrhasen“, später dann in Filmen wie „Der rote Baron“, „Kokowääh 2“ oder zuletzt „Vier gegen die Bank“ Seite an Seite.

          Den zweiten Platz der Kinocharts eroberte mit knapp 147.000 Zuschauern die Familienkomödie „Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft“, ebenfalls ein Neueinsteiger. Von Platz zwei auf drei rutschte „Dieses bescheuerte Herz“ mit Elyas M’Barek (132.500 Besucher). Auf Platz vier landet der Actionthriller „The Commuter (115.000 Besucher) knapp vor dem Fantasy-Abenteuer „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ (113.000 Besucher).

          In Amerika gibt es zwei Neueinsteiger unter den Top fünf

          Die amerikanischen Kinocharts werden weiter von der Action-Komödie „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ dominiert. In der fünften Woche spielte der Film an den Kinokassen in den Vereinigten Staaten und Kanada rund 20 Millionen Dollar (etwa 16 Millionen Euro) ein und verteidigte seinen Spitzenplatz, den er in der dritten Woche erreicht hatte, wie der „Hollywood Reporter“ am Sonntag berichtete. Damit hat die Neuauflage der Action-Komödie mit Dwayne „The Rock“ Johnson, die seit Dezember auch in Deutschland zu sehen ist, bereits jetzt deutlich mehr eingespielt als das Original vor rund 22 Jahren mit Robin Williams in der Hauptrolle.

          Erst dahinter konnten sich zwei Neueinsteiger plazieren: Das Kriegsdrama „Operation: 12 Strong“ mit Chris Hemsworth, das ab März in Deutschland zu sehen sein soll, landete mit 16,5 Millionen Dollar auf dem zweiten Platz. Dahinter rangierte der Actionfilm „Criminal Squad“, der rund 15,3 Millionen Dollar einspielte. Der Film mit Gerard Butler und dem Rapper 50 Cent soll Anfang Februar in Deutschland in die Kinos kommen.

          „Die Verlegerin“ von Steven Spielberg rutschte auf den vierten Platz ab. Das Journalismus-Drama mit Meryl Streep und Tom Hanks spielte rund zwölf Millionen Dollar ein. Auf dem fünften Platz landete das Musicalspektakel „Greatest Showman“ mit Hugh Jackman, das rund elf Millionen Dollar einbrachte.

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