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Kinocharts : Es gruselt weiter an der Spitze

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Wer ist mein Mörder? Das muss sich eine junge Frau in „Happy Death Day“ fragen. Der Film erklimmt die Spitze der amerikanischen Kinocharts. Bild: AP

In Nordamerika drängt sich der Horror-Neueinsteiger „Happy Death Day“ an die Spitze der Kinocharts – trotz unbekannter Schauspieler und Mini-Budget. In Deutschland sorgt Stephen Kings Clown weiterhin für Albträume.

          Auch in dieser Woche bleibt die neue Verfilmung des Horror-Bestsellers „Es“ Spitzenreiter der deutschen Kinocharts und sorgt am dritten Wochenende für weitere 292.000 Besucher. Regisseur Andrés Muschietti ist damit die erfolgreiche Neuverfilmung des Klassikers aus der Feder Stephen Kings gelungen: Seit dem Filmstart am 28. September verzeichnete man bereits 2,6 Millionen Zuschauer in den deutschen Kinos.

          „Blade Runner 2049“ bleibt weiterhin auf Platz zwei. Schon letzte Woche auf die zwei eingestiegen, hatte der Science-Fiction-Film mit Harrison Ford und Ryan Gosling 156.000 Wochenendbesucher in Deutschland.

          Letzte Woche abgerutscht bleibt „Cars 3 – Evolution“ auf Platz drei. 88.000 Kinogänger entschieden sich in dieser Woche für den Pixar-Animationsfilm von Regisseur Brian Fee.

          „Kingsman – The Golden Circle“ bleibt weiter auf Platz vier. 82.000 Wochenendbesucher der deutschen Kinos entschieden sich für die britische Action-Komödie von Matthew Vaughn.

          Auf Platz fünf steigt in dieser Woche neu „American Assassin“ ein. Der amerikanische Agenten-Actionfilm von Regisseur Michael Cuesta überzeugte hierzulande 50.000 Besucher.

          Erfolgreicher Horror-Neueinsteiger

          Erst letzte Woche neu in Nordamerikas Kinocharts eingestiegen, rutscht die Fortsetzung des Kultfilms „Blade Runner“, „Blade Runner 2049“, auf Platz zwei ab. Auf 15 Millionen Dollar schätzt man die Einnahmen des Science-Fiction-Films, die somit weit hinter den Erwartungen bleiben.

          Kostengünstig gedreht und auf unbekannte Schauspieler zurückgreifend gelingt es dem Neueinsteiger „Happy Death Day“ die Spitze der nordamerikanischen Kinocharts zu erklimmen. Mit nur fünf Millionen Dollar Budget erzählt der Horrorfilm die Geschichte einer jungen Frau (Jessica Rothe), die immer wieder aufs Neue den Albtraum durchleben muss, umgebracht zu werden. Am ersten Wochenende spielte der Gruselschocker über 26 Millionen Dollar ein.

          Auf Platz drei nimmt der Action-Thriller „The Foreigner“ rund 13 Millionen Dollar ein. Die britisch-chinesische Produktion handelt von einem früheren Militärexperten, der den Tod seiner Tochter rächen will. Regisseur Martin Campbell, durch seine Inszenierung von „Casino Royale“ bekannt, vereint Jackie Chan und Pierce Brosnan auf der Leinwand.

          Seit Wochen läuft „Es“ schon in den nordamerikanischen Kinos und verdient dennoch weitere sechs Millionen Dollar dazu. Somit hat die Verfilmung von Stephen Kings Bestseller in den Vereinigten Staaten und in Kanada bereits über 315 Millionen Dollar eingespielt.

          Im Dezember läuft „Zwischen zwei Leben – The Mountain Between Us“ in Deutschland an. Der Abenteuerfilm mit Kate Winslet und Idris Elba, die sich nach einem Flugzeugabsturz auf der Suche nach Hilfe näher kommen, verzeichnete auf Platz fünf der nordamerikanischen Kinocharts 5,6 Millionen Dollar Einnahmen.

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