http://www.faz.net/-gqz-8spny

Kino-Legende : Schauspieler John Hurt gestorben

  • Aktualisiert am

John Hurt 1984 in Michael Radfords Verfilmung von „1984“ Bild: Picture-Alliance

In der Verfilmung von Orwells „1984“ spielte er die Hauptrolle, mit David Lynchs „Elefantenmensch“ wurde er berühmt: Im Alter von 77 Jahren ist der britische Schauspieler John Hurt gestorben.

          Der britische Schauspieler John Hurt ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Wie mehrere britische Medien am Samstag unter Berufung auf seinen Manager berichteten, erlag der Charakterdarsteller einem Bauchspeicheldrüsenkrebs. Hurt spielte in rund 40 Filmen mit, von denen viele Kinogeschichte schrieben, darunter in Alan Parkers „12 Uhr nachts – Midnight Express“ (1978), „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979), „Dead Man“ von Jim Jarmusch (1995) oder „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ (2008).

          Berühmt wurde Hurt vor allem durch seine Rolle in David Lynchs Film „Der Elefantenmensch“ aus dem Jahr 1980, für die er eine Oscar-Nominierung als bester Schauspieler erhielt. Zwei Jahre zuvor wurde er bereits einmal für seine Darstellung eines Drogensüchtigen in „Midnight Express“ für dieselbe Auszeichnung nominiert.

          Jüngeren Kinofans ist der legendäre Schauspieler als Garrick Ollivander, der Besitzer des Zauberstabladens in den „Harry-Potter“-Filmen bekannt.

          Weitere Themen

          Mark Salling gestorben Video-Seite öffnen

          Bekannt aus „Glee“ : Mark Salling gestorben

          Der 35- Jährige Schauspieler starb am Dienstag aus bisher noch ungeklärten Gründen, wie sein Anwalt mitteilte. Wegen Besitz von kinderpornografischen Filmen geriet der Teenie-Schwarm zuletzt in die Schlagzeilen.

          Topmeldungen

          Moderator Frank Plasberg mit seinen Gästen

          TV-Kritik: „hart aber fair“ : Ein Fall für den Presserat

          Die Fälle, über die Frank Plasberg in seiner Sendung über eine überlastete Justiz diskutiert, sind schrecklich. Doch Medien dürfen deswegen nicht zum Pranger werden. Ein Gast hat das nicht verstanden.

          AKK-Nachfolge an der Saar : Die zweite Überraschung

          Dass Annegret Kramp-Karrenbauer CDU-Generalsekretärin werden soll, gilt manchem in der Union nicht gerade als der erhoffte Generationswechsel. Den vollzieht die saarländische Ministerpräsidentin dafür zu Hause in Saarbrücken.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.