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Hollywood Stars boykottieren Golden-Globe-Gala

05.01.2008 ·  Angelina Jolie, Keira Knightley, George Clooney: All diese Stars könnten bei der Golden-Globe-Verleihung am 13. Januar geehrt werden. Doch keiner von ihnen wird kommen - aus Solidarität mit den streikenden Drehbuchschreibern. Muss die Gala ausfallen?

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Schlechte Nachrichten für die Veranstalter der Golden-Globe-Verleihung: Die für Trophäen nominierten Schauspieler wollen aus Solidarität mit den seit Monaten streikenden Drehbuchautoren die Film-Gala boykottieren. Dies gab die Schauspielergewerkschaft SAG am Freitagnachmittag (Ortszeit) in Los Angeles bekannt.

SAG-Vorsitzender Alan Rosenberg sprach von einer „einstimmigen Übereinkunft“, dass die über 70 nominierten Schauspieler nicht teilnehmen wollten, berichtete das Filmblatt „Variety“. Experten gehen davon aus, dass die Veranstaltung, die am 13. Januar vom Sender NBC live übertragen werden soll, daher möglicherweise nicht wie geplant stattfindet. Von dem Sender äußerte sich zunächst niemand.

Von Jolie bis Clooney

Der Verband der Auslandspresse, der alljährlich die Golden Globes verleiht, hatte im Dezember die Nominierungen bekanntgegeben. Zu den Stars, die um Preise konkurrieren, zählen unter anderem Cate Blanchett, Angelina Jolie, Julia Roberts, Keira Knightley, George Clooney, Daniel Day-Lewis, Denzel Washington, Johnny Depp, Tom Hanks sowie zahlreiche Fernsehschauspieler.

Die Globe-Veranstalter hatten kürzlich bei der Autorengewerkschaft (WGA) beantragt, die im Fernsehen übertragene Zeremonie zur Vergabe der renommierten Filmpreise von dem Streik auszunehmen. Die Gewerkschaft lehnte dies aber ab. Am Veranstaltungsort wollte die WGA vielmehr Streikposten aufstellen, hieß es.

Die Drehbuchautoren wollen mit dem Arbeitskampf eine bessere Bezahlung für die Wiederverwertung ihrer Arbeiten im Internet und auf DVDs durchsetzen. Anfang Dezember waren ihre Verhandlungen mit den Film- und Fernsehstudios ergebnislos abgebrochen worden. Ein neuer Gesprächstermin ist nicht in Sicht.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa und Reuters
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