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Kinocharts : Ein Hexenmädchen vor den „Hateful Eight“

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In den Wäldern Sachsen-Anhalts: Lina Larissa Strahl (l.) und Lisa-Marie Koroll bei den Dreharbeiten zu „Bibi & Tina - Mädchen gegen Jungs“ Bild: Picture-Alliance

Auch Tarantinos Western kann „Bibi und Tina 3“ nicht von der Spitze der Kinocharts vertreiben. Streifenhörnchen schieben sich vor „Star Wars“. Und an den Kinokassen Nordamerikas erlebt Natalie Portman eine Pleite.

          Hexe Bibi und ihre Freundin Tina haben den Angriff der „Hateful 8“ abgewehrt und die Spitze der deutschen Kinocharts verteidigt. Mit 329.000 Besuchern lag „Bibi & Tina 3 - Mädchen gegen Jungs“ am Wochenende knapp vor Quentin Tarantinos Western, der mit 312.500 Besuchern neu in die Charts einstieg.

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          „The Revenant - Der Rückkehrer“ mit Leonardio Di Caprio musste den zweiten Platz räumen – der Oscar-Favorit mit zwölf Nominierungen ist nun Dritter (240.500 Zuschauer). Auf der Vier platzierte sich knapp dahinter als Neueinsteiger „Alvin & Die Chipmunks: Road Chip“. Das vierte Abenteuer der Streifenhörnchen lockte zwischen Donnerstag und Sonntag 232.500 Zuschauer in die Kinos. „Star Wars - Das Erwachen der Macht“ rutschte mit 145.000 Besuchern vom dritten auf den fünften Platz ab und zählt insgesamt in Deutschland nun fast 8,6 Millionen Besucher.

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          In Nordamerika hat der dritte Teil des Zeichentrick-Hits „Kung Fu Panda“ am Wochenende die Kinocharts erobert. Nach Studio-Schätzungen spielte „Kung Fu Panda 3“ bei seinem Debüt in den Vereinigten Staaten und Kanada rund 41 Millionen Dollar (etwa 38 Millionen Euro) ein. Genug, um den zwölffachen Oscar-Anwärter „The Revenant - Der Rückkehrer“ auf den zweiten Rang zu verdrängen. Dort verdiente das Überlebensdrama mit Leonardo DiCaprio weitere 12,4 Millionen Dollar hinzu. Der Umsatz der letzten Wochen allein in Nordamerika liegt nunmehr bei 138 Millionen Dollar.

          Pleite für Portman

          Die deutschen Kinogänger müssen noch bis Mitte März auf das nächste Abenteuer des gefräßigen Panda-Bären Po warten. Die Animation aus dem Hause Dreamworks wurde im amerikanischen Original erneut von Stars wie Jack Black, Angelina Jolie und Dustin Hoffman vertont.

          Weniger erfolgreich war der Kinostart für das Katastrophendrama „The Finest Hours“. Der Film mit Chris Pine und Casey Affleck spielte an seinem ersten Wochenende gerade mal 10,3 Millionen Dollar ein. Das reichte nur für den vierten Platz, knapp hinter „Star Wars - Das Erwachen der Macht“. Die Sternenkrieger-Saga verdiente nach sieben Kinowochen noch beachtliche 10,8 Millionen Dollar hinzu und steuert damit auf bald 900 Millionen Dollar allein an Amerikas Kinokassen zu. Weltweit nähert sich der Film der Zwei-Milliarden-Marke.

          „The Finest Hours“ dreht sich um eine dramatische Rettungsaktion der amerikanischen Küstenwache im Jahr 1952, als zwei Öltanker im Atlantik in einem heftigen Sturm auseinanderbrechen. Ende März soll das Seefahrerepos in den deutschen Kinos anlaufen. Eine Pleite erlitt Oscar-Preisträgerin Natalie Portman mit dem Western „Jane got a gun“. Mit einem Premierenergebnis von weniger als einer Million Dollar landete der Film abgeschlagen auf dem 17. Rang. Mit-Produzentin Portman spielt darin eine Frau, die vor Jahren vor einer Verbrecherbande geflohen ist und nun Vergeltung fürchtet.

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