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Kinocharts : „Guardians“ ganz weit oben

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Elizabeth Debicki in einer Szene aus dem Film „Guardians of the Galaxy Vol. 2.“ Bild: AP

Während sich in Deutschland die „Guardians of the Galaxy 2“ an die Spitze der Kinocharts setzen, kann in Nordamerika derzeit niemand „Fast und Furious 8“ dort verdrängen. Doch es gibt auch zwei Überraschungserfolge.

          Sie sind wieder unterwegs, um das Universum zu retten - und dabei haben sich die „Guardians“ um Peter Quill alias Star-Lord direkt an die Spitze der offiziellen deutschen Kinocharts gesetzt „Guardians of the Galaxy 2“, die Fortsetzung des Weltraumabenteuers von 2014, startete am ersten Wochenende nach vorläufigen Trendzahlen mit starken 743.500 Besuchern, wie Media Control am Montag mitteilte. Das waren deutlich mehr als beim Start des ersten Teils vor drei Jahren (463.000).

          „Fast & Furious 8“ musste die Spitze in der dritten Woche abgeben und rutschte mit 270.500 Zuschauern auf den zweiten Platz ab. Insgesamt steht der Actionfilm mit Vin Diesel nun in Deutschland bei mehr als 2,7 Millionen Kinobesuchern.

          Der Animationsfilm „The Baby Boss“ verlor ebenfalls einen Rang und ist mit 77.500 Besuchern nun Dritter. Der Disney-Zeichentrickfilm „Die Schöne und das Biest“ hält sich auf der Vier (71.000). Von Drei auf Fünf fallen „Die Schlümpfe 3 - Das verlorene Dorf“ zurück (59.000).

          Zehn Millionen Dollar in nur 450 Kinos

          In den Vereinigten Staaten und Kanda hingegen steht der achte Teil der „Fast & Furious“-Reihe ein weiteres Mal an der Spitze. Er spielte an seinem dritten Wochenende rund 19,4 Millionen Dollar (17,8 Millionen Euro) ein, wie der Branchendienst Box Office Mojo am Montag berichtete.

          In Nordamerika weiter auf der Spitzenposition: Charlize Theron und Vin Diesel in einer Szene des Films „Fast & Furious 8“

          Damit liegen die Nordamerika-Verdienste des Blockbusters jetzt bei 192,7 Millionen Dollar und seine globalen Einnahmen bei über einer Milliarde Dollar, schreibt der „Hollywood Reporter“.

          Allerdings bezog „Fast & Furious 8“ seine Nordamerika-Einnahmen vom Ticketverkauf in mehr als 4000 nordamerikanischen Kinos, gab das Blatt zu bedenken. Dagegen verdiente die an ein Latino-Publikum gerichtete Komödie „How to Be a Latin Lover“ ihre Starteinnahmen von 12 Millionen Dollar in nur 1000 Filmtheatern. Die Nummer zwei der Charts erzählt von einem verheirateten Schwerenöter, der nach zahlreichen Affären in 25 Ehejahren aus dem Haus fliegt und bei seiner Schwester einziehen muss.

          „Bahubali 2 - The Conclusion“ erreichte Rang drei der Charts sogar nur in 450 nordamerikanischen Kinos. Das Sequel des Blockbusters von 2015 nahm an seinem ersten Wochenende in den Vereinigten Staaten und Kanada 10,1 Millionen Dollar ein. Das Fantasy-Epos von S.S. Rajamouli ist in Deutschland nur vereinzelt mit deutschen Untertiteln zu sehen. Es setzt die abenteuerliche Story von den Fehden königlicher Vettern im Altertum fort.

          Pech für John Ponsoldts Thriller „The Circle“ mit Emma Watson und Tom Hanks. Er lief in über 3600 Kinos in Nordamerika an, erhielt aber schlechte Noten von Kritikern und Publikum. Mit Einnahmen von 9,3 Millionen Dollar blieb ihm lediglich Platz vier der Charts. Hanks spielt den Boss eines Internetkonzerns in Kalifornien. Watson landet ihren Traumjob in seinem Unternehmen, merkt aber bald, dass dort etwas nicht stimmt. Der Animationsfilm „The Boss Baby“ blieb unter den Top Fünf, musste sich jetzt aber mit dem Schlusslicht zufrieden geben.

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