Home
http://www.faz.net/-gs6-75q2i
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
Bibliothek

Golden Globes Afflecks Triumph

Ben Affleck holt die begehrtesten Preise bei den Golden Globes. Mit seinem Politthriller „Argo“ sticht er Steven Spielbergs Historiendrama „Lincoln“ aus. Auch Christoph Waltz und Michael Haneke zählen zu den Preisträgern.

© REUTERS Vergrößern Doppelter Triumph: Ben Affleck holt sich überraschend die begehrtesten Preise

Der amerikanische Regisseur und Schauspieler Ben Affleck hat mit seinem Politthriller „Argo“ den Hauptpreis bei den Golden Globes für das beste Filmdrama gewonnen. Sein Film setzte sich gegen „Django Unchained“, „Life of Pi“, „Lincoln“ und „Zero Dark Thirty“ durch. Affleck wurde auch zum besten Regisseur gekürt. „Argo“ handelt von einer aberwitzigen aber wahren CIA-Befreiungsaktion von amerikanischen Geiseln im Iran.

Großer Favorit des Abends war Steven Spielbergs Historiendrama „Lincoln“ mit sieben Nominierungen gewesen. Doch bei der Preisgala in der Nacht zum Montag gab es nur eine Goldene Weltkugel für „Lincoln“-Darsteller Daniel Day-Lewis.

Der Österreicher Michael Haneke wurde mit seinem Altersdrama „Liebe“ mit dem Globe in der Sparte „Fremdsprachiger Film“ ausgezeichnet. Sein Landsmann Christoph Waltz wurde mit der Goldenen Weltkugel für seine Nebenrolle in „Django Unchained“ geehrt. „Lasst mich erst mal Luft schnappen“, sagte der Schauspieler sichtlich überrascht beim Empfang der Trophäe. 2010 hatte der gebürtige Wiener seinen ersten Nebenrollen-Globe mit „Inglourious Basterds“ gewonnen. Beide Filme wurden von Quentin Tarantino gedreht. Der Regisseur und Autor konnte sich für „Django Unchained“ auch noch über den Globe für das beste Drehbuch freuen.

70th Golden Globe Awards - Ceremony Der nächste Triumph: Christoph Waltz holte sich den Globe für seine Nebenrolle in „Django Unchained“ © dpa Bilderstrecke 

Anders als bei den Oscars gibt es bei den Globes einen Spitzenpreis sowohl für das beste Drama als auch für die Sparte Musical/Komödie. Tom Hoopers Filmmusical „Les Misérables“ gewann drei Trophäen, als bestes Musical, für Hauptdarsteller Hugh Jackman und seinen Co-Star Anne Hathaway in einer Nebenrolle.

Die Trophäen vom Verband der Auslandspresse (HFPA) zum Montag zum 70. Mal verliehen. Erstmals moderierten die Komikerinnen Tina Fey und Amy Poehler die Gala. Das freche Frauen-Duo löste den Briten Ricky Gervais nach drei Auftritten ab.

Mehr zum Thema

Die Preisträger

Kino

Bestes Filmdrama: „Argo“

Beste Komödie oder bestes Musical: „Les Misérables“

Beste Schauspielerin in einem Filmdrama: Jessica Chastain („Zero Dark Thirty“)

Bester Schauspieler in einem Filmdrama: Daniel Day-Lewis („Lincoln“)

Beste Schauspielerin in einer Komödie oder einem Musical: Jennifer Lawrence („Silver Linings“)

Bester Schauspieler in einer Komödie oder einem Musical: Hugh Jackman („Les Misérables“)

Bester Nebendarsteller: Christoph Waltz („Django Unchained“)

Beste Nebendarstellerin: Anne Hathaway („Les Misérables“)

Beste Regie: Ben Affleck („Argo“)

Bestes Drehbuch: Quentin Tarantino („Django Unchained“)

Beste Filmmusik: Mychael Danna („Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“)

Bester Animierter Film:  „Merida - Legende der Highlands“

Bester fremdsprachiger/nicht-englischsprachiger Film: „Liebe“ (Österreich)

 

Fernsehen

Beste Fernsehserie/Drama: „Homeland“

Beste Schauspielerin in einer Fernsehserie/Drama: Claire Danes („Homeland“)

Bester Schauspieler in einer Fernsehserie/Drama: Damian Lewis („Homeland“)

Beste Fernsehserie/Komödie oder Musical: „Girls“

Beste Schauspielerin/Komödie oder Musical: Lena Dunham („Girls“)

Bester Schauspieler/Komödie oder Musical: Don Cheadle („House of Lies“)

Beste Miniserie/Film für das Fernsehen: „Game Change“

Beste Schauspielerin einer Miniserie/Film für das Fernsehen:Julianne Moore („Game Change“)

Bester Schauspieler einer Miniserie/Film für das Fernsehen: Kevin Costner („Hatfields & McCoys“)

Quelle: FAZ.NET

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Kate Bushs Bitte

Von Jan Wiele

Gesucht: Ästhetische Erfahrung, die keiner filmt. Der Smartphone-Filmwahn bei Konzerten kann im Dunkeln ein Lichtermeer bescheren - ist meist aber nur nervig und ohne jeden Nutzen. Mehr 8