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Sonntag, 12. Februar 2012
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Fußball im Fernsehen Premiere überträgt alle WM-Spiele 2006 live

11.12.2004 ·  Als einziger deutscher Fernsehsender wird der Pay-TV-Kanal Premiere alle 64 Spiele der Fußball-WM 2006 live übertragen, acht davon exklusiv. Im frei empfangbaren Fernsehen sind 48 Spiele bei ARD und ZDF zu sehen.

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Als einziger deutscher Fernsehsender wird Premiere alle 64 Spiele der 2006 in Deutschland ausgetragenen Fußball-Weltmeisterschaft live übertragen, acht davon exklusiv. Eine entsprechende Vereinbarung mit der Schweizer Sportrechte-Agentur Infront hat der Pay-TV-Sender am Samstag in München bekannt gegeben. Im frei empfangbaren Fernsehen sind mindestens 48 Spiele bei ARD und ZDF zu sehen, darunter alle deutschen Spiele. Acht Begegnungen werden von RTL übertragen.

Premiere will alle Möglichkeiten des digitalen Fernsehens nutzen und die WM „so vielfältig und attraktiv wie nie zuvor präsentieren“. Erstmals sollen alle 64 WM-Spiele auch im neuen, hochauflösenden Fernsehformat HDTV (High Definition Television) übertragen werden. Parallel stattfindende Begegnungen bietet Premiere auch in Konferenzschaltungen an. Als besonderen Service wird der Abonnenten-Sender einen eigenen 24-Stunden-WM-Kanal einrichten, der rund um die Uhr Analysen, Highlights und Wiederholungen präsentiert.

Aufteilung der Live-Spiele nach Auslosung

Premiere-Chef Georg Kofler zeigte sich „stolz darauf, daß Premiere die WM in Deutschland als einziger TV-Sender komplett live übertragen darf“. Sein Sender werde „sicherlich mit der umfassendsten WM-Berichterstattung aller TV-Anbieter aufwarten und auch bei Qualität, Technik und Service neue Maßstäbe setzen“. Über die Höhe der Rechtekosten machte Premiere keine Angaben.

Die Aufteilung der Live-Spiele auf die einzelnen Sender kann erst nach der Auslosung der acht Vorrundengruppen am 10. Dezember 2005 in Leipzig erfolgen. Sollte die deutsche Mannschaft in der Vorrunde oder im Achtelfinale an einem Sonntag spielen, würden ARD/ZDF ein 49. Spiel erhalten. Ansonsten hat das öffentlich-rechtliche Fernsehen an Sonntagen bis zum Viertelfinale spielfrei.

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Von Gerhard Stadelmaier

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