12.01.2006 · Siebenmal war Robert Altman bereits für den Oscar nominiert, und jedes Mal hat ein anderer die Trophäe erhalten. Jetzt bekommt der 80jährige amerikanische Regisseur den Ehren-Oscar, schließlich habe er „wiederholt die Kunstform neu erfunden“.
Der amerikanische Regisseur Robert Altman erhält für sein Lebenswerk den diesjährigen Ehren-Oscar. Mit der Auszeichnung werde ein „meisterhafter Filmemacher“ gewürdigt, der wiederholt die Kunstform neu erfunden sowie Kollegen und Zuschauer gleichermaßen inspiriert habe, teilte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences am Mittwoch in Los Angeles mit.
Der 80jährige („M.A.S.H“, „Short Cuts“) war bereits fünf Mal als bester Regisseur sowie zwei Mal als Produzent für den besten Film („Nashville“, „Gosford Park) für den Oscar nominiert, durfte den wichtigsten Preis der Filmindustrie bislang aber nie mit nach Hause nehmen. In seiner über 50jährigen Karriere hat Altman insgesamt 37 Filme gedreht. Für 16 von ihnen schrieb er auch das Drehbuch. Die Ehrung wird im Rahmen der 78. Oscar-Verleihung am 5. März in Hollywood überreicht. Die Nominierungen für die übrigen Kategorien werden am 31. Januar bekannt gegeben.