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Filmpreis Bester Film: César für „Lady Chatterly“

25.02.2007 ·  Einen Tag vor der Verleihung der Oscars kürten die Franzosen ihren besten Film. Mit fünf „César“ avancierte „Lady Chatterly“ von Pascale Ferran zum erfolgreichsten Film. Er erhielt auch die Auszeichnung als bester Film des Jahres.

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Der Film „Lady Chatterley“ von Pascale Ferran ist in Paris mit fünf Auszeichnungen als Sieger aus dem Rennen um die César-Trophäen hervorgegangen. Der Film, der sich an den Roman von D.H. Lawrence anlehnt, beschreibt die Liebesgeschichte zwischen einer jungen großbürgerlichen Ehefrau und dem Wildhüter ihres Mannes. Er erhielt den César unter anderem für den besten französischen Film, die beste Schauspielerin und den besten Filmschnitt. Der Filmpreis César gilt als Gegenstück zum amerikanischen Oscar.

Der César für den besten ausländischen Film ging an die bissige Satire „Little Miss Sunshine“ von Jonathan Dayton und Valerie Faris. Der Film handelt von dem Schönheitsköniginnenwahn der Amerikaner und ist gleichzeitig eine Familiengeschichte über Zusammenhalt und Verständnis. Der als Road Movie angelegte Film wurde auch für den begehrten Oscar des besten Films nominiert. Die Oscar-Verleihung findet an diesem Sonntag statt. In Frankreich wurde der erste Langspielfilm von Dayton und Faris von rund einer Millionen Zuschauern gesehen.

Ehren-Césars für Noiret und Law

Der Preis für die beste Regie ging an den 33 Jahre alten Guillaume Canet für den Thriller „Ne le dis à personne“ (Sag es niemandem). In dem Film geht es um einen Mann namens David, der acht Jahre nach dem Tod seiner Frau eine Nachricht erhält, in der es heißt, dass sie noch am Leben sei.

Einer der Ehren-Césaren ging an den im November vergangenen Jahres im Alter von 76 Jahren verstorbenen Schauspieler Philippe Noiret. Noiret, dessen Markenzeichen seine Zigarre war, spielte in Filmen wie „Das große Fressen“ und „Cinema Paradiso“. Auch der britische Schauspieler Jude Law erhielt einen Ehren-César - aus den Händen seiner Kollegin Juliette Binoche.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa, AFP
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Von Martin Otto

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