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Kinocharts : Keanu kehrt zurück

  • Aktualisiert am

Keanu Reeves kehrt als „John Wick“ zurück auf die Leinwand. Bild: dpa

Die deutschen Kinocharts werden weiterhin von „Gefährlicher Liebe“ überschattet, aber „John Wick“ holt auf. In den Vereinigten Staaten siegt Lego-Batman gegen chinesische Monster: „The Great Wall“ erfährt einen enttäuschenden Start.

          Der Erotikfilm „Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ dominiert weiterhin die deutschen Kinocharts. Die Fortsetzung der Sadomaso-Romanze um Anastasia Steele und Christian Grey kam am zweiten Wochenende auf mehr als 611.000 Kinobesucher und nähert sich bereits einer Gesamtzahl von 2,2 Millionen Zuschauern, wie Media Control am Montag berichtete.

          Neu auf Platz zwei steigt der Actionthriller „John Wick: Kapitel 2“ mit Keanu Reeves ein, den sich nach vorläufigen Trendzahlen knapp 228.000 Besucher anschauten. Die türkische Komödie „Recep Ivedik 5“ folgt als weiterer Neueinsteiger auf Platz drei (182.000 Zuschauer).

          Filmtrailer : „John Wick: Kapitel 2“

          Der 3D-Animationsfilm „The Lego Batman Movie“ rutscht mit knapp 166.000 Besuchern vom zweiten auf den vierten Platz zurück. Der Psycho-Thriller „Split“ folgt als Fünfter mit 99.000 Besuchern.

          Den US-Amerikanern ist derzeit nach leichter Unterhaltung zumute. Ein Animationsfilm für die Kinder und Erotik für die Erwachsenen setzten sich abermals in den Kinocharts durch. Dagegen hatte Action aus China das Nachsehen.

          Der familienfreundliche „Lego Batman“ und der Erotikfilm „Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ haben sich am Wochenende in Nordamerika behauptet. Der Trickfilm blieb mit geschätzten Neueinnahmen von 45 Millionen Dollar (42 Millionen Euro) an der Spitze der amerikanischen und kanadischen Kinocharts. Er dürfte nach dem langen Wochenende in Nordamerika bereits die 100-Millionen-Dollar-Marke genommen haben, sagte der „Hollywood Reporter“ voraus.

          Die Amerikaner gedenken am Montag ihrer früheren Präsidenten George Washington und Abraham Lincoln. Der Feiertag „Presidents’ Day“ sorgt traditionell für vollere Kinokassen. Die Fortsetzung von „Fifty Shades of Grey“ mit dem Untertitel „Gefährliche Liebe“ legte 20,9 Millionen Dollar zu und folgt dem „Lego Batman“ mit geschätzten Gesamteinnahmen von 92,9 Millionen Dollar dicht auf den Fersen. Beide sind zurzeit auch in den deutschen Kinos zu sehen.

          Enttäuschend fiel das Ergebnis für den kostspieligen Fantasy-Action-Film „The Great Wall“ von Regisseur Zhang Yimou mit Matt Damon in der Hauptrolle aus. Das mit einem 150-Millionen-Dollar-Etat (141 Millionen Euro) gedrehte Leinwandspektakel über Monster an der Chinesischen Mauer spielte bei seinem Nordamerika-Debüt zunächst nur 18,1 Millionen Dollar ein und landete auf Rang drei der Charts. Der Feiertag dürfte das Ergebnis jedoch noch auf 21 Millionen Dollar verbessern, meint der „Hollywood Reporter“. In Deutschland läuft „The Great Wall“ schon seit Wochen.

          Filmtrailer : „The Great Wall“

          Der Actionfilm „John Wick: Kapitel 2“ mit Keanu Reeeves rutschte mit 16,5 Millionen Dollar an seinem zweiten Wochenende einen Platz auf den vierten Rang ab. Ihm folgt die neue Komödie „Fist Fight“ (12,2 Millionen Dollar) mit Ice Cube, Charlie Day und Tracy Morgan, die als Lehrer an einer von Entlassungen bedrohten Schule um ihren Job fürchten. Entnervt fordert einer von ihnen den Kollegen zum Faustkampf nach Schulschluss heraus. „Fist Fight“ läuft diese Woche in Deutschland an. In Nordamerika erntete der Film negative Kritiken.

          Filmtrailer : „Fist Fight“

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