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Fernsehwoche, 3. bis 9. September Ein komisches Leben

02.09.2005 ·  Der Komiker Bastian Pastewka spielt in einer Sat.1-Serie eine neue Rolle: sich selbst. Außerdem in der Fernsehwoche: Franka Potente als Klon und - auf gleich vier Kanälen - das „Fernsehduell“.

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Der Komiker Bastian Pastewka spielt in einer Sat.1-Serie eine neue Rolle: sich selbst. Außerdem in der Fernsehwoche: Franka Potente als Klon und - auf gleich vier Kanälen - das „Fernsehduell“.

Samstag, 3. September

Pro Sieben, Comedy, 17.30 Uhr: Die Simpsons

21 neue Folgen mit der gelbsten Zeichentrickfamilie der Welt, die sich inzwischen schon durch die sechzehnte Staffel kämpft. Und Maggie ist immer noch ein Baby und spricht kein Wort.

Sonntag, 4. September

ARD, ZDF, RTL, Sat.1, Wahlkampf, 20.15 Uhr: Schröder gegen Merkel

Schlechte Zeiten für Politikverächter: Gleichgeschaltet präsentieren sich an diesem Abend die vier großen TV-Sender Deutschlands mit einem Programm, das dieselben beiden Hauptdarsteller und dieselben vier Nebenfiguren zeigt: Sabine Christiansen, Maybrit Illner, Thomas Kausch, Peter Kloeppel. Der Schlagabtausch beginnt um 20.30 und endet um 22 Uhr. Erst danach teilen sich die Programme wieder. In der ARD analysiert Thomas Roth das Gesehene, im ZDF Peter Frey und Peter Hahne, bei Sat.1 Bettina Rust in ihrem „Talk der Woche“ und bei RTL - haben die keinen anderen? - Peter Kloeppel.

Montag, 5. September

Arte, Drama, 20.40 Uhr: Blueprint

Iris, eine Komponistin und Klaviervirtuosin, erfährt, daß sie an multipler Sklerose leidet, und beschließt, ihr Talent in einem Kind zu verewigen. Sie läßt sich klonen, ein Mädchen entsteht, Siri geheißen, es wächst heran, lernt Klavierspielen, wird zur Kopie seiner Mutter, doch dann fliegt die Sache auf: Der Wissenschaftler, der das Experiment durchführte, hält nicht dicht, er will zum Erfolg auch den Ruhm.

Rolf Schübels Romanverfilmung ist, seinen hübschen kanadischen Landschaftsbildern zum Trotz, ein grausam papierenes Stück Antikino, ein wandelndes Dossier im Breitwandformat, mit dem man jeden aufmüpfigen Deutsch-Leistungskurs zur Räson bringen kann. Franka Potente in ihrer Doppelrolle ist als Siri eine Idealbesetzung, vermag jedoch die Psychopathologie der Mutter, welche die Geschichte überhaupt erst in Gang bringt, keinen Moment lang plausibel zu machen. Weil sie keine Gegenspielerin hat, hängt ihr Spiel ebenso in der Luft wie der ganze Film.

Dienstag, 6. September

Sat.1, Drama, 20.15 Uhr: Ich liebe das Leben

Die Geschichte erinnert stark an den Tom-Hanks-Film „Philadelphia“: Eine junge Chirurgin erfährt für sie völlig überraschend, daß sie HIV-positiv ist; prompt wird sie vom Chefarzt gefeuert. Anschließend kämpft sie mit Hilfe eines Anwalts um ihre Rehabilitierung. Die Besetzung mit der immer sehenswerten Anneke Kim Sarnau und Jan Josef Liefers macht jedoch neugierig auf den Film von Anna Justice.

Mittwoch, 7. September

Arte, Dokumentation, 20.40 Uhr: Bob Kennedy, der Bruder des Präsidenten

Porträt von Robert Kennedy, der Wahlkampfmanager seines älteren Bruders war und ebenso wie dieser einem Mordanschlag zum Opfer fiel - zu einem Zeitpunkt, als viele glaubten, er würde ebenfalls ins Oval Office einziehen können.

Donnerstag, 8. September

ARD, Geburtstags-Gala, 20.15 Uhr: Dieter Hallervorden

Keine Frage: Der Mann, der am Montag seinen siebzigsten Geburtstag feierte, hat in Deutschland Fernseh- und Kinogeschichte geschrieben. Keine besonders subtile, intellektuelle Geschichte, gewiß, aber eine, die vielen noch im kollektiven Gedächtnis geblieben ist; schließlich war Hallervorden neben Otto Waalkes der hierzulande populärste Komiker der siebziger und achtziger Jahre. Zu seiner öffentlich-rechtlichen Geburtstagsfeier begrüßt „Didi“ unter anderem Nina Hagen und Helge Schneider.

Freitag, 9. September

Sat.1, Comedy, 21.45 Uhr: Pastewka

Er hält sich für „extrem konfliktscheu und in vielen Fällen geradezu offensiv rückgratlos“ und versucht „immer, alle Fehler zu vermeiden“, wodurch er „letztlich vieles nur noch schlimmer“ macht: Für den Komiker Bastian Pastewka ist seine neue Serie offensichtlich eine Form der Selbsterkenntnis und womöglich auch der Selbsttherapie, spielt er darin doch niemand anderen als sich selbst. Erzählt wird vom Komiker Bastian Pastewka und seinen Nöten mit Familie, Freunden, Kollegen und dem ganz normalen Alltag, den man sich ziemlich lustig vorstellen muß.

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