22.01.2010 · James Camerons „Avatar“ hat inzwischen weltweit mehr als 1,6 Milliarden Dollar eingespielt und ist damit „Titanic“ dicht auf den Fersen. Nur China will den Film nicht mehr zeigen. Wir dokumentieren die chinesische Sicht auf „Avatar“ und berichten über die Film-Debatten in Amerika.
James Camerons „Avatar“ (siehe auch Video-Filmkritik: „Avatar - Aufbruch nach Pandora“) hat mittlerweile weltweit mehr als 1,6 Milliarden Dollar eingespielt und ist damit „Titanic“ als bislang erfolgreichstem Film dicht auf den Fersen. Nur das chinesische Publikum scheint sich dem Sog des ökologisch angehauchten Science-Fiction-Dramas zu verweigern, wenn man der offiziellen Begründung dafür glaubt, dass „Avatar“ an diesem Wochenende aus den meisten Kinos in China wieder verschwinden wird: „nicht genug Interesse“.
Tatsächlich aber kommt gleichzeitig ein einheimischer Film über Konfuzius heraus, dem der Staat wohl die unliebsame Konkurrenz aus dem Weg räumen will. Wir dokumentieren, wie die Chinesen „Avatar“ sehen und deuten. Und wir berichten, welche Debatten sich in Amerika am Inhalt von James Camerons Film entzündet haben.