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Dustin Hoffman im Gespräch Als man mich für mein Lebenswerk lobte, wurde ich depressiv

 ·  Als Schauspieler hat der 1,66 Meter große Gigant alles gegeben, nun wagt er einen Neuanfang als Regisseur: Für eine Bilanz fühlt sich Dustin Hoffman eindeutig noch zu jung. Ein Gespräch.

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Falko Steinbach

abwarten

Das Interview ist eine geschickt plazierte Selbstinszenierung, in der wir erfahren, daß Hoffman's Vorbild Picasso ein Kotzbrocken war, der seine Frauen schäbig behandelt hat und sein Freund Sam mit 70 noch masturbiert und gestern ist er, Hoffman in San Sebastian für sein OEuvre ausgezeichnet worden. Ein einziger Satz ist zwar alt bekannt aber dennoch bemerkenswert: "Es erfordert Mühe, dahin zu kommen, wo es mühelos wird."
Die Präsenz und schauspielerische Klasse eines Jack Nickolson besitzt Hoffman meiner Meinung nach nicht, irgendwie erinnert er mich mehr an Tom Cruise, von dem mir nur ein einziger Gesichtsausdruck haften bleibt Ob er als Regisseur die Klasse eines Clint Eastwood erreichen wird bleibt abzuwarten.

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Gerold Keefer

Was letztendlich zählt ist ein Film wie "Reifeprüfung" ...

... und der politische korrekte oder unkorrekte Rest, verschwindet dahinter.

Auch die darstellerische Leistung von Klaus Kinski bleibt - trotz seiner jetzt öffentlich gemachten Verbrechen.

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Klaus Letis

Die Masche mit dem Dackelblick und den Stimmungsschwankungen

Kommt immer gut an. Besonders bei der fürsorglichen Damenwelt.

Viele seiner darstellerischen Leistungen wirken blutleer, wie kaltes Feuer,
überzogen stark kontrolliert.

Bleibt der etwas merkwürdige Nachgeschmack bezüglich seiner Äußerungen zu Scientology in Deutschland. Da hat man noch keine Meinungsänderung registriert.

"Dämonen" geht meiner Ansicht nach, auch in die Richtung dieser gefährlichen Sekte, welche den Menschen zunächst große Euphorie und dann Leid und Kummer gebracht hat.

Ob ich mit dieser Ansicht jetzt ein Nationalsozialist bin, kann er sich aussuchen.
Mir ist es egal. Genauso wie Hollywood.

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Guido Wirtz

Ein ganz Großer

Dieses Interview offenbart bewegend die Weisheit, Ehrlichkeit, Poesie und Humor, von der die Welt mehr bräuchte anstatt der Schwarz-Weiß-Malerei zwischen Heldentum und Apokalypse, wie gerade Hollywood sie gern pflegt.

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24.01.2013, 14:52 Uhr

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