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Mit 82 Jahren : Ehren-Oscar für Donald Sutherland

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Hat sich gut gehalten: Donald Sutherland ist 82. Bild: AP

Das wurde auch mal Zeit: Nachdem er nie für einen Oscar nominiert wurde, erhält Schauspieler Donald Sutherland die Auszeichnung ehrenhalber – so wie auch eine renommierte Regisseurin.

          Großes Staraufgebot bei der Verleihung der Ehren-Oscars in Hollywood: Filmschaffende wie Michelle Williams, Diane Kruger, Jennifer Lawrence, Emma Stone, Jake Gyllenhaal, Hugh Jackman und Darren Aronofsky waren unter den zahlreichen Gästen bei der Vergabe der „Governors Awards“. Zum neunten Mal händigte die Oscar-Akademie die Ehrentrophäen bei einer speziellen Gala aus.

          Preisträger waren in diesem Jahr der kanadische Schauspieler Donald Sutherland (82, „Wenn die Gondeln Trauer tragen“, „Die Tribute von Panem“), die in Belgien geborene Regisseurin Agnès Varda (89, „Sans toit ni loi“), der amerikanische Kameramann Owen Roizman (81, „Tootsie“) und sein Landsmann Charles Burnett (73), Regisseur von Filmen wie „Schafe töten“ (1979) und „Zorniger Schlaf“ (1990).

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          Donald Sutherland, dessen Sohn Kiefer ebenfalls Starruhm genießt, war während seiner schon mehr als fünf Jahrzehnte dauernden Karriere nie für einen regulären Oscar nominiert worden.

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          Zusätzlich verlieh die Oscar-Akademie einen „Special Award“ an den mexikanischen Starregisseur Alejandro González Iñárritu (54, „Birdman“, „The Revenant“) für dessen Virtual-Reality-Film „Carne y Arena“. Den Kurzfilm beruht auf Erfahrungen von Migranten, die den gefährlichen Weg über die mexikanisch-amerikanische Grenze zurückgelegt haben.

          Die Vergabe der Ehren-Oscars, die die langjährige Leistung eines Künstlers würdigen, wurde 2009 erstmals von der traditionellen Oscar-Show im Frühjahr abgekoppelt. Hollywoods wichtigste Trophäen werden am 4. März 2018 in Los Angeles verliehen.

          Quelle: bard./dpa

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