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Kinocharts : An erster Stelle ein Wunder

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Wieder vereint: Im Film „Wunder“ fällt Auggie (Jacob Tremblay) seiner Mutter Isabel (Julia Roberts) nach einer Klassenfahrt in die Arme. Bild: Studiocanal GmbH / Dale Robinett

Auf den obersten Plätzen der deutschen Kinocharts rangieren drei Komödien. Währenddessen wurde „Jumanji“ in Amerika vom Actionspektakel „Maze Runner“ überholt.

          Hollywoodstar Julia Roberts ist mit ihrem neuen Film „Wunder“ auf Platz eins der deutschen Kinocharts gestürmt. Nach vorläufigen Trendzahlen sahen zwischen Donnerstag und Sonntag mehr als 176.000 Besucher den Kinohit der einstigen „Pretty Woman“. Roberts spielt in „Wunder“ die überbesorgte Mutter eines Jungen, dessen Gesicht entstellt ist und der erstmals auf eine öffentliche Schule gehen soll.

          Den zweiten Platz behauptet die Familienkomödie „Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft“ mit 119.000 Zuschauern. „Hot Dog“ mit Til Schweiger und Matthias Schweighöfer, Sieger der vergangenen Woche, fällt mit knapp 110.000 Besuchern auf den dritten Platz zurück, wie Media Control mitteilte.

          Von Drei auf Vier rutscht „Dieses bescheuerte Herz“ mit Elyas M’Barek (98.000). Neu auf der Fünf steht „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ mit 90.000 Wochenendbesuchern. Die Tragikomödie mit Frances McDormand hat sieben Oscar-Nominierungen, darunter auch als bester Film.

          In Amerika hat das Actionspektakel „Maze Runner - Die Auserwählten in der Todeszone“ die Komödie „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ im Kino-Ranking überholt. Der dritte und letzte Teil des Franchise spielte über das Wochenende beachtliche 23,5 Millionen Dollar (18,9 Mio Euro ein) und belegte dem Branchendienst „Box Office Mojo“ zufolge damit den ersten Platz. Das apokalyptische Finale der Science-Fiction-Trilogie, das kommenden Donnerstag in Deutschland startet, führt die Kämpfer um Thomas (Dylan O’Brien) dorthin zurück, wo im ersten Teil alles begonnen hatte: ins Labyrinth.

          Neuauflage von „Jumanji“ schlägt sich besser als das Original

          Die Action-Komödie „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ hielt sich in ihrer sechsten Woche nach wie vor stark und spielte laut „Box Office Mojo“ mittlerweile 338 Millionen Dollar (272 Mio Eur) ein. Der Film mit Dwayne „The Rock“ Johnson, der seit Dezember auch in Deutschland zu sehen ist, hat sich finanziell deutlich besser geschlagen als das Original vor rund 22 Jahren.

          Einen kräftigen Sprung nach vorn macht im Ranking das Western-Drama „Hostiles“ mit Christian Bale. Er spielt darin den Armee-Offizier Joseph Blocker im späten 19. Jahrhundert, der einen gegnerischen, im Sterben liegenden Häuptling des Cheyenne-Stamms nach Hause zu bringen muss. „Hostiles“ verbesserte sich in seiner sechsten Woche vom 23. auf den dritten Platz und startet in Deutschland voraussichtlich Ende Mai.

          Auf den nächsten Plätzen landeten das Musicalspektakel „Greatest Showman“ mit Hugh Jackman, Steven Spielbergs „Die Verlegerin“ mit Meryl Streep und Tom Hanks sowie das Kriegsdrama „Operation: 12 Strong“ mit Chris Hemsworth.

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