http://www.faz.net/-gqz-8xq35

Schauspieler Michael Parks tot : Er spielte in „Twin Peaks“ und „Kill Bill“

  • Aktualisiert am

Mit „Long Lonesome Highway“ landete er in den Charts: Michael Parks (1940 - 2017). Bild: dpa

In den Filmen von Quentin Tarantino durfte er nicht fehlen, und auch in der legendären „Twin Peaks“-Serie von David Lynch war er mit von der Partie. Nun ist der Schauspieler Michael Parks im Alter von 77 Jahren gestorben

          Der amerikanische Schauspieler Michael Parks, der in Filmen und TV-Serien wie „Kill Bill“, „Django Unchained“ und „Twin Peaks“ mitspielte, ist tot. Er starb am Dienstag in Los Angeles, wie verschiedene Medien berichten. Er wurde 77 Jahre alt.

          Parks Karriere begann mit kleineren Rollen in verschiedenen Fernsehserien. Seinen ersten Filmauftritt hatte er 1966 in John Hustons Film „Die Bibel“ als Adam. In der Serien „Then Came Bronson“ spielte er die Titelrolle und nahm dazu auch den Titelsong „Long Lonesome Highway“ auf, mit dem er in den Billboard Hot 100 auf Platz zwanzig landete. In David Lynchs legendärer Serie „Twin Peaks“ spielte Parks den Drogendealer Jean Renault. Die Regisseure Robert Rodriguez und Quentin Tarantino holten ihn für „From Dusk Till Dawn“, „Kill Bill“, „Grindhouse“ und „Django Unchained“ vor die Kamera. In „From Dusk till Dawn“ spielte Parks den Texas Ranger Earl McGraw, als der er dann später in „Kill Bill“ (2003) und „Death Proof“ (2007) auftauchte. Zuletzt war Parks an der Seite von Mel Gibson in dem französischen Thriller „Blood Father“ (2016) zu sehen.

          Parks sei der beste Schauspieler gewesen, den er je gekannt habe, schrieb Regisseur und Drehbuchautor Kevin Smith auf Instagram. Er habe seine Filme „Tusk“ (2014) und „Red State“ (2011) eigens auf Parks in der Hauptrolle zugeschnitten.

          Die neue digitale Zeitung F.A.Z. PLUS
          Die neue digitale Zeitung F.A.Z. PLUS

          Die ganze F.A.Z. jetzt auch im Web, mit zusätzlichen Bildern, Videos, Grafiken. Hier geht’s zum Test.

          Mehr erfahren

          Quelle: FAZ.NET mit dpa

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Monokulturen und der Einsatz von Agrarchemikalien stehen im Verdacht als Auslöser des Insektenschwunds.

          75 Prozent weniger Insekten : „Wir befinden uns mitten in einem Albtraum“

          Das Insektensterben lässt sich nicht mehr abstreiten. Der oft kritisierte Krefelder Entomologen-Verein hat jetzt in einer Langzeitstudie gezeigt: Die Populationen sind seit der Wende um drei Viertel geschrumpft. Welchen Anteil hat die Landwirtschaft, welchen das Klima?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.