http://www.faz.net/-gqz-8vdhb

Kinocharts : Im Galopp an Mr. Grey vorbei

  • Aktualisiert am

Auch in „Tohowabohu Total“, dem vierten Teil der Kinoreihe, sind Bibi (Lina Larissa Strahl, links) und Tina (Lisa-Marie Koroll, rechts) wie gewohnt zu Pferde unterwegs. Bild: dpa

„Bibi und Tina“ haben „Fifty Shades of Grey“ in dieser Woche von der Spitze der deutschen Kinocharts verdrängt. Den Amerikanern ist nach düsterer Stimmung zumute. Dort steht der Gruselthriller „Get Out“ vorne.

          Der Jugendfilm „Bibi & Tina - Tohuwabohu Total“ von Regisseur Detlev Buck steht auf Platz eins der offiziellen deutschen Kinocharts. Der vierte Teil gilt als das verrückteste Abenteuer, das die beiden Mädchen Bibi (Lina Larissa Strahl) und Tina (Marie Koroll) bisher bestehen mussten. Er kam am ersten Wochenende nach vorläufigen Trendzahlen auf mehr als 347.000 Kinobesucher, wie Media Control am Montag mitteilte.

          Der Erotikfilm „Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe“, in der Vorwoche auf Platz eins, kam am dritten Wochenende auf mehr als 300.000 Kinobesucher. Die Sadomaso-Romanze um die Literaturstudentin Anastasia Steele und den Unternehmer Christian Grey erreicht damit eine Gesamtzahl von mehr als 2,6 Millionen Zuschauer.

          Filmtrailer : „John Wick: Kapitel 2“

          Von Platz zwei auf drei verschiebt sich der Actionthriller „John Wick: Kapitel 2“ mit Keanu Reeves. Er kam an seinem zweiten Wochenende auf mehr als 152.000 Kinozuschauer. Dahinter folgt auf Platz vier die türkische Komödie „Recep Ivedik 5“. Sie hatte an ihrem zweiten Wochenende mehr als 133.000 Zuschauer und hatte zuvor auf Platz drei gelegen. Der 3D-Animationsfilm „The Lego Batman Movie“ rutscht mit mehr als 101.000 Besuchern vom vierten auf den fünften Platz.

          ***

          Am Oscar-Wochenende hat sich ein neuer Horrorfilm an die Spitze der nordamerikanischen Kinocharts gesetzt. Der von Kritikern gelobte Gruselthriller „Get Out“ spielte an seinem ersten Wochenende auf Anhieb 30 Millionen Dollar (28,4 Millionen Euro) ein. Der schwarze Komiker, Autor und Regisseur Jordan Peele schockt die Zuschauer mit der Story eines Mannes, der einem düsteren Geheimnis seiner Freundin auf die Spur kommt. Einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht.

          Daniel Kaluuya in einer Szene aus dem Thriller „Get Out“.
          Daniel Kaluuya in einer Szene aus dem Thriller „Get Out“. : Bild: AP

          „Get Out“ verdrängte damit „Lego Batman“ von dem Spitzenplatz der Charts. Der familienfreundliche Trickfilm spielte auf dem zweiten Rang nach Schätzungen am Sonntag rund 19 Millionen Dollar ein. Damit flossen in den Vereinigten Staaten und Kanada nun schon mehr als 133 Millionen Dollar in die Kasse. Der dritten Platz ging an den Actionfilm „John Wick: Kapitel 2“ mit Keanu Reeves, mit weiteren Einnahmen von rund 9 Millionen Dollar.

          Der kostspielige Fantasy-Action-Film „The Great Wall“ von Regisseur Zhang Yimou mit Matt Damon in der Hauptrolle brachte auf Rang vier 8,7 Millionen Dollar ein, gefolgt von „Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe“ mit 7,7 Millionen Dollar. Der Erotik-Film kletterte damit in Nordamerika über die 100-Millionen-Dollar-Marke.

          Filmtrailer : „The Great Wall“

          Weitere Themen

          Das könnte gefährlich werden

          Kinocharts : Das könnte gefährlich werden

          In seiner zweiten Woche ist Jim Knopf ganz oben in den Kinocharts angekommen. Steven Spielberg hat das Nachsehen. Nordamerika lässt sich derweil von geräuschempfindlichen Aliens in den Bann schlagen.

          Topmeldungen

          Ted Cruz Anfang April auf einer Wahlkampfveranstaltung in Stafford, Texas: Geht der Stern des republikanischen Senators unter?

          Kongresswahlen in Amerika : Texanische Träume

          Für die Demokraten hat die Präsidentschaft von Donald Trump zumindest einen positiven Effekt: Ihre Basis ist so enthusiastisch wie selten zuvor. Nun hofft die Partei sogar im republikanischen Texas auf einen Erfolg bei den Kongresswahlen.

          Zum Tod von DJ Avicii : Tanzen bis zum Ende

          Er galt als der Posterboy der neuen Elektromusik, als Pionier und Außenseiter zugleich. Am Freitag starb der schwedische DJ Avicii im Oman. Die Schattenseiten seines Lebens kannten nur wenige.

          FAZ Plus Artikel: Welthandel : China spielt nach eigenen Regeln

          China hält sich zwar an die Regeln der WTO, verstößt aber gegen den Geist des Welthandels. Doch die Organisation traut sich nicht, öffentlich dagegen vorzugehen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.