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Silber und Gold: Die Regisseure Vittorio Taviani (r.) und Christian Petzold mit ihren Bären

Kein Aufbruchssignal bei Berlinale : Nur ein Silberner Bär für „Barbara“

Mit dem Goldenen Bären an Paolo und Vittorio Tavianis Gefängnisdrama „Cesare deve morire“ setzt die Berlinale kein Aufbruchssignal. Für Christian Petzold, dessen Film „Barbara“ mit Nina Hoss sich viele als Sieger gewünscht hatten, blieb da nur der Regiepreis übrig.

Stockholm-Kommentar : Ishiguros Nobel-Appell

Souveräne Worte eines bescheidenen Preisträgers: In seiner Rede zur Verleihung des Literaturnobelpreises fordert Kazuo Ishiguro den Westen zum Verlassen der Erste-Welt-Komfortzone auf.

Papst-Kommentar : Heilige Einfalt

Papst Franziskus möchte das Vaterunser umtexten lassen. Ein Vater führe nicht in Versuchung – sondern nur der Satan. Wer aber hat den wohl zugelassen?

Leonardo zieht nach Abu Dhabi : Jesus in der Wüste

Der jüngst versteigerte „Salvator Mundi“ wird künftig im Louvre Abu Dhabi zu sehen sein. Dass er nicht in einer Privatsammlung verschwindet, ist eine gute Nachricht.

Alfred Dreyfus in Rennes : Rehabilitiert?

Eine Schautafel am ehrwürdigen Lycée de Rennes erinnert an Alfred Dreyfus. Die Umbenennung des Gymnasiums, in dem der Hauptmann einst verurteilt wurde, zeigt die Dimension des Skandals bis heute.

Berlinale : Kinoschlacken

Achtzig deutsche Regisseure fordern in einem offenen Brief dazu auf, die Berlinale zu „entschlacken“. Eine Podiumsdiskussion im Haus der Kulturen der Welt versuchte zu klären, wer diesem Anspruch als Nachfolger von Dieter Kosslick gerecht werden kann.

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