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Kino Die Hobbits sind jetzt die Herren der Charts

 ·  Das Fantasy-Opus "Der Herr der Ringe" erreichte das bisher beste Ersttagsergebnis eines im Monat Dezember gestarteten Kinofilms.

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Da reicht auch keine Magie: Der „Herr der Ringe“ hat auf Anhieb Platz eins der deutschen Kinocharts erobert und "Harry Potter und den Stein der Weisen" auf Platz zwei verwiesen. Das ergaben Erhebungen der Cinemaxx-Gruppe mit bundesweit 350 Leinwänden und etwa 90.000 Sitzplätzen vom Montag.

Auch in 15 weiteren Ländern der Welt wurden die Hobbits und ihre Gefährten zu den Herren der Kino-Charts. Überall, wo der erste Teil der dreistündigen Film-Trilogie nach der Romanvorlage von J.R.R. Tolkien in die Kinos kam, eroberte und behauptete er den Spitzenplatz.

Kassen-Rekord für einen Dezemberstart

In den USA und Kanada spielte der erste „Ringe“-Teil mit dem Titel „Die Gefährten“ allein von Freitag bis Sonntag 45,25 Millionen Dollar ein, wie die Produktionsfirma New Line Cinema mitteilte. Seit dem Kinostart am vergangenen Mittwoch waren es 73,1 Millionen Dollar. Insgesamt kamen seitdem in den 15 Startländern rund 105 Millionen Dollar in die Kinokassen (231 Millionen Mark / 118 Millionen Euro).

Dennoch besteht der einzige finanzielle Rekord des Films des neuseeländischen Regisseur Peter Jackson bislang darin, dass er das bisher beste Ersttagsergebnis eines im Monat Dezember gestarteten Kinofilms erreichte. Der vor fünf Wochen gestartete Potter-Film brachte weit mehr in die Kassen. Die Verfilmung des Rowling-Romans kam an seinem Startwochenende allein in Nordamerika auf 90,3 Millionen Dollar.

Insgesamt schneidet "Harry Potter" besser ab

Ein Grund für das finanziell schlechtere Abschneiden des Films „Die Gefährten“ ist seine rund dreistündige Vorführdauer. Der Film kann in den Kinos an einem Tag weniger häufig gezeigt werden als "Harry Potter". Zudem wurden die Hobbits in den USA und Kanada nur auf 5700 Leinwänden gezeigt, während der Zauberlehrling auf 8200 zu sehen war. Auch die Altersbegrenzung spielt eine Rolle: „Harry Potter“ dürfen selbst Kleinkinder sehen, während „Der Herr der Ringe“ wegen einiger Gewaltszenen in Nordamerika erst für Zuschauer ab 13 Jahren frei gegeben ist.

Dafür schafften die Hobbits jedoch, was Potter versagt blieb: „Der Herr der Ringe“ wurde mehrfach für die Golden Globes sowie für Kritikerpreise nominiert. Der Film hat damit auch gute Chancen, in mehreren Kategorien für die Oscar-Filmpreise nominiert zu werden.

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