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Kino Das Potter-Fieber kommt in Deutschland an

 ·  Zwischen Flensburg und Konstanz hat in den letzten Wochen der Kartenverkauf für das größte Filmereignis des Jahres begonnen.

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Nach dem fulminanten Rekordstart in den USA und Großbritannien will ab Donnerstag die erste „Harry Potter“-Verfilmung auch in Deutschland die Kinokassen randvoll füllen. Auf 1.000 Leinwänden soll der populärste Zauberlehrling der Welt seinen Siegeszug fortsetzen.

Zwischen Flensburg und Konstanz hat in den letzten Wochen der Kartenvorverkauf für das größte Filmereignis des Jahres begonnen. Überall gibt die bislang festgestellte Nachfrage für die ersten Vorstellungen eindeutige Hinweise auf ein „absolut außergewöhnliches“ Publikumsinteresse. So formuliert es ein Sprecher der deutschen Multiplexkette Cinemaxx AG in Hamburg.

Stefanie Kratzer von der Leitung eines Münchner Kinobetriebs hat indessen keinen Zweifel: „Die Leute werden uns die Bude einrennen.“ In der Hauptstadt Berlin will der dortige „Harry Potter“-Fanclub am späten Mittwochabend sogar eine Parade vom Alexanderplatz zum Zoo-Palast veranstalten.

Schon jetzt stöhnt eine Kartenverkäuferin im Cinemaxx am Potsdamer Platz: „Das ist ein wahnsinniger Ansturm. Wir kommen vom Telefon gar nicht mehr weg.“ Für Donnerstag sind dort bereits 5.000 Karten verkauft worden, „ein Rekord“.

In Frankfurts größtem Multiplex-Center, dem „Metropolis“ in der Innenstadt, wird „Harry Potter“ im Stundentakt gleich in drei Sälen gestartet und außerdem noch in sieben anderen Kinos des Stadtgebiets angeboten. Darunter sind auch zwei Programm-Häuser, die offenbar Teil haben wollen an dem erwarteten Einspiel-Segen.

Kein klares Bild ergibt die Gestaltung der Eintrittspreise für den überlangen Streifen. Offenbar wollen aber die Kinobetreiber vielerorts Zuschläge erheben, in München zum Beispiel eine Mark.

Um den Erfolg des Films ist der „Harry Potter“-Verleihfirma Warner Bros. so wenig bange, dass diese ganz auf eine glanzvolle Deutschland-Premiere des spektakulären Filmereignisses verzichtet hat. Auch auf größere Werbemaßnahmen wird Warner Bros. in Deutschland verzichten, denn „Harry Potter“ ist auch ohne diese in aller Munde und bald auch tausendfach im Bilde.

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