30.11.2005 · Die britische Schauspielerin Charlotte Rampling wird Jury-Präsidentin der 56. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Das teilte Berlinale-Direktor Dieter Kosslick am Mittwoch mit.
Die britische Schauspielerin Charlotte Rampling wird Jury-Präsidentin der 56. Internationalen Filmfestspiele Berlin (9.-19. Februar 2006). Das teilte Berlinale-Direktor Dieter Kosslick am Mittwoch mit.
„Ich freue mich, daß wir eine faszinierende Frau und großartige Künstlerin wie Charlotte Rampling als Jury-Präsidentin gewinnen konnten“, so Kosslick. Sie stehe für ein unkonventionelles und beeindruckendes Kino. Die von Rampling geleitete Jury entscheidet über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Berlinale-Bären.
Rampling ist für ihre Rolle in ihrem jüngsten Film „Lemming“ von Dominik Moll für den Publikumspreis der European Film Awards nominiert, der beim Europäischen Filmpreis am kommenden Samstag in Berlin verliehen wird. In jüngster Zeit wendet sich die 59jährige Filmschauspielerin auch anderen Kunstformen wie Gesang, Theater und Kunstperformance zu. Der Filmstar begann seine Leinwandkarriere 1965 und hat seither in fast 70 Filmen mitgewirkt.
Rampling arbeitete mit Regisseuren wie Luchino Visconti („Die Verdammten“), Liliana Cavani („Der Nachtportier“), Woody Allen („Sturdust Memories“), Sydney Lumet „The Verdict“), Alan Parker („Angel Heart“) und Patrice Chéreau („Das Fleisch der Orchidee“) zusammen. In Francois Ozons „Swimming Pool“ oder Laurent Cantets „Vers le Sud“ feierte sie jüngste Erfolge. Demnächst wird sie in Michael Caton-Jones „Basic Instinct 2: Risk Addiction“ zu sehen sein.