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Kamerafahrt Mel Gibson auf Dänikens Spuren

 ·  Diese Woche im Kino: „Signs“ von M. Night Shyamalan, „Loin“ von André Techinè und mehr.

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Neu im Kino diese Woche: Mel Gibson spielt in „Signs“ einen Farmer, der seine Familie vor einer außerirdischen dunklen Macht schützen will. Um amouröse Wirrungen geht es in der Verfilmung der Komödie „The Importance of Being Earnest“ von Oscar Wilde. Weitere Filme: das melancholische Liebesdrama „Weit weg - Loin“ von Regisseur André Téchiné und die deutsche Komödie „Vienna“.

Signs

Als seine Frau bei einem Autounfall ums Leben kommt, verliert der ehemalige Pfarrer Graham Hess seinen Glauben. Er beginnt mit seinem Bruder, eine Farm in der Nähe Philadelphias zu bewirtschaften und für seine beiden Kinder zu sorgen. Doch als er eines Morgens in einem Feld seltsame Zeichen entdeckt, ist es mit der Ruhe vorbei. Die Halme des Korns sind systematisch in Form von gigantischen geometrischen Formen weggeknickt. In den Medien wird spekuliert, dass sich hinter den Kreisen eine Botschaft von Außerirdischen verbirgt.

USA 2002, Regie: M. Night Shyamalan, Darsteller: Mel Gibson, Joaquin Phoenix, Rory Culkin

Ernst sein ist alles

Die zwei Freunde John und Algernon haben sich für ihre Eskapaden zwei Phantasiegeschöpfe ausgedacht, die als Alibi für die Abenteuer der beiden Dandys herhalten. So muss Algernon seinen kränkelnden Freund Bunbury auf dem Lande beistehen, und John ruft von Zeit zu Zeit seinen vergnügungssüchtigen Bruder Ernest in der Stadt zur Ordnung. Es kommt zu einer Kaskade von Wirrnissen, als sich Jack in „Algis“ Cousine verliebt und dieser in Jacks Mündel. Beide machen als vermeintlicher „Ernest“ den jungen Damen den Hof. Mit der Komödie „The Importance of Being Earnest“ kritisierte Oscar Wilde einst die als scheinheilig und oberflächig empfundene viktorianische Gesellschaft.

USA/Großbritannien 2002, Regie: Oliver Parker, Darsteller: Rupert Everett, Colin Firth, Reese Witherspoon

Weit weg - Loin

Der Film „Weit weg - Loin“ erzählt drei Tage aus dem Leben des Lastwagenfahrers Serge, der mit seinen Aufträgen zwischen Frankreich und Marokko pendelt. Als er sich zum ersten Mal drei Tage in Tanger aufhält, will er die bisher eher flüchtige Beziehung zu seiner Geliebten Sarah retten. Sarah lebt in Tanger und ringt mit der Entscheidung, ihrem Bruder nach Kanada zu folgen. Von seinem Freund Said, der in Sarahs Pension arbeitet, erhofft er sich Unterstützung. Die Probleme werden größer, als sich Serge entschließt, auf seiner Tour Haschisch zu schmuggeln.

Frankreich/Spanien 2000, Regie: André Téchiné, Darsteller: Stéphane Rideau, Lubna Azabal, Mohamed Hamaïdi

Vienna

Der blinde Kunstkritiker Bruno und sein Kumpel, der ständig alkoholisierte Musiker Anatol, wittern ein Geschäft, als ihnen in Wien Ludwig über den Weg läuft. Sie nehmen den naiven Totengräber bei sich auf und wollen ihn als hellseherischen Heiligen vermarkten. Tatsächlich zeigt Ludwig als Messias Talent, doch seine Gedanken sind alles andere als heilig. Er interessiert sich vor allem für Frauen und die Liebe, die ihm bis jetzt versagt blieb. Bruno und Anatol wollen dem unbeholfenen Kerl helfen.

Deutschland 2000, Regie: Peter Gersina, Darsteller: Roman Knizka, Axel Milberg, Max Tidof

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