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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Islamischer Aufruhr Aktion und Redaktion

 ·  Der islamische Aufruhr verläuft immer gleich: Die Religion wird von radikalen Splittergruppen benutzt, um von herrschenden Problemen abzulenken und Machtkämpfe zu bemänteln.

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Ragnar Samuelson

Traurige Wahrheit

Leider ist es in etlichen Arabischen Ländern noch so, dass gerade teile der jungen Bevölkerung (die hier wiederum die Mehrheit der protestierenden Masse stellen) Analphabeten sind - was dazu führt dass sie schlicht und ergreifend manipulierbarer sind (vgl. Okzident des Mittelalters), denn nur so durch lässt sich dieses derart überzogene Verhalten erklären.

Zudem wäre es durchaus interessant zu wissen, wie viele der aufgebrachten Personen tatsächlich dieses schauspielerisch 'Meisterstück' tatsächlich gesehen haben. Dahinter verbirgt sich leider ein länger geplanter Akt.

Ich frage mich wann eine öffentliche Stellungnahme von einem Islamischen Verband bezüglich der Opfer (hiermit meine ich im Zuge der Aufstände getöteten Demonstranten als auch der getöteten Mitarbeiter der US-Amerikanischen Botschaft) auftauchen wird.

Toleranz heben wir (in Deutschland) ja bekanntermaßen auf Händen, jedoch darf Toleranz keine Einbahnstraße sein.

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Martin Klocke
Martin Klocke (mampo) - 17.09.2012 18:08 Uhr

dieser Aufruhr folgt dem Beispiel Mohammeds

Man sollte nicht verkennen, dass viele von diesen Gewalttaten kurz nach dem Freitagsgebet erfolgen. Also werden in den Moscheen durch Imame, die die Lebensgeschichte Mohammeds sehr genau kennen und die gesamten Hadithe studiert haben, instruiert, was Mohammed getan hätte etc. In den Hadithen ist mehrfach verbrieft, dass der Prophet Kritiker umbringen liess und zufrieden war, dass dies von Anhängern durchgeführt wurde. Wer das nicht glauben will: Ibn Ishaq, 674-676 und Sahih Bukhari, Volume 5, Buch 59, Nummer 369. Insofern ist das alles im Rahmen der Überlieferung. Es ist Zeit, dass man sich damit einmal auseinandersetzt, denn hier liegt der größte Unterschied zu den meisten anderen Religionen, wo der Gründer toleranter und gewaltfreier war. Natürlich findet man gewaltbereite Chaoten überall, aber die Aufrufe zur Gewalt innerhalb von Religionen unterscheiden sich wirklich deutlich zwischen den Weltreligionen.

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Dieter Doermann

Nö, Herr Henseler, so machen das nicht aufgeklärte Menschen sondern Menschen

denen der Glauben längst nichts mehr bedeutet. Wir reagieren erst dann mit gewaltsamen Pogromen wenn wir unsere materiellen Güter bedroht sehen. Es muss nur behauptet werden, Vietnamesen oder Türken nehmen unsere Arbeitsplätze weg und schon steht der brandschatzende Mob in Rostock-Lichtenhagen oder Mölln und versucht die angebliche Bedrohung zu elimieren.

Wir morden weder um der Ehre willen noch um irgendwelcher Ideale, unsere Krieg und Massaker erfolgen allleine zwecks Erwerb von materiellen Gütern mit denen sich dann auch weltliche Macht kaufen lässt. Was da nun moralisch "besser" ist, sei dahingestellt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.09.2012 22:27 Uhr
Torsten Klier

Herr Doermann,

falls eine persönliche Frage erlaubt ist:
Was wollen Sie eigentlich bewirken mit dem Unsinn, den Sie hier posten?

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Dieter Doermann

richter

"Wir gehen auch nicht in ein islamisches Land und sagen den Menschen dort, wie sie leben müssen"

Nö, wir gehen stattdessen ins Internet und sagen jedem, wie er zu leben hat. Wir putschen in islamischen Ländern Diktatoren ins Amt, wir stürzen sie durch noch schlimmeren Terrorgruppen oder Marschflugkörper wenn es uns gefällt, wir schicken Killerdrohnen und toxisches Tränengas und meinen dann allen Ernstes, wie wären friedlich und aufgeklärt und wundern uns, dass es unsere Opfer etwas anders sehen.

Moslems kommen zu uns weil sie arbeiten und ihre Zukunft sichern wollen, sie kommen unbewaffnet und friedlich und trotzdem stossen sie auf den massiven Hass der Einheimischen. Was wäre wohl bei uns los, wenn sich Moslems bei uns so aufführen würden wie wir in ihren Heimatländern? Wenn sie mit Luftangriffen und Drohneneinsätzen deutsche Gebiete erobern würden und eine korrupt Vasallenregierung einsetzen würden, die zu 100% den Interessen der Eroberer dient? Haben Sie sich das schon mal gefragt

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gert kock
gert kock (gertKo) - 17.09.2012 16:08 Uhr

ein riesiger und machbarer Fortschritt wäre, wenn sich alle Religionsvertreter wie der Papst

Benedikt für einen friedlichen Dialog aller Religionen miteinander einsetzen würden !
Und jeglicher Gewalt bedingunglos eine Absage erteilen.

Der Mensch hat eigentlich Verstand genug mit bekommen um friedlich mitander umzugehen.

Religion drückt prinzipiell Achtung vor der Schöpfung aus ! , Aufgabe von religösen Menschen insbesondere Religionsführer sollte es also sein hassblinden Brüdern und Schwestern einhalt zu gebieten und zum Frieden zu ermahnen.

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Dieter Doermann

richter

"Wer sich als Gast in ein Land einer bestimmten Kultur begibt, hat sich anzupassen.
Unsere "Leitkultur" ist christlich bis laizistisch. Andere Religionen sind erlaubt und geschützt.
Man hat sich friedlich zu verhalten und die Gesetze zu respektieren.Wer sich als Gast in ein Land einer bestimmten Kultur begibt, hat sich anzupassen.
Unsere "Leitkultur" ist christlich bis laizistisch. Andere Religionen sind erlaubt und geschützt.
Man hat sich friedlich zu verhalten und die Gesetze zu respektieren. Das tun die meisten Muslime auch."

Im Gegensatz zu uns! Wo wir hingehen, kommen wir als Militärbesatzer, verhalten uns vollständig unfriedlich, missachten die dortige Kultur, Gesetze, pinkeln auf getötete Feinde, verbrennen heilige Schriften, bombardieren Hochzeitsgesellschaften und Trauerfeiern und nennen jeden ein agressiven, zurückgebliebenen Primitivling der dagegen aufbegehrt.

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Dieter Doermann

@schmidt

"Alle, die entsetzt sind ob dieser entfesselten Gewalt sind Muslimhasser- oder basher!"

Oh nein, aber alle, die sich hier so entsetzt angesichts der entfeselten Gewalt von Moslems geben, während sie gleichzeitig nicht ein Wort der Kritik angesichts der entfesselten Gewalt der christlichen Kreuzzügler und jüdischen Kolonisatoren im Nahen Osten verlieren, die sind rassitische Islambasher.

Gestern hat ein bewaffneter christlicher Armee-Mob in Afghanistan 24 Menschen davon 8 Frauen und Mädchen zerfetzt. Im Gegesatz zum US-Botschafter Stevens, der für sich persönlich für die Bewaffnung von Al Quada Terroristen in Libyen einsetzte, waren das völlig unschuldige Menschen.

Ich höre hier kein einziges Wort des Bedauerns angesichts dieses Barbarei. Wären es umgekehr Moslems gewesen, die 24 Amis od. Israelis gekillt hätten, dann hätte das mindestens 200 Bashing-Artikel zur Folge. Aggression + Rassismus gepaart mit unerträglicher Scheinheiligkeit und Heuchelei, DAS sind die Werte des Westens.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.09.2012 17:41 Uhr
Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 17.09.2012 17:41 Uhr

Die ewig Gestrigen

Wollen Sie jetzt Gewalt gegen Gewalt aufzählen? Da haben unterm Strich sicher beide Seiten ein ziemlich gleichwertiges, dickes Minus.
Allerdings leben wir im Hier und Jetzt, da helfen keine Ausflüchte in die Vergangenheit, die zur evtl. Relativierung herangezogen werden.
Und wenn Sie die Ohren auch einmal öffnen würden Sie auch die Worte des Bedauerns zu den unschuldigen Opfern in Afghanistan hören, ebenso allerdings auch wie den berechtigten Zorn der dort lebenden Bevölkerung. Also alles wie hier, nur umgekehrt und mit positiv verstärkten Gewaltvorzeichen. Und genau um diese positiv verstärkten Gewaltvorzeichen geht es, die beachtet und beantwortet werden müssen.
Nebenbei, die Tat in Afghanistan als schlimm und die Ermordung des US-Botschafters als weniger schlimm darzustellen ist wiederwertig und passt in Ihre beleidigende Argumentationsweise.

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Christoph Rohde

Religion nur missbraucht?

Es ist immer dasselbe. Es wird immer eine Religion missbraucht. Wie sagt die Bibel: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen? Die Früchte dieser Religion: Trostlos, wohin man schaut...

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Dieter Doermann

Die Theorie von der Weltverschwörung der Juden zur Kontrolle der Welt

wurde durch die ebenso schwachsinnige Behauptung vonder Weltverschwörung der Moslems zur Kontrolle der Welt abgelöst. Beides vollg irrrsinige Thesen von rassistischen Bürgern, die damit von eigenen Defiziten und eigenen Ängsten angesichts einer dramatischen Krise ablenken wollen. Was gestern "der Jude" war ist heute "der Moslem" und weil es damals so gut funktionierte recycelt man die alten Vorurteile 1:1. Ganz aufgeklärt natürlich.

Die Thesen die sog. selbsternannte Bildungsbürger zum Islam absondern sind weder originell noch neu und erst recht nicht zutreffend, aber das stört nicht. Schliesslich sitzen die Moslems auf "unserem" Öl und sterben durch unsere Bomben, da fühlen sich unsere Beutezüge einfach besser an, wenn man sie als zvilisatorischen Akt gegen "Wilde" deklarieren kann.

Wenn wir christlich-nächstenliebenden Laizisten so friedlich sind wie wir tun, warum führen wir in zig mosl. Ländern Krieg und haben seit 1999 insgesamt rund 2.5 Mio. Moslems getötet ??

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.09.2012 17:47 Uhr
Dieter Doermann

So???

Dann geben Sie mir doch eine ganz sachliche Antwort auf meine Frage, warum wir friedliebenden aufgeklärten Abendländler 2.5 Millionen Moslems in nur 13 Jahren getötet haben?

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bernd stegmann

Ich habe den Eindruck, Ihre Kommentare werden von Mal zu Mal fanatischer..., und unsachlicher.

---

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Detlev Henseler

@Hasan Aydin / was würde wohl passieren, wenn es Filmchen über Jesus geben würde...

Zunächst über den verunglimpfenden Film:
1. Dieser Film hätte niemanden wirklich interssiert, weil er schlicht und ergreifend dumm zu sein scheint.
2. Obwohl ich ihn nicht gesehen habe, finde ich ihn, wie die meisten Demokraten, einfach nur als störend und Vergeudung von Resourcen.
3. Erst die Reaktionen der Islamischen Welt machen das Ganze publik.

Im umgekehrten Fall (ein ebenso dämliches Machwerk über Jesus) würde es hier sicherlich einen Aufschrei geben, der Papst poltert, die Kirche jammert über den Verfall, der Verfasser würde in Talkshows auftreten und alle würden letzlich erkennen wie dumm derjenige ist.
Irgendein Staatsanwalt würde versuchen eine Klage zu formulieren und nach ein paar Tagen kräht kein Hahn mehr danach.

Und am Ende würden wir sehen, wie stark doch Glaube und Aufklärung im Verbund sein können.
Und dann würden wir sehen das es die Eiche nicht stört, wenn sich eine Wildsau an ihr reibt.

So machen das aufgeklärte Menschen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.09.2012 17:28 Uhr
Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 17.09.2012 17:28 Uhr

@Heinz Kohlbach

Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. Aktuell hört man oft, daß Christen ähnlich auf solch ein Filmchen reagieren würden.
Deshalb eine kurze Zwischenfrage, wo sind denn neben den unüblichen Aufschreien (Ihr Zitat) "die Nazi Banden, Hooligans und "Normale" die gegen alles Muslimische hetzen und dann auch gewalttätig vorgehen", wenn in islamischen Ländern Christen getötet, verfolgt oder vertrieben werden? (Das ist sogar noch eine "kleine Oktave" schlimmer als so ein billiges Filmchen.)
Werden Sie sich bitte bewußt, daß die eigene Religion bei westlich geprägten Menschen, ob nun links, rechts, grün oder braun in der Regel bei weitem nicht den Stellenwert einnimmt wie in der muslimisch geprägten Welt. Deshalb ja auch der Aufschrei über das brutale Ungewohnte.

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Heinz Kohlbach

Detlev Henseler

Vielleicht sollte ich Ihre Antwort bischen ergänzen:

Wenn dieses Filmchen von Muslime erstellt wurde, dann würden neben dem üblichen Aufschrei, Nazi Banden, Hooligans und "Normale" gegen alles Muslimische Hetzen und dann auch gewalttätig vorgehen!! Wir sollten nicht so tun, als ob in Deutschland Friede-Freude-Eierkuchen Mentalität existiert. Gerade Ausländer betreffend, ist das Volk nicht gerade pingelig, wenn es um Gewaltanwendung geht. Brandanschläge wären dann an der Tagesordnung. Und weil die Muslime so einen Film gedreht haben, würde man nicht Meinungsfreiheit rufen, sondern "die haben´s verdient"!!

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perry hagedorn

woher nur

Komsich finde ich immer die Fahnen die brennen. Woher haben sie denn plötzlich all die Fähnchen. Wenn ich eine Fahne von den USA verbennen wollte, nur um mal ein schlechtes Beispiel zu nennen, woher würde ich die bekommen? In den Videos die wir sehen kein Problem als ziehe ein Fahnengeschäft mit den Demostranten. Ich hätte da auf der schnelle Probleme. Doch bei den Demostranten scheint ein Fahnengeschäft mit zu ziehen. Das ist doch beachtlich. Oder wird das von irgendwoher gesteuert?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.09.2012 16:21 Uhr
Jan Meyer

Na klar

Das ganze ist gut durchorganisiert, ein reines Mittel zur Machtvergrößerung weniger, die sich auf eine ganze Menge schlicht ziemlich dummer Menschen verlassen können. Damit alles perfekt ist verlässt man sich doch nicht darauf das die die Medienwirksamen Fahnen dabei haben, dafür sorgt man selbst!

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Konstantin Schneider

Provokation bis hin zur Reformation

Wenn nicht alles täuscht wird der Islam gerade auf seine Reformationsfähigkeit hin getestet. Filme sind dafür ein probates Mittel. Gelingt die Provokation von Gläubigen, so kann per Studie der Reaktionen auf die Veränderbarkeit der islamischen Gesellschaften geschlossen werden.

Dem Alt-68er muss ob der Reaktionen allerdings nicht bange sein. Vielmehr kann er an den Geschehnissen die Wirksamkeit seiner Theorien ablesen.

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Wolfgang Richter

No Appeasement

Wer sich als Gast in ein Land einer bestimmten Kultur begibt, hat sich anzupassen.
Unsere "Leitkultur" ist christlich bis laizistisch. Andere Religionen sind erlaubt und geschützt.
Man hat sich friedlich zu verhalten und die Gesetze zu respektieren. Das tun die meisten Muslime auch.
Wenn dagegen eine Minderheit aggressiver Islamisten die Machtfrage stellt und wegen ihrer Unverschämtheit, Brutalität und Gefährlichkeit auch noch damit durchkommt, haben wir verloren. Auch wegen unserer ständigen Nachgiebigkeit.
Dieses Land gehört (noch) uns und nicht den Islamisten. Dies ist nicht verhandelbar. Wenn sie die Machtfrage stellen, muß dies ihren sofortigen Abflug zur Folge haben.
Wir gehen auch nicht in ein islamisches Land und sagen den Menschen dort, wie sie leben müssen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.09.2012 15:55 Uhr
Ragnar Samuelson

Leider sehr oberflächlich.

Ihre Statement scheint auf den ersten Blick sehr einleuchtend und wahr. Jedoch muss ich Ihnen in einigen Punkten sogar widersprechen.

Ob Land überhaupt jemanden gehören kann definiert sich lediglich dadurch das darauf ein Staat mit seinen Rechten und Gesetzen agiert, so ist die "uns" eine zu pauschale aussage, da damit ebenfalls jedem eingebürgerten nach Ihrer Aussage dieses Land gehört - was zwar durchaus richtig ist, sich jedoch nicht klar differenzieren lässt und wir hier an an einer neuen Problematik angelangen.

Das wir nicht in ein islamisches Land gehen und den Menschen dort vorschreiben wie sie leben müssen ist leider ebenfalls nicht ganz korrekt. Nach unserem Verständnis definiert sich Freiheit, Glück, .. etc. nach bestimmten Regeln die nach westlicher Vorstellung nur in einer Demokratie - so scheint es, stattfinden können, ob dies jedoch immer der richtige Weg ist, gerade in Ländern ohne demokratische Erfahrung bleibt leider oftmals außen vor und gänzlich unbedacht.

Gruß

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Christian Kühner
Christian Kühner (jotun) - 17.09.2012 14:48 Uhr

Islamkritik mit Niveau

Allen, die wie Dieter Doerman das Niveau des "Islam-Bashings" hier kritisieren, sei folgender Link zur weltweit renommiertesten Debatten-Seite empfohlen. In den USA ist man nämlich schon weiter, dort kommt selbst ein hochintellektuelles Publich nach einem Austausch der Argumente auf höchstem Niveau zu dem Ergebnis, dass der Islam keine Religion des Friedens und mit unseren westlichen Werten unvereinbar ist: Der Islam ist die schlimmste Hassideologie wie er von der Mehrheit der Muslime weltweit verstanden wird, ist die gefährlichste Hassideologie nach dem Nationalsozialismus und auch hier wird uns Appeasement nicht weiterbringen. Zum Glück gehört in Deutschland nur eine Minderheit der Moslems zu den religiösen Fanatikern. Aber dann sind da auch noch die asozialen, kriminellen und die unverschämten Hartz 4-Schmarotzer. Tut mir leid, aber es beruht auf Alltagserfahrungen, dass immer mehr Menschen Muslime nicht als Bereicherung empfinden...

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Karl-Heinz Stahl

An Widerlichkeit nicht zu überbieten

ist der vorauseilende Gehorsam einiger Polit-Angsthasen a la Bosbach u.a., die doch tatsächlich das Verbot (!) des Films in Deutschland fordern, wohl wissend, dass kein deutsches Gericht dies umsetzen wird, weil der Film harmlos ist, jedenfalls keinen strafbaren Inhalt zeigt. Wenn es dann nach der Aufführung des Filmchens auch in Deutsch-Turkmenistan kracht, können Bosbach und Konsorten sagen, sie hätten sich ja für ein Verbot dieses ach so schlimmen Films ausgesprochen. Was sind das für jämmerliche Gestalten, die uns da im Parlament vertreten? WIDERLICH

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.09.2012 16:33 Uhr
Markus Kleinert
Markus Kleinert (mkl82) - 17.09.2012 16:33 Uhr

Volle Zustimmung

Ich finde es ebenfalls unerträglich wie hier gut zu böse und anders herum wird. Wie ich an anderer Stelle schon mal geschrieben habe; nicht die Frau die sich "aufreizend" kleidet oder hemmungslos flirtet ist schuld an einer Vergewaltigung, sondern der Unmensch der sie begeht! Ich bin mir sicher in disem Fall versteht jeder wer der "Böse" ist. Warum dann im aktuellen Fall nur so wenige?

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Dieter Doermann

Schon erstaunlich, wie platt und primitiv

hier Islambashing betreiben wird. Wenn das hier die Kommentarfunktion der BILD wäre, O.K., bei der Klientel darf man keine intellektuellen Glazleistungen erwarten, aber hier treffen sich ja doch diejenigen mit ein bissl mehr Anspruch...sollte man meinen.

Rassismusforscher weisen aber nicht umsonst darauf hin, dass der Rassismus gegen Moslems vor allem von den sog. gebildeten Bürgerlichen kommt, das zeigt sich hier auch ganz deutlich.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.09.2012 15:38 Uhr
Reinhold Maier
Reinhold Maier (Reinmai) - 17.09.2012 15:38 Uhr

Und es zeigt sich...

...@Herr Doermann, auch hier ganz deutlich, daß Ihre Argumentation salafistischer Ideologen sehr nahesteht. Ich habe Ihre anderen Kommentare aus vorangegangenen Reports hier im FAZ-Forum zum Thema Islam gelesen. Die Parallele zu salafistischer Agitation ist, zwar noch relativ human, aber dennoch unverkennbar. Wenn man sich über einen längeren Zeitraum mit Salafisten in Medien-Blogs auseinandergesetzt hat, kennt man deren Rhetorik. Terminologien wie Rassismus oder Nazi sind dort Standard...und Teil deren Agitation. Parallelen zu nationalsozialistischer Propaganda sind unverkennbar...ich habe Original-Dokumente, die über jeden Zweifel erhaben sind! Man kann nur hoffen, daß die FAZ-Leserbrief-Redaktion diese Art verbaler Agitation rechtzeitig abblockt; denn sie suchen solche Foren!

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Kai Schraube

3 Anmerkungen

1. Sind Moslems wirklich eine "Rasse"? Das wäre in Ihrem Sinne fatal - denn dann wären Wesensunterschiede ja genetisch bedingt...

2. Die Kritik "gebildeter Bürgerlicher" am Islam ist nicht weiter verwunderlich, denn das "Bürgertum" ist schließlich Produkt der Aufklärung - und hier scheint die Grenze ja zu verlaufen

3. "platt, primitiv"... Der Philosoph sprach: "Si tacuisses, philosophus mansisses" (Es wäre klüger gewesen, wenn Du geschwiegen hättest)

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Albrecht Schmidt

Oho!

Alle, die entsetzt sind ob dieser entfesselten Gewalt sind Muslimhasser- oder basher! nIcht schlecht, guter MAnn!

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Peter Schmidt
Peter Schmidt (voxx) - 17.09.2012 14:01 Uhr

Was hilft uns Gott ?

Es sind die monotheistischen Religionen, die viel Leid verbreiten. Sie bestehen jeweils darauf, dass nur ihre eigene Weltsicht richtig und erlaubt sei. Abweichler werden mal gesteinigt, mal verbrannt.

Es wäre ein risieger Schritt für die Menschheit, wenn alle diese Religionen im Orkus der Geschichte verschwinden würden.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.09.2012 09:52 Uhr
Klaus Mueller
Klaus Mueller (Jeeves3) - 18.09.2012 09:52 Uhr

... so viele Götter. Wer ist der "richtige"?

Achja, all die vielen Religionen, und ale glauben von sich, SIE sind die EINZIG Wahre.
ich woran glaube ich?
Na denn mal los:
Seit Beginn der historischen Aufzeichnungen (Sumerer, vor etwa 6000 Jahren) sind 2870 "göttliche Wesen" katalogisiert worden. Also, wenn mich das nächste Mal jemand fragt: "Glaubst Du an Gott?", sage ich: "An welchen? Zeus, Hades? Jupiter? Mars? Odin? Thor? Krishna? Vishnu? Ra?..."
Und wenn dann gesagt wird: "Nur Gott. Nur einen Gott", dann weise ich gerne darauf hin, dass mein Gegenüber fast genauso atheistisch ist wie ich es bin. Denn ich glaube nicht an die 2.780 Götter, er glaubt nicht an 2.779 Götter.
.

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Albrecht Schmidt

Es kann nur funktionieren,

wenn Menschen bereit werden ganz auf eigenes Machtstreben zu verzichten. Aber nicht einmal Adam und Eva haben das geschafft - selbst sie wollten an Macht zunehmen und so sein wie Gott! Damit begann dann der ganze Schlamassel! Davon abgesehn würde ich sagen, dass im Namen von Gerechtigkeit, Brüderlich, Freiheit und Gleichheit wesentlich mehr Menschen abgeschlachtet wurden als im Namen irgend eines Gottes!

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Jan Meyer

Nein, leider nicht!

Das das Übel auf der Welt nicht gänzlich mit den Religionen verschwinden würde ist mal sehr wahrscheinlich, ich bin mir aber sicher es würde erheblich abnehmen und der Rest müßte sich eine andere Begründung für das verübte Übel suchen.

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Ragnar Samuelson

interessanter Gedanke, leider falsch formuliert.

Geschichtlich betrachtet ist dies nicht einmal so falsch, jedoch hat dies niemals den gesamten Anteil an einer Misere.
Besser formuliert wäre wohl: [..] monotheistische Religion ist ein gutes, praktisches und zuweilen begünstigtes Instrument um Leid zu verbreiten (im sinne von eigener Machtsicherung etc.).

Zudem hat sich meines Wissens wohl in den letzten Jahren ebenfalls einiges geändert bezüglich der Verfolgung von 'Ungläubigen', was nicht außer Acht gelassen werden darf.

Das eine welt ohne Religion besser funktionieren würde, kann wohl niemand beantworten - persönlich würde ich es mir wünschen, ob es so wäre weiß wohl nur Gott.

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perry hagedorn

nicht das ich es wirklich so meine

Aber Hitler dachte auch so und der hat keine Religion gebraucht um Millionen in den Tod zu schicken oder Stalin njett- oder Mao? oder oder

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Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Henk Wilbert

Sehr viel!

„Es sind die monotheistischen Religionen, die viel Leid verbreiten.“
Eine schlichte undifferenzierte Aussage, die ohne konkretere Angaben nicht zu halten ist.
Genauso undifferenziert wäre doch, wenn ich sagen würde: „Es sind die atheistischen Ideologien, die viel Leid verbreiten.“
Liegt nicht die Ursache des Übels nicht vielmehr beim Machtstreben des Menschen?

„Sie bestehen jeweils darauf, dass nur ihre eigene Weltsicht richtig und erlaubt sei.“
Das kenne ich auch von so manchem positivistischen Wissenschaftler.
Auch Atheisten kommen bisweilen totalitär daher.

„Es wäre ein risieger (sic.) Schritt für die Menschheit, wenn alle diese Religionen im Orkus der Geschichte verschwinden würden.“
Noch so ein pauschaler Wunsch.
Ich hätte da noch einen besseren: „Es wäre ein riesiger Schritt für die Menschheit, wenn sie endlich dem Willen Jesu folgen und zu wahrer Gottes- und Nächstenliebe finden würden.“

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Uwe Ellinghausen

Verbreitung von Hass ist eine Sache...

aber als Reaktion darauf zum Randalieren und Morden aufzurufen steht auf einem anderen Blatt. Unsere Muslimischen Mitmenschen sollten sich endlich ein dickeres Fell wachsen lassen und nicht bei jeder kleinen Provokation sofort Schaum vorm Mund zu bilden.

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Albrecht Schmidt

Radikale Splittergruppen?

Wenn das nur Splittergruppen sind, warum steht dann niemand von den "guten"Moslems auf und wendet sich gegen die Radikalinskis? Wieso melden sich unsere deutschen Muslimverbände nicht zu Wort? Ich denke, der Grund dafür ist, dass der Islam einfach so gestrickt wie er sich jetzt darstellt!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.09.2012 15:01 Uhr
Melanie Klein
Melanie Klein (meklein) - 17.09.2012 15:01 Uhr

beleidigung

wo kam es denn zu einem aufstand bitteschön? die lethargie der atheisten ist doch dahingehend kaum zu überbieten. und das ist auch in manchen wie solchen fällen gut so. dass seitens islamischer länder u.a. christen- und judentum permanent nicht nur medial heruntergesetzt sondern zuweilen verachtend behandelt werden, ist ja wohl an der tagesordnung. schauen sie sich doch die ganzen antisemitischen bekundungen an in nordafrika und arabien. in demonstrationen wie ägypten oder in fernsehsendungen, talkshows wie bspw. in der türkei.
es muss die christl. und wie-auch-immer-gläubigen in den westl. ländern dabei nicht kümmern, weil zu einer versuchten beleidigung immer zwei parteien gehören. und wenn der adressat solcher hasstiraden sich als solcher nicht identifizieren will, dann bleibt es eben eine einseitige angelegenheit, die nur der identifizierung durch abgrenzung dient. auch dass ist zivilisatorisches handeln: sich nicht angesprochen fühlen. könnten die ewig beleidigten auch mal lernen

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Dennis Sieberman

Splittergruppen?

Sind die Muslimbrüder (mit ihrer Janusköpfigkeit je nach Adressat) und die Salafisten wirklich "Splittergruppen"? Immerhin verfügen sie beispielsweise in Ägypten über weit mehr als die absolute Mehrheit.

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Jahrgang 1965, Redakteur im Feuilleton, zuständig für „Medien“.

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