16.09.2012 · Der islamische Aufruhr verläuft immer gleich: Die Religion wird von radikalen Splittergruppen benutzt, um von herrschenden Problemen abzulenken und Machtkämpfe zu bemänteln.
Von Michael HanfeldRichtlinien für Lesermeinungen
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Leider ist es in etlichen Arabischen Ländern noch so, dass gerade
teile der jungen Bevölkerung (die hier wiederum die Mehrheit der
protestierenden Masse stellen) Analphabeten sind - was dazu führt
dass sie schlicht und ergreifend manipulierbarer sind (vgl. Okzident des
Mittelalters), denn nur so durch lässt sich dieses derart
überzogene Verhalten erklären.
Zudem wäre es durchaus interessant zu wissen, wie viele der
aufgebrachten Personen tatsächlich dieses schauspielerisch
'Meisterstück' tatsächlich gesehen haben. Dahinter verbirgt
sich leider ein länger geplanter Akt.
Ich frage mich wann eine öffentliche Stellungnahme von einem
Islamischen Verband bezüglich der Opfer (hiermit meine ich im Zuge
der Aufstände getöteten Demonstranten als auch der
getöteten Mitarbeiter der US-Amerikanischen Botschaft) auftauchen wird.
Toleranz heben wir (in Deutschland) ja bekanntermaßen auf
Händen, jedoch darf Toleranz keine Einbahnstraße sein.
dieser Aufruhr folgt dem Beispiel Mohammeds
Man sollte nicht verkennen, dass viele von diesen Gewalttaten kurz nach dem Freitagsgebet erfolgen. Also werden in den Moscheen durch Imame, die die Lebensgeschichte Mohammeds sehr genau kennen und die gesamten Hadithe studiert haben, instruiert, was Mohammed getan hätte etc. In den Hadithen ist mehrfach verbrieft, dass der Prophet Kritiker umbringen liess und zufrieden war, dass dies von Anhängern durchgeführt wurde. Wer das nicht glauben will: Ibn Ishaq, 674-676 und Sahih Bukhari, Volume 5, Buch 59, Nummer 369. Insofern ist das alles im Rahmen der Überlieferung. Es ist Zeit, dass man sich damit einmal auseinandersetzt, denn hier liegt der größte Unterschied zu den meisten anderen Religionen, wo der Gründer toleranter und gewaltfreier war. Natürlich findet man gewaltbereite Chaoten überall, aber die Aufrufe zur Gewalt innerhalb von Religionen unterscheiden sich wirklich deutlich zwischen den Weltreligionen.
Nö, Herr Henseler, so machen das nicht aufgeklärte Menschen sondern Menschen
denen der Glauben längst nichts mehr bedeutet. Wir reagieren erst
dann mit gewaltsamen Pogromen wenn wir unsere materiellen Güter
bedroht sehen. Es muss nur behauptet werden, Vietnamesen oder
Türken nehmen unsere Arbeitsplätze weg und schon steht der
brandschatzende Mob in Rostock-Lichtenhagen oder Mölln und versucht
die angebliche Bedrohung zu elimieren.
Wir morden weder um der Ehre willen noch um irgendwelcher Ideale, unsere
Krieg und Massaker erfolgen allleine zwecks Erwerb von materiellen
Gütern mit denen sich dann auch weltliche Macht kaufen lässt.
Was da nun moralisch "besser" ist, sei dahingestellt.
Herr Doermann,
falls eine persönliche Frage erlaubt ist:
Was wollen Sie eigentlich bewirken mit dem Unsinn, den Sie hier posten?
"Wir gehen auch nicht in ein islamisches Land und sagen den
Menschen dort, wie sie leben müssen"
Nö, wir gehen stattdessen ins Internet und sagen jedem, wie er zu
leben hat. Wir putschen in islamischen Ländern Diktatoren ins Amt,
wir stürzen sie durch noch schlimmeren Terrorgruppen oder
Marschflugkörper wenn es uns gefällt, wir schicken
Killerdrohnen und toxisches Tränengas und meinen dann allen
Ernstes, wie wären friedlich und aufgeklärt und wundern uns,
dass es unsere Opfer etwas anders sehen.
Moslems kommen zu uns weil sie arbeiten und ihre Zukunft sichern wollen,
sie kommen unbewaffnet und friedlich und trotzdem stossen sie auf den
massiven Hass der Einheimischen. Was wäre wohl bei uns los, wenn
sich Moslems bei uns so aufführen würden wie wir in ihren
Heimatländern? Wenn sie mit Luftangriffen und Drohneneinsätzen
deutsche Gebiete erobern würden und eine korrupt Vasallenregierung
einsetzen würden, die zu 100% den Interessen der Eroberer dient?
Haben Sie sich das schon mal gefragt
ein riesiger und machbarer Fortschritt wäre, wenn sich alle Religionsvertreter wie der Papst
Benedikt für einen friedlichen Dialog aller Religionen miteinander
einsetzen würden !
Und jeglicher Gewalt bedingunglos eine Absage erteilen.
Der Mensch hat eigentlich Verstand genug mit bekommen um friedlich
mitander umzugehen.
Religion drückt prinzipiell Achtung vor der Schöpfung aus ! ,
Aufgabe von religösen Menschen insbesondere Religionsführer
sollte es also sein hassblinden Brüdern und Schwestern einhalt zu
gebieten und zum Frieden zu ermahnen.
"Wer sich als Gast in ein Land einer bestimmten Kultur begibt, hat
sich anzupassen.
Unsere "Leitkultur" ist christlich bis laizistisch. Andere
Religionen sind erlaubt und geschützt.
Man hat sich friedlich zu verhalten und die Gesetze zu respektieren.Wer
sich als Gast in ein Land einer bestimmten Kultur begibt, hat sich anzupassen.
Unsere "Leitkultur" ist christlich bis laizistisch. Andere
Religionen sind erlaubt und geschützt.
Man hat sich friedlich zu verhalten und die Gesetze zu respektieren.
Das tun die meisten Muslime auch."
Im Gegensatz zu uns! Wo wir hingehen, kommen wir als
Militärbesatzer, verhalten uns vollständig unfriedlich,
missachten die dortige Kultur, Gesetze, pinkeln auf getötete
Feinde, verbrennen heilige Schriften, bombardieren
Hochzeitsgesellschaften und Trauerfeiern und nennen jeden ein
agressiven, zurückgebliebenen Primitivling der dagegen aufbegehrt.
"Alle, die entsetzt sind ob dieser entfesselten Gewalt sind
Muslimhasser- oder basher!"
Oh nein, aber alle, die sich hier so entsetzt angesichts der entfeselten
Gewalt von Moslems geben, während sie gleichzeitig nicht ein Wort
der Kritik angesichts der entfesselten Gewalt der christlichen
Kreuzzügler und jüdischen Kolonisatoren im Nahen Osten
verlieren, die sind rassitische Islambasher.
Gestern hat ein bewaffneter christlicher Armee-Mob in Afghanistan 24
Menschen davon 8 Frauen und Mädchen zerfetzt. Im Gegesatz zum
US-Botschafter Stevens, der für sich persönlich für die
Bewaffnung von Al Quada Terroristen in Libyen einsetzte, waren das
völlig unschuldige Menschen.
Ich höre hier kein einziges Wort des Bedauerns angesichts dieses
Barbarei. Wären es umgekehr Moslems gewesen, die 24 Amis od.
Israelis gekillt hätten, dann hätte das mindestens 200
Bashing-Artikel zur Folge. Aggression + Rassismus gepaart mit
unerträglicher Scheinheiligkeit und Heuchelei, DAS sind die Werte
des Westens.
Die ewig Gestrigen
Wollen Sie jetzt Gewalt gegen Gewalt aufzählen? Da haben unterm
Strich sicher beide Seiten ein ziemlich gleichwertiges, dickes Minus.
Allerdings leben wir im Hier und Jetzt, da helfen keine Ausflüchte
in die Vergangenheit, die zur evtl. Relativierung herangezogen werden.
Und wenn Sie die Ohren auch einmal öffnen würden Sie auch die
Worte des Bedauerns zu den unschuldigen Opfern in Afghanistan
hören, ebenso allerdings auch wie den berechtigten Zorn der dort
lebenden Bevölkerung. Also alles wie hier, nur umgekehrt und mit
positiv verstärkten Gewaltvorzeichen. Und genau um diese positiv
verstärkten Gewaltvorzeichen geht es, die beachtet und beantwortet
werden müssen.
Nebenbei, die Tat in Afghanistan als schlimm und die Ermordung des
US-Botschafters als weniger schlimm darzustellen ist wiederwertig und
passt in Ihre beleidigende Argumentationsweise.
Es ist immer dasselbe. Es wird immer eine Religion missbraucht. Wie sagt die Bibel: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen? Die Früchte dieser Religion: Trostlos, wohin man schaut...
Die Theorie von der Weltverschwörung der Juden zur Kontrolle der Welt
wurde durch die ebenso schwachsinnige Behauptung vonder
Weltverschwörung der Moslems zur Kontrolle der Welt abgelöst.
Beides vollg irrrsinige Thesen von rassistischen Bürgern, die damit
von eigenen Defiziten und eigenen Ängsten angesichts einer
dramatischen Krise ablenken wollen. Was gestern "der Jude" war
ist heute "der Moslem" und weil es damals so gut funktionierte
recycelt man die alten Vorurteile 1:1. Ganz aufgeklärt natürlich.
Die Thesen die sog. selbsternannte Bildungsbürger zum Islam
absondern sind weder originell noch neu und erst recht nicht zutreffend,
aber das stört nicht. Schliesslich sitzen die Moslems auf
"unserem" Öl und sterben durch unsere Bomben, da
fühlen sich unsere Beutezüge einfach besser an, wenn man sie
als zvilisatorischen Akt gegen "Wilde" deklarieren kann.
Wenn wir christlich-nächstenliebenden Laizisten so friedlich sind
wie wir tun, warum führen wir in zig mosl. Ländern Krieg und
haben seit 1999 insgesamt rund 2.5 Mio. Moslems getötet ??
So???
Dann geben Sie mir doch eine ganz sachliche Antwort auf meine Frage,
warum wir friedliebenden aufgeklärten Abendländler 2.5
Millionen Moslems in nur 13 Jahren getötet haben?
Ich habe den Eindruck, Ihre Kommentare werden von Mal zu Mal fanatischer..., und unsachlicher.
---
@Hasan Aydin / was würde wohl passieren, wenn es Filmchen über Jesus geben würde...
Zunächst über den verunglimpfenden Film:
1. Dieser Film hätte niemanden wirklich interssiert, weil er
schlicht und ergreifend dumm zu sein scheint.
2. Obwohl ich ihn nicht gesehen habe, finde ich ihn, wie die meisten
Demokraten, einfach nur als störend und Vergeudung von Resourcen.
3. Erst die Reaktionen der Islamischen Welt machen das Ganze publik.
Im umgekehrten Fall (ein ebenso dämliches Machwerk über Jesus)
würde es hier sicherlich einen Aufschrei geben, der Papst poltert,
die Kirche jammert über den Verfall, der Verfasser würde in
Talkshows auftreten und alle würden letzlich erkennen wie dumm
derjenige ist.
Irgendein Staatsanwalt würde versuchen eine Klage zu formulieren
und nach ein paar Tagen kräht kein Hahn mehr danach.
Und am Ende würden wir sehen, wie stark doch Glaube und
Aufklärung im Verbund sein können.
Und dann würden wir sehen das es die Eiche nicht stört, wenn
sich eine Wildsau an ihr reibt.
So machen das aufgeklärte Menschen.
@Heinz Kohlbach
Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. Aktuell hört man oft,
daß Christen ähnlich auf solch ein Filmchen reagieren würden.
Deshalb eine kurze Zwischenfrage, wo sind denn neben den unüblichen
Aufschreien (Ihr Zitat) "die Nazi Banden, Hooligans und
"Normale" die gegen alles Muslimische hetzen und dann auch
gewalttätig vorgehen", wenn in islamischen Ländern
Christen getötet, verfolgt oder vertrieben werden? (Das ist sogar
noch eine "kleine Oktave" schlimmer als so ein billiges Filmchen.)
Werden Sie sich bitte bewußt, daß die eigene Religion bei
westlich geprägten Menschen, ob nun links, rechts, grün oder
braun in der Regel bei weitem nicht den Stellenwert einnimmt wie in der
muslimisch geprägten Welt. Deshalb ja auch der Aufschrei über
das brutale Ungewohnte.
Detlev Henseler
Vielleicht sollte ich Ihre Antwort bischen ergänzen:
Wenn dieses Filmchen von Muslime erstellt wurde, dann würden neben
dem üblichen Aufschrei, Nazi Banden, Hooligans und
"Normale" gegen alles Muslimische Hetzen und dann auch
gewalttätig vorgehen!! Wir sollten nicht so tun, als ob in
Deutschland Friede-Freude-Eierkuchen Mentalität existiert. Gerade
Ausländer betreffend, ist das Volk nicht gerade pingelig, wenn es
um Gewaltanwendung geht. Brandanschläge wären dann an der
Tagesordnung. Und weil die Muslime so einen Film gedreht haben,
würde man nicht Meinungsfreiheit rufen, sondern "die
haben´s verdient"!!
Komsich finde ich immer die Fahnen die brennen. Woher haben sie denn plötzlich all die Fähnchen. Wenn ich eine Fahne von den USA verbennen wollte, nur um mal ein schlechtes Beispiel zu nennen, woher würde ich die bekommen? In den Videos die wir sehen kein Problem als ziehe ein Fahnengeschäft mit den Demostranten. Ich hätte da auf der schnelle Probleme. Doch bei den Demostranten scheint ein Fahnengeschäft mit zu ziehen. Das ist doch beachtlich. Oder wird das von irgendwoher gesteuert?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.09.2012 16:21 UhrNa klar
Das ganze ist gut durchorganisiert, ein reines Mittel zur Machtvergrößerung weniger, die sich auf eine ganze Menge schlicht ziemlich dummer Menschen verlassen können. Damit alles perfekt ist verlässt man sich doch nicht darauf das die die Medienwirksamen Fahnen dabei haben, dafür sorgt man selbst!
Provokation bis hin zur Reformation
Wenn nicht alles täuscht wird der Islam gerade auf seine
Reformationsfähigkeit hin getestet. Filme sind dafür ein
probates Mittel. Gelingt die Provokation von Gläubigen, so kann per
Studie der Reaktionen auf die Veränderbarkeit der islamischen
Gesellschaften geschlossen werden.
Dem Alt-68er muss ob der Reaktionen allerdings nicht bange sein.
Vielmehr kann er an den Geschehnissen die Wirksamkeit seiner Theorien
ablesen.
Wer sich als Gast in ein Land einer bestimmten Kultur begibt, hat sich anzupassen.
Unsere "Leitkultur" ist christlich bis laizistisch. Andere
Religionen sind erlaubt und geschützt.
Man hat sich friedlich zu verhalten und die Gesetze zu respektieren. Das
tun die meisten Muslime auch.
Wenn dagegen eine Minderheit aggressiver Islamisten die Machtfrage
stellt und wegen ihrer Unverschämtheit, Brutalität und
Gefährlichkeit auch noch damit durchkommt, haben wir verloren. Auch
wegen unserer ständigen Nachgiebigkeit.
Dieses Land gehört (noch) uns und nicht den Islamisten. Dies ist
nicht verhandelbar. Wenn sie die Machtfrage stellen, muß dies
ihren sofortigen Abflug zur Folge haben.
Wir gehen auch nicht in ein islamisches Land und sagen den Menschen
dort, wie sie leben müssen.
Leider sehr oberflächlich.
Ihre Statement scheint auf den ersten Blick sehr einleuchtend und wahr.
Jedoch muss ich Ihnen in einigen Punkten sogar widersprechen.
Ob Land überhaupt jemanden gehören kann definiert sich
lediglich dadurch das darauf ein Staat mit seinen Rechten und Gesetzen
agiert, so ist die "uns" eine zu pauschale aussage, da damit
ebenfalls jedem eingebürgerten nach Ihrer Aussage dieses Land
gehört - was zwar durchaus richtig ist, sich jedoch nicht klar
differenzieren lässt und wir hier an an einer neuen Problematik
angelangen.
Das wir nicht in ein islamisches Land gehen und den Menschen dort
vorschreiben wie sie leben müssen ist leider ebenfalls nicht ganz
korrekt. Nach unserem Verständnis definiert sich Freiheit,
Glück, .. etc. nach bestimmten Regeln die nach westlicher
Vorstellung nur in einer Demokratie - so scheint es, stattfinden
können, ob dies jedoch immer der richtige Weg ist, gerade in
Ländern ohne demokratische Erfahrung bleibt leider oftmals
außen vor und gänzlich unbedacht.
Gruß
Allen, die wie Dieter Doerman das Niveau des "Islam-Bashings" hier kritisieren, sei folgender Link zur weltweit renommiertesten Debatten-Seite empfohlen. In den USA ist man nämlich schon weiter, dort kommt selbst ein hochintellektuelles Publich nach einem Austausch der Argumente auf höchstem Niveau zu dem Ergebnis, dass der Islam keine Religion des Friedens und mit unseren westlichen Werten unvereinbar ist: Der Islam ist die schlimmste Hassideologie wie er von der Mehrheit der Muslime weltweit verstanden wird, ist die gefährlichste Hassideologie nach dem Nationalsozialismus und auch hier wird uns Appeasement nicht weiterbringen. Zum Glück gehört in Deutschland nur eine Minderheit der Moslems zu den religiösen Fanatikern. Aber dann sind da auch noch die asozialen, kriminellen und die unverschämten Hartz 4-Schmarotzer. Tut mir leid, aber es beruht auf Alltagserfahrungen, dass immer mehr Menschen Muslime nicht als Bereicherung empfinden...
An Widerlichkeit nicht zu überbieten
ist der vorauseilende Gehorsam einiger Polit-Angsthasen a la Bosbach u.a., die doch tatsächlich das Verbot (!) des Films in Deutschland fordern, wohl wissend, dass kein deutsches Gericht dies umsetzen wird, weil der Film harmlos ist, jedenfalls keinen strafbaren Inhalt zeigt. Wenn es dann nach der Aufführung des Filmchens auch in Deutsch-Turkmenistan kracht, können Bosbach und Konsorten sagen, sie hätten sich ja für ein Verbot dieses ach so schlimmen Films ausgesprochen. Was sind das für jämmerliche Gestalten, die uns da im Parlament vertreten? WIDERLICH
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.09.2012 16:33 UhrVolle Zustimmung
Ich finde es ebenfalls unerträglich wie hier gut zu böse und
anders herum wird. Wie ich an anderer Stelle schon mal geschrieben habe;
nicht die Frau die sich "aufreizend" kleidet oder hemmungslos
flirtet ist schuld an einer Vergewaltigung, sondern der Unmensch der sie
begeht! Ich bin mir sicher in disem Fall versteht jeder wer der
"Böse" ist. Warum dann im aktuellen Fall nur so wenige?
Schon erstaunlich, wie platt und primitiv
hier Islambashing betreiben wird. Wenn das hier die Kommentarfunktion
der BILD wäre, O.K., bei der Klientel darf man keine
intellektuellen Glazleistungen erwarten, aber hier treffen sich ja doch
diejenigen mit ein bissl mehr Anspruch...sollte man meinen.
Rassismusforscher weisen aber nicht umsonst darauf hin, dass der
Rassismus gegen Moslems vor allem von den sog. gebildeten
Bürgerlichen kommt, das zeigt sich hier auch ganz deutlich.
Und es zeigt sich...
...@Herr Doermann, auch hier ganz deutlich, daß Ihre Argumentation salafistischer Ideologen sehr nahesteht. Ich habe Ihre anderen Kommentare aus vorangegangenen Reports hier im FAZ-Forum zum Thema Islam gelesen. Die Parallele zu salafistischer Agitation ist, zwar noch relativ human, aber dennoch unverkennbar. Wenn man sich über einen längeren Zeitraum mit Salafisten in Medien-Blogs auseinandergesetzt hat, kennt man deren Rhetorik. Terminologien wie Rassismus oder Nazi sind dort Standard...und Teil deren Agitation. Parallelen zu nationalsozialistischer Propaganda sind unverkennbar...ich habe Original-Dokumente, die über jeden Zweifel erhaben sind! Man kann nur hoffen, daß die FAZ-Leserbrief-Redaktion diese Art verbaler Agitation rechtzeitig abblockt; denn sie suchen solche Foren!
3 Anmerkungen
1. Sind Moslems wirklich eine "Rasse"? Das wäre in Ihrem
Sinne fatal - denn dann wären Wesensunterschiede ja genetisch bedingt...
2. Die Kritik "gebildeter Bürgerlicher" am Islam ist
nicht weiter verwunderlich, denn das "Bürgertum" ist
schließlich Produkt der Aufklärung - und hier scheint die
Grenze ja zu verlaufen
3. "platt, primitiv"... Der Philosoph sprach: "Si
tacuisses, philosophus mansisses" (Es wäre klüger
gewesen, wenn Du geschwiegen hättest)
Oho!
Alle, die entsetzt sind ob dieser entfesselten Gewalt sind Muslimhasser- oder basher! nIcht schlecht, guter MAnn!
Es sind die monotheistischen Religionen, die viel Leid verbreiten. Sie
bestehen jeweils darauf, dass nur ihre eigene Weltsicht richtig und
erlaubt sei. Abweichler werden mal gesteinigt, mal verbrannt.
Es wäre ein risieger Schritt für die Menschheit, wenn alle
diese Religionen im Orkus der Geschichte verschwinden würden.
... so viele Götter. Wer ist der "richtige"?
Achja, all die vielen Religionen, und ale glauben von sich, SIE sind die
EINZIG Wahre.
ich woran glaube ich?
Na denn mal los:
Seit Beginn der historischen Aufzeichnungen (Sumerer, vor etwa 6000
Jahren) sind 2870 "göttliche Wesen" katalogisiert worden.
Also, wenn mich das nächste Mal jemand fragt: "Glaubst Du an
Gott?", sage ich: "An welchen? Zeus, Hades? Jupiter? Mars?
Odin? Thor? Krishna? Vishnu? Ra?..."
Und wenn dann gesagt wird: "Nur Gott. Nur einen Gott", dann
weise ich gerne darauf hin, dass mein Gegenüber fast genauso
atheistisch ist wie ich es bin. Denn ich glaube nicht an die 2.780
Götter, er glaubt nicht an 2.779 Götter.
.
Es kann nur funktionieren,
wenn Menschen bereit werden ganz auf eigenes Machtstreben zu verzichten. Aber nicht einmal Adam und Eva haben das geschafft - selbst sie wollten an Macht zunehmen und so sein wie Gott! Damit begann dann der ganze Schlamassel! Davon abgesehn würde ich sagen, dass im Namen von Gerechtigkeit, Brüderlich, Freiheit und Gleichheit wesentlich mehr Menschen abgeschlachtet wurden als im Namen irgend eines Gottes!
Nein, leider nicht!
Das das Übel auf der Welt nicht gänzlich mit den Religionen verschwinden würde ist mal sehr wahrscheinlich, ich bin mir aber sicher es würde erheblich abnehmen und der Rest müßte sich eine andere Begründung für das verübte Übel suchen.
interessanter Gedanke, leider falsch formuliert.
Geschichtlich betrachtet ist dies nicht einmal so falsch, jedoch hat
dies niemals den gesamten Anteil an einer Misere.
Besser formuliert wäre wohl: [..] monotheistische Religion ist ein
gutes, praktisches und zuweilen begünstigtes Instrument um Leid zu
verbreiten (im sinne von eigener Machtsicherung etc.).
Zudem hat sich meines Wissens wohl in den letzten Jahren ebenfalls
einiges geändert bezüglich der Verfolgung von
'Ungläubigen', was nicht außer Acht gelassen werden darf.
Das eine welt ohne Religion besser funktionieren würde, kann wohl
niemand beantworten - persönlich würde ich es mir
wünschen, ob es so wäre weiß wohl nur Gott.
nicht das ich es wirklich so meine
Aber Hitler dachte auch so und der hat keine Religion gebraucht um Millionen in den Tod zu schicken oder Stalin njett- oder Mao? oder oder
Sehr viel!
„Es sind die monotheistischen Religionen, die viel Leid verbreiten.“
Eine schlichte undifferenzierte Aussage, die ohne konkretere Angaben
nicht zu halten ist.
Genauso undifferenziert wäre doch, wenn ich sagen würde:
„Es sind die atheistischen Ideologien, die viel Leid verbreiten.“
Liegt nicht die Ursache des Übels nicht vielmehr beim Machtstreben
des Menschen?
„Sie bestehen jeweils darauf, dass nur ihre eigene Weltsicht
richtig und erlaubt sei.“
Das kenne ich auch von so manchem positivistischen Wissenschaftler.
Auch Atheisten kommen bisweilen totalitär daher.
„Es wäre ein risieger (sic.) Schritt für die Menschheit,
wenn alle diese Religionen im Orkus der Geschichte verschwinden würden.“
Noch so ein pauschaler Wunsch.
Ich hätte da noch einen besseren: „Es wäre ein riesiger
Schritt für die Menschheit, wenn sie endlich dem Willen Jesu folgen
und zu wahrer Gottes- und Nächstenliebe finden würden.“
Verbreitung von Hass ist eine Sache...
aber als Reaktion darauf zum Randalieren und Morden aufzurufen steht auf einem anderen Blatt. Unsere Muslimischen Mitmenschen sollten sich endlich ein dickeres Fell wachsen lassen und nicht bei jeder kleinen Provokation sofort Schaum vorm Mund zu bilden.
Wenn das nur Splittergruppen sind, warum steht dann niemand von den "guten"Moslems auf und wendet sich gegen die Radikalinskis? Wieso melden sich unsere deutschen Muslimverbände nicht zu Wort? Ich denke, der Grund dafür ist, dass der Islam einfach so gestrickt wie er sich jetzt darstellt!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.09.2012 15:01 Uhrbeleidigung
wo kam es denn zu einem aufstand bitteschön? die lethargie der
atheisten ist doch dahingehend kaum zu überbieten. und das ist auch
in manchen wie solchen fällen gut so. dass seitens islamischer
länder u.a. christen- und judentum permanent nicht nur medial
heruntergesetzt sondern zuweilen verachtend behandelt werden, ist ja
wohl an der tagesordnung. schauen sie sich doch die ganzen
antisemitischen bekundungen an in nordafrika und arabien. in
demonstrationen wie ägypten oder in fernsehsendungen, talkshows wie
bspw. in der türkei.
es muss die christl. und wie-auch-immer-gläubigen in den westl.
ländern dabei nicht kümmern, weil zu einer versuchten
beleidigung immer zwei parteien gehören. und wenn der adressat
solcher hasstiraden sich als solcher nicht identifizieren will, dann
bleibt es eben eine einseitige angelegenheit, die nur der
identifizierung durch abgrenzung dient. auch dass ist zivilisatorisches
handeln: sich nicht angesprochen fühlen. könnten die ewig
beleidigten auch mal lernen
Sind die Muslimbrüder (mit ihrer Janusköpfigkeit je nach Adressat) und die Salafisten wirklich "Splittergruppen"? Immerhin verfügen sie beispielsweise in Ägypten über weit mehr als die absolute Mehrheit.