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In eigener Sache : Der neue Internetauftritt der F.A.Z.

Der neue Internetauftritt der F.A.Z. Bild: F.A.Z.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zeigt sich im Internet in einem neuen Gewand. Viel hat sich verändert, der journalistische Kern bleibt.

          Morgens um sechs Uhr beginnt das Nachrichtenleben. Wenn es draußen noch dunkel ist, läuft der Internetbetrieb der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an. Was könnte alles passiert sein: Ist Griechenland bankrott? Attackiert der amerikanische Präsident Barack Obama die europäische Schuldenpolitik? Reagiert Angela Merkel, oder hat der HSV einen neuen Trainer? Der erste Redakteur eilt in der Frühe ins Frankfurter Redaktionshaus und will das alles wissen. Auf dem Weg hört er Radio oder liest jüngste Twitter-Mitteilungen. Er kommt durch die Drehtür hinein, geht die Wendeltreppe hinauf und fahndet im Nachrichtenzimmer im ersten Stock nach den Neuigkeiten der Nacht. Was auch geschieht - was wichtig ist, steht bald online.

          Jan Hauser

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Seit mehr als zehn Jahren ist die F.A.Z. im Internet präsent, mit Analysen, Reportagen und Interviews aus allen Ländern, mit Texten aus der Tages- und Sonntagszeitung, mit Bilderstrecken, Videos und interaktiven Grafiken. Ab sofort zeigt sich der Auftritt unter www.faz.net in neuem Gewand und rückt auch in seiner Form näher an die Zeitung heran. Die Seiten sind übersichtlicher, multimedialer und erinnern mit ihrer neuen Kopfzeile klar an die gedruckte Ausgabe, die Themen verteilen sich im neuen breiteren Auftritt auf drei Spalten, die Gestaltung vereint Zeitung und Internet.

          Bilderstrecke

          Schließlich sind Internet- und Zeitungsredaktion der F.A.Z. schon wie bei kaum einer anderen Zeitung miteinander verzahnt. Nachdem Steve Jobs zurücktrat, rief morgens um sechs Uhr der New Yorker Korrespondent an. Als Günther Jauch das erste Mal im Ersten zur Talkshow am Sonntagabend lädt, schickt ein Feuilletonredakteur noch nachts seine Frühkritik. Sportkollegen schreiben wöchentliche Onlinekolumnen über die Formel 1, Golf und Leichtathletik. Und wenn nach und nach mehr Redakteure ins Haus kommen, bleiben die Internetzuständigen nicht unter sich, sondern setzen sich etwa an ihren Schreibtisch im Nachrichtenzimmer der Politik oder der Wirtschaft. Neben den Kollegen, die für die Zeitungsseiten Blatt machen, gestalten sie die F.A.Z. im Internet. Der enge Austausch ist programmiert. So schreiben Internetredakteure für die Zeitung und Zeitungsredakteure für das Internet.

          Arabischer Frühling, Frauenfußball-Sommer, Schuldenherbst: Was immer Deutschland und die Welt bewegt und geschieht, steht weiter direkt auf der Startseite. Auch die wichtigsten Kommentare bleiben in der rechten Spalte ganz oben. Wer gezielt weitere Informationen zu einem Thema sucht, wird auf der neuen Themen-Seite fündig. Diese liefert zu fast jedem Stichwort alle Artikel - gleich ob Griechenland, Guttenberg oder Geldpolitik. Die Schlagwörter ergänzen die bisherigen Sonderseiten, die alles zu einem Thema wie Europas Schuldenkrise, dem Papstbesuch oder der Automesse IAA sammeln und weiter bestehen.

          Besonders bei Neuigkeiten suchen die Leser im Internet

          Sofort sichtbar sind nun die beliebtesten Inhalte: Welche Texte die meisten Leser klicken, weiterempfehlen und am intensivsten diskutieren, zeigt sich in der rechten Spalte. Multimediales wie Bilder, Videos und Slideshows nehmen einen größeren Platz ein. Auch die Journalisten der F.A.Z. treten stärker hervor: Ein Foto des Autors erscheint künftig in der rechten Spalte des Artikels. Von dort führt ein Klick zu den neuen Porträtseiten der Redakteure und Korrespondenten: Neben dem Lebenslauf finden sich hier Hinweise zu weiteren Artikeln, veröffentlichten Büchern, Blogs oder Profilen in sozialen Netzwerken wie Twitter, wenn derjenige darin schreibt.

          In mehr als zehn Jahren hat die F.A.Z. im Internet immer mehr Leser erreicht. Die Erwartungen an den Onlineauftritt bleiben anspruchsvoll. Die F.A.Z. im Internet ist aktuell, hintergründig und unterhaltsam, meinungsstark und debattenfreudig. An manchen Wochentagen verzeichnen die Internetseiten mehr als eine Million Besuche (Visits). Im Monat erreicht die F.A.Z. im Internet 23,5 Millionen Besuche und 3,5 Millionen einzelne Nutzer (Unique User). Der Umsatz des Internetportals FAZ.NET stieg 2010 um mehr als ein Fünftel. Besonders bei Neuigkeiten zeigt sich, dass die Nutzer verstärkt das Internetangebot der F.A.Z. suchen - wie an Wahlabenden, bei Spielen der Fußball-Bundesliga, im Zuge der Guttenberg-Affäre oder auch in der Nacht des Eurovision Song Contest.

          Fukushima wie der 11. September

          Dieser Informationsfluss zeigte sich noch deutlicher im März: Nach dem Erdbeben in Japan informierten sich mehr Menschen wesentlich öfter online. Denn wie sich die Atomkatastrophe in Fukushima entwickelte, gaben die Behörden zu japanischer Morgenzeit bekannt, wenn die Zeitungen in Deutschland längst gedruckt waren. Ähnlich die Anschläge in Oslo und auf der Insel Utøya in Norwegen im Juli: Tags darauf stand Genaueres zum Täter und Ablauf fest, manche andere Zeitung schrieb da noch von einen islamistischen Hintergrund. Solche Ereignisse fordern den Journalismus. Sie zeigen: Gerade wenn sich die Nachrichtenlage schnell entwickelt, kann der Leser den besten Überblick online finden. Fukushima ist die neue Wegmarke für den Nachrichtenjournalismus im Internet - so bedeutend wie die Berichterstattung über die Anschläge vom 11. September 2001.

          Eilig, aber nicht voreilig: Die F.A.Z. im Internet nimmt die wichtigsten Entwicklungen und ihre Hintergründe im Laufe des Tages auf. Bis 23 Uhr steuert ein Redakteur den Onlineauftritt, am Morgen darauf macht der nächste weiter. Und wenn Amerika einen neuen Präsidenten wählt, in Fernost die Erde bebt oder deutsche Sportler um olympisches Gold kämpfen, bleiben die Kollegen länger. Auch im neuen Gewand geht das Nachrichtenleben immer weiter.

          F.A.Z. im Internet

          Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist immer da: Als Zeitung, im Internet, auf dem iPhone, iPad und anderen mobilen Geräten, per E-Mail und in sozialen Netzwerken.

          Diese Möglichkeiten bietet die F.A.Z. im Internet:

          Twitter: Alle Artikel oder nur die eines Ressorts? Per Twitter lässt sich genau bestimmen, welchen Themengebieten gefolgt werden soll - etwa den wichtigsten Texten unter twitter.com/FAZ_Topnews.

          Facebook: In dem sozialen Netzwerk weist die F.A.Z. in ihrem eigenen Bereich unter www.facebook.com/faz auf ausgewählte Artikel hin und stößt Debatten an.

          Newsletter: Mehrmals am Tag informieren die Newsletter der F.A.Z. per E-Mail über die wichtigsten Themen: Vom Frühaufsteher zum Finanzmarkt um 8.30 Uhr, Politikanalysen, Wirtschaft und Sport bis hin zu den Themen des Tages nach 17 Uhr.

          Leser-Kommentare: Jeder Leser kann die Texte kommentieren und mit anderen Lesern debattieren.

          iPhone-App: Diese Anwendung bildet die Internetseiten der F.A.Z. für das iPhone von Apple ab. Wenn gewünscht, werden Eilmeldungen extra mitgeteilt. Und exklusiv für die App schreiben zehn Feuilletonredakteure ihre Kulturempfehlungen der Woche auf.

          iPad-App: Diese Anwendung bildet die gesamte Tageszeitung für das iPad von Apple ab. Mit Themenmonitor und Merkzettel. Mehr zu den Apps unter www.faz.net/dynamic/apps.

          E-Paper: Die gesamte F.A.Z. lässt sich schon am Vorabend lesen. Von 21 Uhr an steht die elektronische Version als „E-Paper“ mit allen Texten und Bildern im Netz.

          Anregungen: Wie gefällt Ihnen der neue Auftritt? Schreiben Sie uns per Post, an info@faz.net oder als Leserkommentar im Internet.

          Quelle: F.A.Z.

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